Samstag, 21. Januar 2017


Zukunftsfähiger Klavierbau

3 Innovationspreise in 5 Monaten für Steingraeber Bayreuth

(lifePR) (Bayreuth, ) Drei Innovationen 2008 . . . drei Preise - die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne blickt auf ein Jahr der Auszeichnungen zurück: 1) im Resonanzbodenbau - 2) für die intelligente Nutzung neuester Elektronik und . . . 3) in Architektur ! Ins historische "Steingraeber-Palais" (Baujahr 1754 / französisch-italienischer Rokoko des 'Liebhardt'schen Palais' aus der Markgrafenzeit) wurde nämlich ein "Multifunktionales Flügelhaus" integriert, in einer Mischung aus stilgerechter Restaurierung und modernen Architekturmerkmalen.

Das ehemalige Gesindehaus bietet jetzt zwei Konzertsäle, ein Künstlerappartement, einen Auswahlsaal und das Steingraeber-Bistro mit Mediterraner Küche. Die Fertigstellung des Nordsaales ("... für Liedpianisten und Sänger") steht im November 2008 bevor, doch der Designpreis "Seitensprünge" fürs Flügelhaus wurde bereits zur Handwerksmesse München im März 2008 überreicht. Gewürdigt wurde nicht nur der Bau son-dern auch funktionale Finessen. So kann im Kammermusiksaal (gleichzeitig Auswahlsaal für Konzertflügel) jedes Klima auf dem Globus computergesteuert simuliert werden; die Akustik ist von 0,9sec bis hin zu 2,1sec Nachhall einstellbar. Auf die Bedürfnisse internationaler Kunden und Besucher in Bayreuth kann nun perfekt reagiert werden.

Am 3. März wurde auf der Internationalen Handwerksmesse München die Klaviermanufaktur Steingraeber für das neue Energieübertragungssystem "Phoenix" mit dem international begehrten Bayerischen Staatspreis 2008 und dem Designpreis für Oberfranken ausgezeichnet. Die bayerische Staatsregierung vergibt den Preis seit dem Jahr 1952 für "innovative technische Neuentwicklungen" - in diesem Fall für die Optimierung der Ausnutzung von Schwingungsenergie in Klaviersaiten durch den Einsatz von Stegagraffen und justierbaren Anhängestiften nach der Erfindung des englischen Ingenieurs Richard Dain. Damit wird der Klang zunächst lauter aber auch heller und strahlender. Dies führte zur Überlegung, zusätzliche Pianissimo-'Schichten' sozusagen 'spiegelbildlich' zu erschließen. Hierzu griff Steingraeber auf eine eigene Erfindung aus dem Jahre 1897 (für den Komponisten Engelbert Humperdinck) zurück: dies war ein "Hebemechanismus" für die Hämmerchen für das Leisespiel. Diesen kombinierte man mit dem klassischen Dämpfungspedal (linkes "una corda" Pedal) und erreichte bisher unbekannte Tiefenschichten im Leisespiel.

Für einen Rollstuhl fahrenden Pianisten in Norwegen gelang den Bayreuther Klavierbauern zusammen mit Dr. Ing. Rüdiger Rupp (Forschungsleiter am Querschnittzentrum der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg) und dem Zahntechniker Herrn Gallinat aus Hockenheim ein Durchbruch bei elektronischen Pedalsteuerungen. Mehr als 20 Jahre bot Steingraeber magnetgestützte Lösungen verschiedenster Auslösemechanismen an; beide Nachteile, die störende Kabelverbindung wie auch die Reduzierung auf bloße Ein-/Aus-Funktionen gehören ab sofort der Vergangenheit an - das neue Gerät ist zudem mobil - die Steuerung der Pedalarbeit ortsunabhängig und der Pianist kann jetzt wieder auf Konzerttournee gehen. Sein Fortepedal bedient er per Druck auf eine Beißschiene, die Signale werden per Funk auf einen "Aktuator" übertragen, der in Mikrometerschritten die Pedalisierung überträgt. Den Pedalstössel kann man dabei nicht nur auf Steingraeber & Söhne Flügel einstellen sondern auf alle anderen gängigen Fabrikate.

Im August wurde Dr. Rupp im Beisein des Steingraeber-Entwicklers, Klavierbaumeister Wolfgang Schäffler, vom ehemaligen Ministerpräsidenten Beckstein mit dem Forschungs-/Förder- und Innovationspreis der Deutschen Stiftung Querschnittlähmung ausgezeichnet.

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