Mittwoch, 18. Januar 2017


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Veranstaltungsreihe "Zeitreise 2012 in Magdeburg" über Rechtsextremismus und Neonazismus im ehemaligen Bezirk Magdeburg

Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Sachsen-Anhalt und die Akademie Regionale Gewerkschaftsgeschichte für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt informieren

(lifePR) (Magdeburg, ) .
- Ort: Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg
- Zeit: 20. September, 18. Oktober, 15. und 22. November 2012, 18.00 Uhr

Die gemeinsam von der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Sachsen-Anhalt und der Akademie Regionale Gewerkschaftsgeschichte für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt veranstalteten Vortragsreihe beschäftigt sich mit den Wurzeln des Rechtsextremismus und Neonazismus im Raum Magdeburg. "Zeitreise" bedeutet in diesem Fall, dass sich die einzelnen Veranstaltungen verschiedenen Zeitabschnitten aus der Geschichte der Region widmen: am 20.09.2012 der Phase der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, am 18.10.2012 den 1950er bis 1970er Jahren im DDR-Bezirk Magdeburg und am 15.11.2012 der Situation nach der deutschen Wiedervereinigung. Den Schluss der Reihe bildet am 22.11.2012 eine Podiumsdiskussion. Die Veranstaltungen finden an den genannten Tagen jeweils ab 18.00 Uhr in der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg statt.

Zum Auftakt der Reihe "Zeitreise 2012 in Magdeburg ..." spricht der Historiker Dr. Maik Hattenhorst über die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur in der Magdeburg. Der Umbruch des Jahres 1933, den die nationalsozialistischen Machthaber zur "Machtergreifung" stilisierten, wird im Vortrag als Auftakt zu einer totalitären Revolution gedeutet, die in eine zerstörerische Zäsur mit bleibenden Folgen mündete. Im Zentrum steht die Wechselbeziehung zwischen Erwartungen und Hoffnungen, die in weiten Teilen der Bevölkerung Hitler als vermeintlichem Heilsbringer entgegengebracht wurden, und den konkreten Handlungen der neuen Machthaber vor Ort. Dr. Maik Hattenhorst hat Geschichte in Bielefeld, Halle (Saale) und Magdeburg studiert und veröffentlichte 2010 die Studie "Magdeburg 1933". Seit einigen Jahren ist er in der Stadtbibliothek Magdeburg tätig, wo er für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Dem Vortrag folgt eine Diskussion, für die neben dem Referenten auch Prof. Dr. Matthias Tullner, Dr. Alexander Bastian (beide Otto-von Guericke-Universität Magdeburg zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

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