Donnerstag, 19. Januar 2017


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Silber aus Schlesien 1871-1945

Sonderausstellung vom 27. März bis 3. Oktober 2010

(lifePR) (Görlitz, ) Die Gründung des deutschen Kaiserreiches 1871 bewirkte einen wirtschaftlichen Aufschwung, von dem auch die Hersteller von Gold- und Silberwaren in Schlesien profitierten. Innerhalb weniger Jahre entstanden in allen schlesischen Städten zahlreiche neue Werkstätten, Fabriken und eine große Zahl von Geschäften, die bevorzugt einheimische Erzeugnisse anboten. Erfolgreich warben die Hersteller und Verkäufer für Bestecke, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände oder Schmuckwaren. Selbstbewusst verwiesen sie darauf, sich mit der Konkurrenz in Berlin oder in Südwestdeutschland messen zu können.

Es gelang den schlesischen Herstellern zwar nicht, bei der Entwicklung neuer Formen und Dekore gleichermaßen bahnbrechend zu wirken wie große international tätige Firmen, doch in der Qualität der handwerklich wie auch industriell gefertigten Edelmetallarbeiten standen sie ihnen nicht nach. Bisher konnte dies nur am Beispiel des bedeutenden und zugleich größten schlesischen Unternehmens, der Firma Julius Lemor in Breslau, aufgezeigt werden.

Die Ausstellung "Silber aus Schlesien" im Schlesischen Museum zu Görlitz bietet erstmals einen Überblick über das breite Schaffen der vielen anderen Hersteller. Die Präsentation ausgewählter Produkte ist dank zahlreicher Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland und Polen möglich geworden.

Kaffee- und Teeservice, Leuchter, Pokale, Teller und Tabletts, Ehrenpreise und Erinnerungsstücke an die Militärzeit sind ebenso in ihrer Vielfalt und ihrem Glanz zu bewundern wie Kelche, Ziborien und Monstranzen oder die Vielzahl der Besteckformen und eine überraschende Fülle von Besteckteilen für spezielle Aufgaben am festlich gedeckten Tisch.

Zur Ausstellung, die nur in Görlitz zu sehen ist, erscheint ein reich bebilderter Katalog mit einem Markenverzeichnis und Porträts der wichtigsten schlesischen Firmen. Er ist für 19,80 € im Museumsladen erhältlich.

Eröffnung am Freitag, 26. März 2010, 18 Uhr

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