Sonntag, 25. September 2016


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Früh übt sich: In 5 Schritten zum perfekten Early-Startup-Team

(lifePR) (Darmstadt, ) Die Idee steht, der Business-Plan ist geschrieben und zur Umsetzung des Startup-Projekts fehlt nur noch das perfekte Team, um das Wachstum von Idee und Vision voranzubringen. Auch wenn gerade in Startups dauerhafter Zeitmangel besteht: Recruiting lässt sich nicht nebenbei machen, wenn man geeignete und qualifizierte Talente sucht. Gründer müssen sich die Zeit nehmen, das richtige Team zusammen zu bringen, um ohne Umwege in die Zielgerade ''Startup-Erfolg'' einzulaufen. Dorian Hildebrandt, Gründer und Geschäftsführer der Startup-Community Tageau (https://www.tageau.com/), beschreibt fünf Schritte, um beim Recruiting-Prozess in Startups Fahrt aufzunehmen:

1. Skills festlegen

Meist warten Gründer viel zu lange mit der Frage, wen man eigentlich im Team bräuchte. Dann kommt plötzlich der große Sprint und so schnell wie möglich, am besten jetzt sofort, sollen zusätzliche Teammitglieder eingestellt werden. "Aus Zeitgründen greifen Gründer oft auf jemanden zurück, den sie schon kennen oder den sie sympathisch finden. Skills sind dann erstmal Nebensache", erklärt Work-Investment-Experte Dorian Hildebrandt. Ein weiterer großer Fehler im Recruiting-Prozess von Startups: Die Arbeit wird der Expertise des neuen Mitarbeiters angepasst, nicht anders herum. Natürlich haben Mitarbeiter gerade in Startups häufig mehrere Hüte auf und kümmern sich um die verschiedensten Aufgaben. Doch anstatt spontan einfach Allrounder einzustellen ist es besser, erst einmal einen Schritt zurück zu treten und zu definieren, welche Skills man genau bräuchte, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

2. Aus der Masse herausstechen

Der nächste Schritt ist für die meisten jungen Unternehmen ein Sprung ins kalte Wasser: sich auf dem Stellenmarkt präsentieren. Denn natürlich möchte jeder die besten Talente für sich gewinnen. Keine leichte Aufgabe, denn in der Startup-Landschaft ist man einer von vielen. Gerade Startups müssen sich genau deshalb überlegen, was sie potentiellen Bewerbern bieten können. Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung sollten sie zum Beispiel im ''About Us'' und im Career-Bereich auf der Webseite detailliert ausführen. Dazu formt eine klare Definition der Mission und Vision die Unternehmenskultur des Startups, die jeder für sich individuell festlegen muss. Sie bestimmt die Arbeitsweise und Zusammenarbeit von der Gründung an und ist nicht nur beim Einstellungsprozess wichtig - mit einer klaren Mission-Vision fällt es nicht nur leichter, die richtigen Leute auszuwählen, sondern die smarten Köpfe auch langfristig zu halten.

3. Proaktiv werden

Nun weiß man wie man sich präsentiert, aber nicht wo. Am liebsten möchte man auf allen Partys gleichzeitig tanzen und auf Xing, LinkedIn, via Social Media mit Hashtags à la #berlinstartupjob, auf Startup-Veranstaltungen oder -Konferenzen recruiten. Eine sehr zeitaufwändige Methode, die oftmals in einer passiven und generischen Stellenausschreibung auf den typischen Jobportalen mündet. "Proaktives Recruiten ist das Stichwort, denn viele Gründer übersehen, dass jeder ein eigenes zumindest kleines aber feines Netzwerk vorweisen und zum Beispiel den Finanzberater oder den beratenden Anwalt fragen kann, ob jemand jemanden kennt, der die richtigen Skills mitbringt und passen würde", rät Hildebrandt.

4. Überzeugungskraft einsetzen

Der Interviewtermin steht und jetzt heißt es einen Gang höher zu schalten. Nicht nur die Antworten der Bewerber sind ausschlaggebend, sondern auch die Fähigkeit des Interviewers, dem Bewerber genau zuhören zu können, was er sich von seiner neuen Position wünscht und erwartet. "Der Generation Y ist nicht mehr einfach nur die Arbeit an sich wichtig, sondern der Sinn dahinter", beschreibt Hildebrandt. Deshalb sind bei ihnen insbesondere Startups beliebt, da sie ihren Mitarbeitern interessante Vorteile wie Home Office, flexible Arbeitszeiten, Team-Events, oder sogar eine kürzere Pendelzeit bieten. Doch schon im Vorstellungsgespräch aufzuzeigen, wie jeder einzelne Mitarbeiter im Unternehmen wachsen und sich persönlich weiter entwickeln kann, ist also das A und O und viel wertvoller als jedes coole Benefit.

5. Mit-Unternehmer gewinnen:

Das Startup-Team frühzeitig auszubauen ist für viele oft eine Budgetfrage, denn ein hohes Qualifizierungslevel ist meist mit hohen Kosten verbunden. Doch das richtige Team sollte nicht an den Finanzen scheitern. Auf der Startup-Community Tageau (www.tageau.com) setzen Startups auf Work-Investoren, die sich nicht mit Kapital sondern mit ihrer Arbeit an dem Unternehmen beteiligen. "So sind Teammitglieder nicht einfach nur Mitarbeiter sondern Mit-Unternehmer, die dem Startup helfen, innovativ und dynamisch zu wachsen und nicht einfach nur die Anforderungen aus der Stellenbeschreibung abarbeiten", erklärt Tageau-Gründer Hildebrandt und führt weiter aus: "Sie sehen das große Ganze, bringen Leidenschaft mit und behandeln das Business aufgrund der Work-Investition wie ihr eigenes."

Gerade Startups können mit mehr als nur mit Kapital locken und überzeugen durch ihre smarte Idee, Mission, Vision und stellen für viele junge Talente eine spannende Chance dar, in die es sich lohnt Arbeit und Zeit zu investieren. Wenn man noch nicht über genügend Kapital oder Möglichkeiten verfügt, die perfekte Besetzung einzustellen, sollte man sich zumindest einen Überblick darüber verschaffen, wer passen würde und wen man direkt anrufen würde, wenn die entsprechenden Mittel verfügbar wären. So baut man sein Team aus Talenten langfristig zielgerichtet auf.

Über die Tageau GmbH

Bei Tageau (https://www.tageau.com/) steht nicht das Kapital, sondern die smarte Idee des Startups im Mittelpunkt. In der Startup-Community können Gründer ihre Ideen vor passenden Experten und Talenten pitchen, die sich dann als Mitunternehmer mit ihrem Know-how, ihren Fertigkeiten und vor allem ihrem Herzblut an der Umsetzung beteiligen. Sobald das Startup wirtschaftlich ist, profitieren die Mitunternehmer von einer entsprechenden Gewinnbeteiligung. Ziel der Work-Investment-Plattform ist es, die Hürden der Gründung immer weiter zu senken und gerade zu Beginn die Teamfindung einfacher zu machen, unabhängig davon, wie viel Startkapital vorliegt.

Gründer und Geschäftsführer der Tageau GmbH ist Dorian Hildebrandt. Das Unternehmen wurde im Juni 2014 gegründet und hat seinen Sitz in Darmstadt.



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