Mittwoch, 18. Januar 2017


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TCS-Symposium „Fussgängerstreifen in der Schweiz“

(lifePR) (Vernier, ) Mehr Sicherheit für Fussgänger durch bessere Gestaltung von Fussgängerstreifen und die konsequente Umsetzung einheitlicher Vorschriften

Die Sicherheit der Fussgänger auf und in der Nähe von Fussgängerstreifen ist ein wichtiges Element der Verkehrssicherheitstätigkeit des TCS. Aus der Erkenntnis, dass betreffend Fussgängerschutz ein Handlungsbedarf besteht, lud der TCS zum ersten nationalen Fussgängerstreifensymposium ein. Experten von Bund und Behörden diskutierten in Bern insbesondere die Frage der besseren Gestaltung von Fussgängerstreifen sowie die einheitliche Auslegung von geltenden Vorschriften. Ziel des TCS-Symposiums ist es, die Fussgänger als schwächste Verkehrsteilnehmer besser zu schützen.

Im Rahmen seiner Verkehrssicherheitsarbeit befasst sich der TCS seit Jahren mit dem besseren Schutz der Fussgänger, die den alltäglichen Risiken des Verkehrs besonders stark ausgesetzt sind. Die Zahl der an und ausserhalb von Fussgängerstreifen verunfallten Fussgängern spricht eine deutliche Sprache. Die geltenden Vorschriften beziehungsweise deren Umsetzung sind immer wieder Gegenstand von Kontroversen. Anhand eines Pilotprojekts in Lausanne und Lugano sowie anhand einer vom TCS anfangs 2008 publizierten europäischen Studie hat der TCS die Öffentlichkeit wachgerüttelt und eine breite Diskussion über sogenannte "geschützte" Fussgängerstreifen in Gang gesetzt.

Mit der Absicht, den Schutz von Fussgängern in der Schweiz zu verbessern, lud der TCS Experten des Bundesamts für Strassen (ASTRA), des Fachverbandes Fussverkehr Schweiz, der Stadtpolizei Lausanne, der Kantonspolizei Bern und der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ein, ihre Sicht der Dinge einem Spezialisten-Publikum darzulegen.

Der TCS erhofft sich von diesem Symposium eine entsprechende Signalwirkung auf alle im Bereich der Verkehrssicherheit involvierten Akteure in dem Sinne, dass diese für eine einheitliche Vorgehensweise bei der Gestaltung von Fussgängerstreifen sensibilisiert werden. Der herrschende Wildwuchs betreffend Standort, Signalisierung, Sichtbarkeit und Ausgestaltung von Übergängen soll eingedämmt werden. Ausserdem gilt es, in den verschiedenen Städtezonen die unterschiedliche Interpretation der geltenden rechtlichen Vorschriften zu vermeiden (beispielsweise in Tempo-20- oder Tempo-30-Zonen).

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