Montag, 23. Januar 2017


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Das verflixte erste Jahr/ Liebe, Krach und Krisen einer deutsch-usbekischen Ehe

Süddeutsche Zeitung TV über eine binationale Ehe mit Startschwierigkeiten

(lifePR) (München, ) Heiko H. aus Bayreuth suchte eine Frau - eine Russin. Nach zahllosen Fehlschlägen und endlosen Reisen quer durch die russische Föderation findet er endlich Ingrida, eine selbstbewusste 21-jährige Deutsch-Studentin aus Usbekistan. Nur wenige Wochen nach ihrem ersten Treffen heiraten sie, Ingrida zieht nach Deutschland. Wo in Hollywood die Geschichte mit dem Happy End aufhört, geht das Abenteuer für Heiko und Ingrida erst richtig los. Verdacht auf Scheinehe, Arbeitslosigkeit, Eifersucht - gleich im ersten Jahr wird das junge Paar auf mehr Proben gestellt, als manch andere Ehe in einem ganzen Leben.

Heikos Ehe begann mit einer zähen Auseinandersetzung mit der deutschen Bürokratie. Ingrida wird ausgewiesen, Verdacht auf Scheinehe. Erst nach zwei Monaten juristischer Auseinandersetzungen darf Ingrida wieder zu Heiko. Jetzt scheint das Glück perfekt.

Die nächste Hürde lässt aber nicht auf sich warten: Ingrida braucht Arbeit, Heiko hat seine gerade verloren. Die Usbekin bewirt sich spontan bei einer Airline als Flugbegleiterin und wird prompt genommen. Wenige Wochen später geht es auf ihren Erstflug in die Ukraine, während Heiko zu Hause den Wischmopp schwingt.

Doch der abwechslungsreiche Job von Ingrida hat auch Schattenseiten. Für das Eheleben bleibt immer weniger Zeit. Um so mehr freut sich das Paar auf die gemeinsamen Stunden am Wochenende, an dem sie oft skurrile Aktivitäten unternehmen. In Berlin statten sie der Erotikmesse "Venus" einen Besuch ab. Zwischen Peitschen, Latexkostümen und Dessousware suchen sie das ein oder andere Utensil, um ihr Liebesleben aufzupeppen.

Plötzlich kündigt sich auch noch die Schwiegermutter aus Usbekistan an. Sie will Heiko und Ingrida für zwei Monate besuchen und sich vor Ort überzeugen, dass ihre Tochter in Heikos Händen glücklich ist. Antwort: Mal so, mal so. In Sachen Dickköpfigkeit nehmen sich Ingrida und Heiko nicht viel. Da wird schon mal ausgiebig darum gestritten, wer nach dem Essen den Tisch abräumt.

Trotzdem basteln beide weiter an ihrer Zukunft. Erstes Etappenziel: verspätete Flitterwochen. Ingridas Wunschziel ist das Münchner Oktoberfest. Dort soll Heiko sie in typisch deutsche Traditionen einführen. Mit Dirndl und Löwenhut ziehen beide ins Bierzelt. Doch der Fruchtsafttechniker muss plötzlich feststellen, dass seine Frau in feucht-fröhlicher Stimmung auffällig viel mit anderen Männern flirtet. Scheitert die deutsch-usbekische Ehe schon in den Flitterwochen?

Autor: Claus U. Eckert Moderation: Petra Glinski

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