Sonntag, 04. Dezember 2016


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Weihnachtsmänner aus Schokolade trotzen der Krise

(lifePR) (München, ) .
-Trend zu nostalgischen Formen: Deutsche lieben die klassische Variante
-Vielfältig und unverwechselbar: Top-Sortimente für alle Ansprüche und auf allen Preisebenen
-Exportschlager: Traditionelles Know-How, hohe Qualitätsstandards und Produktinnovationen sorgen weltweit für Nachfrage

Die deutschen Verbraucher greifen - auch und gerade bei weihnachtlichen Schokofiguren und Adventskalender - wieder verstärkt zu klassischen Varianten und traditionellen Formen. "Obwohl es bei süßen Weihnachtsprodukten eine große und abwechslungsreiche Vielfalt sowie immer wieder erfolgreiche Sortimentsinovationen gibt, sind die süßen Top-Seller im Herbst- und Weihnachtsgeschäft doch vorwiegend altbekannte Produktstars, die ihre Anziehungskraft nicht verlieren", fasst Hans Strohmaier, Geschäftsführer des internationalen Süßwarenhandelsverbandes Sweets Global Network (SG), die Erfolgsgeschichte dieser Kernprodukte zusammen. Der klassische Weihnachtsmann aus Schokolade oder der Adventskalender mit schokoladigen Überraschungen sind neben den bekannten Lebkuchen- und Gebäckklassikern die zentralen Produkthighlights, die sich zudem längst zu weltweiten Exportschlagern entwickelt haben.

Laut den Angaben des SG werden in Deutschland pro Jahr rund 100 Mio. Schokoladen-Hohlfiguren und rund 80 Mio. Adventskalender (Exportquote: 40 Prozent) produziert. Ursachen für diesen Exportboom der letzten Jahre sind vor allem das spezifische Produkt- und Produktionswissen, die hohen Qualiätsstandards, breite Sortimente sowie die Innovationskraft der deutschen Hersteller. So bietet etwa ein mittelständischer Schokoladenproduzent über das gesamte Jahr hinweg insgesamt 750 (!) verschiedene Schokofiguren an, die in über 50 Länder verkauft werden. Die Branche ist überaus kreativ: Neue Lifestyle- und Premium-Sortimente, Bio-Produkte, Geschmacksvariationen (etwa Vollmilch-Figuren mit Haselnussstückchen oder mit Spekulatius und Karamell) sorgen ebenso für Impulse wie die Formenvielfalt, die von Mini-Figuren zu 5 g über stanniolierte Weihnachtsmänner bis hin zu einem 1 kg schweren Confiserie-Nikolaus reichen. Dabei geht der geschmackliche Trend hin zu feineren Schokoladenqualitäten - etwa zu Vollmilch mit einem Kakaogehalt von deutlich über 30 Prozent. Zartbitter-Schokolade hat sich auch bei den Hohlfiguren mit einem Anteil von über 10 Prozent eingependelt.

2008 lag der Gesamtumsatz bei weihnachtlichen Schokoartikeln laut SG und dem Marktforschungsinstitut Nielsen bei rund 460 Mio. Euro, die Schoko-Weihnachtsmänner sorgten für einen Gesamtumsatz von über 90 Mio. Euro. Die Branche hofft, diese Umsatzgrößen in diesem Jahr halten oder vielleicht sogar noch ausbauen zu können.

Mögliche Umsatzeinbußen in den beliebten Weihnachtssegmenten sieht Strohmaier trotz der Wirtschaftskrise aktuell nicht: "Spezielle Süßwaren und Gebäcke sind mit Weihnachten eng verbunden und wesentliche Bestandteile der Kultur- und Konsumgeschichte. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten gibt es den Trend zur Tradition und Nostalgie, zum Festhalten an bewährten Standards. Die Nachfrage ist zurzeit gut und wird in den nächsten drei Wochen sicherlich noch zunehmen. Dies gilt vor allem auch für solche Süßwarenprodukte, die nicht zum Eigenverzehr, sondern eher zum Verschenken gekauft werden. Weihnachten ist und bleibt also weiterhin auch eine süße Angelegenheit.".

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