Sonntag, 04. Dezember 2016


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"Der Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza

Chemnitzer Premiere: 25. Oktober 2008, 19.30 Uhr im Schauspielhaus

(lifePR) (Chemnitz, ) "Der Gott des Gemetzels" bittet zum Kaffee: Das Schauspiel Chemnitz präsentiert sich mit Yasmina Rezas Erfolgskomödie nunmehr von seiner witzig-bissigen Seite. Nach über 30 Vorstellungen am Landestheater Tübingen - die Premiere im Oktober 2007 wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert - hat Schauspieldirektor Enrico Lübbe seine Inszenierung des Stückes mit dem Chemnitzer Ensemble neu erarbeitet.

Die nächsten Vorstellungen sind am 26. und 29. Oktober 2008, je 19.30 Uhr im Schauspielhaus Chemnitz. Die Pressekarten erhalten Sie im Theater-Service, Tel. 03 71 / 40 00 - 430, Fax 03 71 / 69 69 - 697, E-Mail tickets@theater-chemnitz.de

Der Gott des Gemetzels
von Yasmina Reza
Aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Premiere: 25. Oktober 2008, 19.30 Uhr im Schauspielhaus

Regie: Enrico Lübbe Bühne und Kostüme: Etienne Pluss

mit: Bettina Schmidt (Véronique Houillé), Michael Pempelforth (Michel Houillé), Ulrike Euen (Annette Reille) und Marius Marx (Alain Reille)

Das Stück:

Frische Tulpen stehen auf dem Tisch, im Ofen bäckt der Kuchen: Bei den Houillés ist alles gerichtet für den Besuch des Ehepaares Reille. Nur ist der Anlass dieses Besuches sehr unerfreulich: Die Söhne hatten eine Schlägerei in der Schule, Ferdinand Reille hat Bruno Houillé zwei Zähne ausgeschlagen. Brunos Eltern, allen voran Véronique, eine engagierte Schriftstellerin, haben nun die Reilles eingeladen, um diesen Vorfall zu diskutieren und für die Zukunft solche Gewalt zu verhindern. Nur ahnen sie nicht, wen sie eingeladen haben: Alain Reille ist ein höchst erfolgreicher Pharmaanwalt im Dauerstress, und er ist weit weniger versöhnlich gestimmt als seine Frau Annette.

Das Aufeinandertreffen dieser Paare gerät zu einer bizarren Begegnung mit erheblichem Konfliktpotential: Bei Kuchen und Espresso wird peinlich berührt die Form gewahrt und guter Wille bemüht, doch ein Wort gibt das andere, und allmählich übernimmt der Gott des Gemetzels die Herrschaft über die Kaffeetafel. Statt des Verhaltens der Kinder wird allmählich das Leben der Eltern zum Thema, das Treffen gerät zur Abrechnung über Erziehungsideale und Lebensziele - pointenreich, ätzend und abgründig. Auf der Strecke bleiben (nicht nur) die Tulpen, ein Handy und ein Hamster ...

Die Autorin:

Skurrile Grundsituationen und genaue Alltagsbeobachtungen zu einem höchst komischen, aber auch psychologisch fein differenzierten Schauspielertheater zu verdichten, ist die große Spezialität von Yasmina Reza, Frankreichs derzeit führender Theaterautorin. Und auch "Der Gott des Gemetzels", Rezas erfolgreiche Psychokomödie, die allein an über 70 deutschsprachigen Theatern auf dem Plan steht, zeigt ihr scharfes Talent, an der Fassade bürgerlichen Wohlverhaltens so lange zu kratzen, bis es nicht nur bröckelt, sondern der Lack gänzlich ab ist - und das zum Vorschein kommt, was wir alle normalerweise gut verstecken. Die geschliffenen Dialoge und Pointen, mit denen Yasmina Reza dabei ans Werk geht, wurden übertragen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel, zwei der profiliertesten deutschsprachigen Übersetzer.

Das Regieteam:

Enrico Lübbe (Regie)

wurde 1975 in Schwerin geboren und studierte 1993 - 1999 Kommunikations-, Medien- und Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. 1998/1999 war er Regieassistent am Schauspiel Leipzig und assistierte u. a. Wolfgang Engel, Armin Petras, Thomas Bischoff und Kazuko Watanabe. Nachdem er dort 1999 sein Regiedebüt mit "Disco Pigs" von Enda Walsh gegeben hatte, wurde er von 2000 - 2004 fester Hausregisseur. Seit dieser Zeit arbeitet er immer wieder mit den Ausstattern Sabine Blickenstorfer, Hugo Gretler, Jürgen Lier und Etienne Pluss zusammen.

Seit 2004 ist Enrico Lübbe freier Regisseur und hat u. a. am neuen theater Halle, am Schauspiel Köln, am Staatstheater Stuttgart, am Schauspiel Magdeburg, am LTT Tübingen, am Staatstheater Nürnberg und am Staatstheater Oldenburg inszeniert - an letzterem gab er 2006 sein Opern-Regie-Debut. Von der Fachzeitschrift Theater heute wurde Lübbe sowohl in der Spielzeit 2004/2005 als auch 2005/06 als einer der besten Nachwuchsregisseure des Jahres nominiert.

Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Enrico Lübbe Schauspieldirektor in Chemnitz und brachte hier bereits die Inszenierungen "Endstation Sehnsucht" und "Antigone" heraus.

Etienne Pluss (Bühne und Kostüme)

ist gebürtiger Schweizer. Nach dem Bühnenbildstudium an der Hochschule der Künste Berlin arbeitete er als Ausstattungsassistent unter Claus Peymann am Wiener Burgtheater. Dort traf er auch auf den Regisseur Philip Tiedemann, mit dem ihn eine enge Zusammenarbeit verbindet - ebenso wie mit Patrick Schlösser und George Tabori. Neben seinen Arbeiten an der Burg schuf Etienne Pluss u.a. Ausstattungen für das Berliner Ensemble, das Staatstheater Stuttgart und die Schauspielhäuser in Hamburg, Düsseldorf, Mainz und Leipzig.

Weitere Arbeiten führen ihn in dieser Spielzeit u.a. mit Philip Tiedemann an das Wiener Theater in der Josefstadt, für Ingmar Bergmanns "Aus dem Leben der Marionetten".

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