Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 69875

SYGNIS nimmt Kapitalerhöhung zur weiteren Entwicklung der ZNS-Produktpipeline vor

(lifePR) (Heidelberg, ) .
- Aktionäre erhalten Aktien zum Bezugspreis von 1,44 Euro angeboten
- Zeichnungsfrist vom 21. Oktober bis 4. November 2008
- Verbindliche Zeichnungszusage von dievini Hopp und BASF SE für bis zu 12.694.967 Aktien

Die SYGNIS Pharma AG (Frankfurt: LIO; ISIN DE0005043509; Prime Standard) gab heute bekannt, dass das Unternehmen mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Erhöhung des Grundkapitals beschlossen hat. Mit den finanziellen Mitteln soll die Entwicklung der innovativen Produktpipeline, die auf Wirkstoffe zur Behandlung von Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS)spezialisiert ist, vorangetrieben und das weitere Unternehmenswachstum gefördert werden. SYGNIS wird 12.694.967 Stammaktien aus genehmigtem Kapital ausgeben und das Grundkapital von 28.563.676,00 Euro auf 41.258.643,00 Euro erhöhen. Die neuen Aktien werden den bestehenden Aktionären in der Zeichnungsfrist vom 21.Oktober bis 4. November 2008 zu einem Bezugspreis von 1,44 Euro je Aktie und im Verhältnis 9:4 angeboten. Von den beiden Hauptaktionären der SYGNIS Pharma, dievini Hopp und BASF SE, liegt bereits eine verbindliche Zeichnungszusage vor.Diese umfasst bis zu 12.694.967 Aktien und wird in ihrer Höhe endgültig bestimmt, wenn die Annahmequote von Seiten der weiteren Aktionäre feststeht.

Die liquiden Mittel aus der Kapitalerhöhung sollen zum Teil für die Finanzierung der Phase II-Wirksamkeitsstudie für den am weitesten entwickelten Medikamentenkandidaten AX200 zur Behandlung von akutem ischämischen Schlaganfall verwendet werden. SYGNIS plant, die Studie zum Ende des Geschäftsjahres 2008/2009 zu beginnen.Darüber hinaus wird sich SYGNIS weiterhin auf die Erweiterung der Produktpipeline im Bereich ZNS konzentrieren und die bestehenden Medikamentenkandidaten in weiteren Indikationen erforschen: So erhielt SYGNIS im Frühjahr die Orphan Drug Designation (ODD) für AX200 zur Behandlung von Amyotropher Lateralsklerose(ALS) sowie erst kürzlich eine Empfehlung des Ausschusses für Orphan Drugs (COMP) der EMEA (European Medicine Agency) für AX200 zur Behandlung von Rückenmarksverletzungen.Das zusätzlich eingeworbene Kapital wird daher auch dazu verwendet, um die Forschung in diesen Indikationen fortzuführen.

Bereits im Juni diesen Jahres wurde die amerikanische Amnestix Inc. erworben, um den künftigen Zufluss von neuartigen Medikamentenkandidaten in die eigene Produktpipeline zu sichern und damit die eigene Position als innovatives Biotechnologie- Unternehmen im Bereich der Erforschung und Entwicklung neuer Therapien für Erkrankungen des Zentralen Nervensystems zu stärken. Darüber hinaus wird SYGNIS weiterhin den Markt nach attraktiven Lizenzierungsmöglichkeiten sondieren, um damit die eigene Produktpipeline weiter zu diversifizieren.

Peter Willinger, Finanzvorstand der SYGNIS Pharma AG, sagte: "Die Mittel aus der Kapitalerhöhung zusammen mit der Zeichnungszusage von dievini Hopp und BASF SE ermöglichen es uns, die Entwicklung unserer bestehenden Produktkandidaten voranzutreiben und gleichzeitig Marktopportunitäten zu prüfen, mit denen zusätzliches Unternehmenswachstum realisiert werden kann."

Über AX200

AX200 ist ein biologisches Molekül, das von SYGNIS für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen entwickelt wird. In der Indikation akuter Schlaganfall ist die Entwicklung von AX200 am weitesten fortgeschritten. Im Sommer 2007 wurde die Phase IIa der klinischen Entwicklung erfolgreich abgeschlossen. AX200 ist ein endogenes Protein und wird nach Schädigungen des Gehirns als körpereigener Schutzmechanismus vermehrt gebildet. Wird dieses Molekül als Medikament verabreicht, verstärkt es die bereits vorhandene körpereigene Reaktion auf die Schädigung.Bei der Entwicklung von AX200 baut SYGNIS auf die multiple Wirkungsweise des Proteins: AX200 stoppt den Zelltod in der akuten Phase der Erkrankung und fördert gleichzeitig die Regeneration des Gehirns durch die Stimulation von Neurogenese und Arteriogenese sowie anderen regenerativen Prozessen. AX200 wird derzeit für die Indikationen Schlaganfall, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Rückenmarksverletzungen entwickelt.

Bestimmte in dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen, bei denen es sich weder um ausgewiesene finanzielle Ergebnisse noch um andere historische Daten handelt, sind vorausblickender Natur. Es geht dabei insbesondere um Prognosen künftiger Ereignisse, Trends, Pläne oder Ziele. Solche Aussagen sind nicht als absolut gesichert zu betrachten, da sie naturgemäß bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen und durch andere Faktoren beeinflusst werden können, in deren Folge die tatsächlichen Ergebnisse und die Pläne und Ziele der SYGNIS wesentlich von den getroffenen oder implizierten prognostischen Aussagen abweichen können. SYGNIS verpflichtet sich nicht, diese Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren, weder im Lichte neuer Informationen, künftiger Ereignisse noch aus anderen Gründen.

SYGNIS AG

Die SYGNIS Pharma AG mit Sitz in Heidelberg ist ein im Prime Standard der Deutschen Börse gelistetes spezialisiertes Pharma-Unternehmen, das auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von innovativen Therapien zur Behandlung von Erkrankungen des Zentralen Nervensystems fokussiert ist. Hierzu zählen unter anderem Schlaganfall, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder auch verletzungsbedingte neurologische Erkrankungen, wie z.B. Traumata des Gehirns und des Rückenmarks. Alle diese Krankheiten sind dadurch gekennzeichnet, dass in ihrem Verlauf Nervenzellen absterben und dass es zwar einen großen medizinischen Bedarf, derzeit jedoch noch keine oder nur unzureichende Therapiemöglichkeiten gibt.

Zentrales Element der nachhaltigen Wertschöpfung des Unternehmens ist der kontinuierliche Ausbau der bereits vorhandenen Produktpipeline. Zu diesem Zweck werden die eigenen Wirkstoffe wie z.B. AX200 für weitere Indikationen getestet ("line extension").Durch spezifische Forschungs- und Entwicklungsprogramme der SYGNIS werden neue präklinische Wirkstoffkandidaten identifiziert und evaluiert sowie systematisch geeignete ZNS-Produktkandidaten mit dem Ziel der Akquisition bzw. Einlizenzierung geprüft.

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