Samstag, 10. Dezember 2016


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Gigantische Saison

(lifePR) (Bensheim, ) Der allerletzte Grand Prix im norditalienischen Faenza entwicktelte sich zu einem der heißesten Rennen des Jahres. Nein, nicht das Wetter sorgte für Hitzewallungen, sondern die Rennen vor der atemberaubenden Naturkulisse, umsäumt von 30.000 Zuschauern. Sowohl Clement Desalle als auch Xavier Boog hatten die Chance, sich in der Meisterschaftswertung zu verbessern und Boog gelang dieses Vorhaben.

Noch vor einer Woche im niederländischen Lierop schockierte der MX2 Werkspilot Xavier Boog durch einen brutalen Crash in der ersten Kurve des zweiten Laufs. Mit ein paar Blessuren trat Boog die Reise ins italienische Faenza an und dort zeigte er schon am Samstag im Training, dass kaum noch Nachwehen von dem Crash zu spüren.

Boog sicherte sich Startplatz sieben. Den ersten Lauf begann Boog verhalten, leider zu verhalten, denn er musste einige Plätze auf seinen größten Konkurrenten in der Meisterschaftswertung, Jeremy van Horebeek, abgeben.

Nach dem Lauf war Boog punktgleich mit Van Horebeek. Doch im zweiten Lauf machte der Elsässer Nägel mit Köpfen. Boog startete nicht gut, kämpfte aber von der ersten Runde an, wurde am Ende sogar noch Siebter und konnte damit in der Tabelle den siebten Rang übernehmen.

Clement Desalle verlor vor einer Woche in Lierop den zehnten Tabellenrang an den Sand-Spezialisten Marc de Reuver. Und genau aus diesem Grund reiste Desalle hoch motiviert zum Finale nach Norditalien. Sein Ziel formulierter Desalle schon am Freitag an der Rennstrecke klar: "Ich will in die Top Ten, ich werde attackieren."

Den ersten Lauf startete Desalle unter den ersten Zehn, dort lieferte er sich einige spannende Zweikämpfe. Eine Runde vor Schluss lag "MX Panda" auf Rang sieben, dort machte er aber einen kleinen Fahrfehler und wurde am Ende Achter. Im zweiten Lauf befand sich Desalle erneut von Beginn an in den Top Ten. Auch diesmal fuhr der 19jährige Belgier kompromisslos auf Angriff und am Ende wurde es für ihn sogar der siebte Rang.

In der Tageswertung belegte Desalle den siebten Rang, in der Meisterschaftswertung verpasste er um nur zwei Punkte den zehnten Rang.

Thomas Ramsbacher: Es war eine gigantische Saison 2008. Wir haben sehr viel erreicht, haben einige Höhen und Tiefen durchlebt und sind als junges Team enorm gewachsen. Wir konnten beweisen, dass wir auf einem hohen Niveau arbeiten und haben mit dem elften Rang in der MX1 Weltmeisterschaft und den siebten Rang in der MX2 Weltmeisterschaft unsere Saisonziele übertroffen. Die Stimmung im Team war immer gut, wir hatten viel Spaß miteinander und haben jede Situation professionell gemeistert. Auch Suzuki hat unsere Mühe und Arbeit belohnt, denn nächstes Jahr werden wir bei der Motocross Weltmeisterschaft als reines MX2 Werksteam auftreten.

Clement Desalle: "Ich bin nun ganz schön erleichtert, dass die Motocross WM Saison 2008 vorbei ist. Die Saison war sehr anstrengend, aber ich hatte auch viele schöne Momente. Leider habe ich heute den zehnten Tabellenrang um zwei Punkte verfehlt, aber es gibt Schlimmeres. Die nächsten Tage werde ich erstmal etwas ausspanen, bevor ich die nationalen Rennserien in Belgien und Deutschland zu Ende bringe."

Xavier Boog: "Die letzten Tage habe ich mir selbst großen Druck gemacht, weil ich unbedingt den siebten Tabellenrang haben wollte. Nach dem ersten Lauf war ich ziemlich enttäuscht, denn Jeremy van Horebeek konnte in der Tabelle an mir vorbei gehen. Zwischen den beiden Läufen erhöhte ich den Druck. Als ich im zweiten Lauf nicht so gut startete, verlor ich schon jegliche Hoffnung, doch mein Mechaniker Bo zeigte mir an der Box an, dass Jeremy hinter mir ist und ich gab alles was nur ging. Ich konnte schnell viele Positionen gutmachen und wurde am Ende Siebter. Das reichte auch für Gesamtrang sieben in der Tabelle.

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