Samstag, 03. Dezember 2016


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Vier "Lolas" für SWR-Koproduktionen

"Das Herz von Jenin" ist "Bester Dokumentarfilm" / "Sturm" erhält "Silberne Lola" für den Spielfilm und zwei weitere Lolas in den Kategorien "Bester Schnitt" und "Beste Filmmusik"

(lifePR) (Stuttgart, ) Gleich vier "Lolas" sind bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2010 an SWR-Koproduktionen gegangen: Der vom SWR koproduzierte Politthriller "Sturm" von Hans-Christian Schmid ist beim Deutschen Filmpreis 2010 mit der "Silbernen Lola" ausgezeichnet worden. Der Film von Hans-Christian Schmid hat zudem noch zwei weitere "Lolas" für den "Besten Schnitt" (Hansjörg Weißbrich) und die "Beste Filmmusik" (The Notwist) erhalten. Zudem wurde der vom SWR federführend produzierte Dokumentarfilm "Das Herz von Jenin" (SWR/Arte) von Marcus Vetter und Lior Geller als "Bester Dokumentarfilm" ausgezeichnet worden. Überreicht wurden die Preise heute Abend (23. April 2010) in Berlin.

SWR-Intendant Peter Boudgoust: "Film und Fernsehen, das ist nicht einfach ein Nebeneinander zweier Medien, die um Etats und Senderechte ringen, sondern das kann, wenn man es richtig anstellt, auch eine künstlerische Beziehung sein, bei der beide, Kino und Fernsehen, aneinander wachsen, sich inhaltlich befruchten und gegenseitig unterstützen. Genau das ist bei "Das Herz von Jenin" und bei "Sturm" gelungen. Solche Filme zu fördern, die künstlerisch überzeugen und ihr Publikum auf eine ganz besondere Reise mitnehmen, ist uns ein wichtiges Anliegen. Ich freue mich, dass die Deutsche Filmakademie diese beiden starken und zugleich so unterschiedlichen Produktionen gewürdigt hat und gratuliere Hans-Christian Schmid, Markus Vetter und allen Beteiligten der beiden Produktionen herzlich zu diesen Auszeichnungen."

SWR-Fernsehdirektor Bernhard Nellessen: "Vier 'Lolas' für zwei SWR-Koproduktionen! Das unterstreicht eindrucksvoll die herausragende Qualität der Arbeit unserer Dokumentarfilm- und Fernsehfilm-Redaktionen. Diese Erfolge bestätigen nicht zuletzt auch unsere kontinuierliche und nachhaltige Nachwuchsarbeit: Hans-Christian Schmid hat seinen ersten großen Film mit unserer Nachwuchsreihe "Debüt im Dritten" produziert. Marcus Vetter arbeitet seit seinen Anfängen als Dokumentarfilmer regelmäßig für den SWR. Seine aktuelle, ebenfalls vom SWR produzierte Dokumentation "Hunger" wird im Herbst im Ersten gezeigt. Ich gratuliere Marcus Vetter, Hans- Christian Schmid und allen Beteiligten der beiden Produktionen sehr herzlich!"

Der Deutsche Filmpreis wird seit 1951 jährlich vergeben, seit sechs Jahren firmiert die Auszeichnung unter dem Namen "Lola". Mit insgesamt rund 2,8 Millionen Euro ist er die höchstdotierte Kulturauszeichnung in Deutschland. Die Preisträger der insgesamt 15 Kategorien werden von den mehr als 1000 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie geheim gewählt.

"Sturm" von Hans-Christian Schmid thematisiert die Schwierigkeiten, Kriegsverbrechen juristisch aufzuarbeiten: Helen Maynard, unerschrockene Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien, überzeugt eine in Berlin lebende Bosnierin, als Zeugin gegen einen mutmaßlichen serbischen Kriegsverbrecher auszusagen. Doch im Spannungsfeld zwischen den Interessen internationaler Politik und den Drohungen serbischer Nationalisten droht der Prozess zugunsten eines fragwürdigen Kompromisses zu platzen. "Sturm" wurde produziert von der 23/5 Filmproduktion in Koproduktion mit Zentropa Entertainments Berlin, Zentropa International Köln, Zentropa International Netherlands, IDTV Films, Film I Väst, SWR, WDR, BR und ARTE. Die Redaktion im SWR liegt bei Ulrich Herrmann.

"Das Herz von Jenin" von Marcus Vetter und Lior Geller erzählt die Geschichte des Palästinensers Ismael Khatib, der die Organe seines zwölfjährigen Sohnes Ahmed, der von der israelischen Armee erschossenen wurde, zur Transplantation freigegeben hat. Zwei Jahre später besucht er die Kinder, denen seine Organe das Weiterleben ermöglichten. Darunter auch die Tochter orthodoxer Juden. Der 89-minütige Film begleitet Ismael Khatib auf seiner Reise. "Das Herz von Jenin" ist eine Koproduktion der EIKON Südwest mit dem SWR in Zusammenarbeit mit ARTE und wurde gefördert von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Die Redaktion im SWR liegt bei Gudrun Hanke-El Ghomri und Martina Zöllner.

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