Dienstag, 06. Dezember 2016


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STEAG-Kompetenz reduziert Indiens CO2- Emissionen um 1,6 Mio. Tonnen pro Jahr

Über 100 Ingenieure geschult

(lifePR) (Essen /Neu Delhi, ) Jährliche Einsparungen von 1,6 Millionen Tonnen CO2 (dies entspricht ca. 1,2 Millionen Tonnen indischer Kohle oder umgerechnet einem kompletten indischen Kohlezug mit mehr als 50 Waggons pro Tag): Dies ist der Erfolg eines Programms, das im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und auf indischer Seite von der Energiebehörde (Central Electricity Authority / CEA) aufgelegt wurde. STEAG war als Berater und Effizienzdienstleister wesentlich beteiligt. Bei einer Tagung Ende Juni in Neu Delhi dankten der Vorsitzende des CEA, Major Singh, und der Direktor des Bureau of Energy Efficiency (BEE), Dr. Ajay Mathur, den STEAG-Ingenieuren für ihr Engagement.

Das Indo-German Energy Programme (IGEN) "Power Plant Optimisation Component" startete 2009 mit dem Ziel, den Brennstoffverbrauch und die Emissionen in Indien zu reduzieren. Im Rahmen dieses Programms hat STEAG über 100 Ingenieure aus staatlichen, indischen Versorgungsunternehmen geschult, Machbarkeitsstudien zu Energiesparmaßnahmen in 30 Anlagen durchgeführt und beispielhafte Sparmaßnahmen in vier ausgewählten Modellkraftwerken implementiert.

Eine wesentliche Rolle zur Identifizierung von möglichen Effizienzmaßnahmen spielt dabei die von STEAG entwickelte Software EBSILON®- Professional - ein Werkzeug zur Modellierung thermodynamischer Kreisprozesse. Die Software bietet die Möglichkeit, verschiedene Arten von Kraftwerksprozessen abzubilden und hinsichtlich ihrer Effizienz und Teillastverhaltens zu bewerten.

Einige dieser Optimierungsmaßnahmen in den Modellkraftwerken wurden im Rahmen der IGENTagung Ende Juni vorgestellt: So konnten mithilfe der STEAG-Software Effizienzverluste identifiziert und Sparmaßnahmen in indischen Anlagen realisiert werden. Im Modellkraftwerk Suratgarh (Provinz Rajasthan im Nord-Westen Indiens) wurde zudem ein intelligentes Rußblassystem installiert, welches bereits innerhalb kurzer Zeit zur Verbesserung des Kesselwirkungsgrads geführt hat.

Dr. Winfried Damm, Direktor des Indo-German Energy Program der GIZ, dankte im Abschlussreport des IGEN-Programmes auch den beteiligten Ingenieuren der STEAG: "Das IGEN-Team hat in den sechs Jahren zusammen mit der indischen Energie-Behörde und den Beratern der STEAG große Fortschritte in der Energieeffizienz indischer Kraftwerke erreicht. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken."

Dr. Ralf Schiele, Geschäftsführer der STEAG Energy Services GmbH, erläutert dazu: "Volkswirtschaften mit einem starken Bevölkerungswachstum wie China und Indien bauen ihre Energiewirtschaft stetig auf und aus. Und STEAG ist von Haus aus Vorreiter bei modernen Technologien zur Steinkohleverstromung, die sich durch Ressourcenschonung und einen hohen Wirkungsgrad auszeichnen." In den Bereichen Energieeffizienz konnte STEAG in Indien wichtige Optimierungsziele und signifikante, kurzfristig zu realisierende CO2-Einsparungen erreichen.

Ulrich Sigel, ebenfalls Geschäftsführer der STEAG Energy Services, betont die Wichtigkeit des effizienten Zusammenspiels von konventionellen und erneuerbaren Energien: "Energieeffizienz ist aus unserer Sicht Wegbereiter für eine umweltverträgliche Energiezukunft. Mit unserer technischen Kompetenz entwickeln wir Lösungsbeiträge für eine zukunftsfähige Energieversorgung sowohl national wie auch international. Deshalb sehen wir die Aufgabenstellung der Effizienzsteigerung in konventionellen Energieanlagen als notwendigen Baustein zur erfolgreichen Umsetzung einer 'Energiewende' - auch in Indien. Wir freuen uns deshalb besonders über die herausragenden Ergebnisse dieser deutsch-indischen Kooperation."

STEAG GmbH

Die STEAG GmbH ist bereits seit über 75 Jahren in der Energieerzeugung tätig und bietet ihren Kunden - auch international - integrierte Lösungen im Bereich der Strom- und Wärmeerzeugung sowie technische Dienstleistungen an. Zu den Kernkompetenzen gehören Planung, Realisierung und Betrieb sowohl von Großkraftwerken als auch von dezentralen Anlagen ebenso wie die kraftwerksbasierte Stromvermarktung. Grundlage für die Energieerzeugung sind fossile Brennstoffe und - bereits seit über einem Jahrzehnt - Erneuerbare Energien.

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