Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Eine kleine Kulturgeschichte des Weinbaus

Waiblinger Gartenbauer lässt Remstaler Natursteinmauer aufleben

(lifePR) (Waiblingen, ) Seit Jahrhunderten prägt er das Bild unserer Landschaft im Remstal: der Weinbau am Hang. Traditionellerweise gestützt durch ein Mauerwerk, das fest mit unserer Region verwurzelt ist. Auch wenn die Mauern im Weinbau vielerorts dem Traktor weichen mussten, so besteht die Begeisterung der Menschen doch fort. Eine einzigartige blühende Artenvielfalt und sonnende Salamander überzeugen heute anspruchsvolle Gartenbesitzer von der Remstaler Natursteinmauer.

"Unsere Kunden suchen vor allem Wohlfühl-Atmosphäre im Garten. Da ist eine lebendige, bepflanzte Natursteinmauer mit regionalem Charme ein besonderes Highlight", erläutert Günther Daiß das große Interesse an der regionaltypischen Mauer. Gerade hat sein Betrieb "Gärten von Daiß" eine solche Planung in einem Privatgarten in Korb verwirklicht. Überzeugungsarbeit war in Sachen Natursteinmauer aber keine nötig. "Ich wusste von Anfang an: Wenn wir unseren Garten neu gestalten lassen, dann mit einer lebendigen Natursteinmauer", erläutert Jutta Böker, die stolze Gartenbesitzerin. Und Ihr Mann Uwe Böker ergänzt: "Bei Gärten von Daiß hat uns vor allem die tolle Gartenplanung überzeugt. Unsere Wünsche sind detailliert erfragt und genau so umgesetzt worden, wie wir es uns vorgestellt haben."

Gefertigt wird die Remstaler Natursteinmauer bei "Gärten von Daiß" noch heute nach jahrhundertealter Tradition in Handarbeit. Die Sand- oder Kalksteine stammen aus einem nahe gelegenen Steinbruch und werden nach Kundenwunsch individuell nach Farbe und Maserung ausgesucht. Bei besonderen Planungen - wie etwa der runden Mauer im Garten der Familie Böker - werden sie per Hand in Form geschlagen und in Wechselschicht gesetzt, um das traditionelle, unregelmäßige Mauerbild zu erzeugen.

Das Besondere aber ist die Trockenbauweise der Mauer. Die Steine werden ohne den Einsatz von Mörtel (also "trocken") aufeinander gesetzt, bis die Mauer in sich hält. Eine handwerklich anspruchsvolle Tätigkeit, die sich für den Gartenliebhaber aber lohnt: Durch eine besondere Arbeitsweise wird die Mauer mit offenen Fugen gebaut. Die Pflanzen haben so "Erdschluss", d.h. sie können in der Mauer leben und sich durch das Mauerwerk mit Wasser und Nährstoffen selber versorgen. So entsteht eine kleine ökologische Oase im Mauerwerk. Selbst im Sommer müssen die pflegeleichten "Mauerblümchen" nicht gegossen werden. Die einzige Aufgabe, die sich dem Gartenbesitzer stellt, lautet: Zurücklehnen und die einzigartige Atmosphäre der lebendigen Mauer zu genießen.

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