Samstag, 03. Dezember 2016


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Bankhaus Metzler unterstützt den Erweiterungsbau des Städel Museums

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Das Frankfurter Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. und die Familie Metzler werden das Städel Museum bei der Realisierung des geplanten Erweiterungsbaus mit einer Spende von 3 Millionen Euro unterstützen. Damit wird ein weiterer maßgeblicher Meilenstein für die Finanzierung des neuen Städel Museums gesetzt.

Die Erweiterung der Galerieflächen des Städel Museums ergibt sich aus der Notwendigkeit, den Anforderungen einer adäquaten Präsentation der bestehenden Sammlung und der Neuzugänge, des erhöhten Besucheraufkommens und der zusätzlichen Aufgaben eines modernen Museumsbetriebs räumlich und funktional gerecht zu werden. Der mit rund 30 Millionen Euro veranschlagte neue Museumsanbau des Frankfurter Architekturbüros schneider+schumacher wird mit insgesamt ca. 3.000 qm zusätzlicher Sammlungs- und Ausstellungsfläche sowohl größere Sammlungskonvolute der Kunst nach 1945 fassen als auch neue Ausstellungsmöglichkeiten schaffen.

Das Städel und die Familie Metzler sind bereits seit der Gründung des Museums zu Beginn des 19. Jahrhunderts eng miteinander verbunden. "Viele Mitglieder unserer Familie", so Sylvia von Metzler, "haben sich in einem Amt oder als Stifter für diese Einrichtung engagiert. Und wir können Max Hollein und das Städel jetzt nicht alleine lassen. Im Gegenteil, wir freuen uns auf die erneute Metamorphose des Städel zu einem der führenden Museen mit internationaler Strahlkraft und werden die Fortschritte dieser Entwicklung auch in Zukunft mit großem Interesse und viel Sympathie begleiten."

Das Bankhaus Metzler bezeugt mit der Unterstützung des Städels aufs Neue seine Verbundenheit mit Frankfurter Kulturinstitutionen. "Mit unserer Spende möchten wir nicht nur als gutes Beispiel vorangehen und andere zum Stiften anstiften, sondern auch die Verbundenheit des Bankhauses und der Familie Metzler zum Museum unterstreichen", so Norbert Enste, Partner des Bankhauses Metzler.

Sylvia von Metzler ist dem Städel nicht zuletzt durch ihre Funktion als Vorsitzende des Städelschen Museums-Vereins besonders eng verbunden. "Für dieses einzigartige Bauprojekt", sagt Sylvia von Metzler, "verdient das Städel absolut jede Unterstützung. Wir finden es großartig, wenn sich unsere Museen ständig weiterentwickeln, ihre Sammlung verbessern und erweitern. Museen sind eben, entgegen manchen Vorurteilen, sehr lebendige und moderne Einrichtungen."

Für das Städel bedeutet die Spende der Familie Metzler und des Bankhauses Metzler einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Erweiterungsbaus. "Die großzügige Unterstützung", so Max Hollein, Direktor des Städel Museums, "zeugt vom hohen gesellschaftlichen Engagement des Bankhauses Metzler und seiner Partner sowie der Familie Metzler. Ich kenne wenige Menschen, die das Mäzenatentum mit so großer Hingabe und Überzeugung leben, wie Sylvia und Friedrich von Metzler. Und wenige, die neue Initiativen mit so viel Offenheit und Vertrauen fördern. Deshalb freut es mich besonders, dass unsere bereits langjährige und auch persönlich stets anregende Zusammenarbeit heute in der Unterstützung für den Erweiterungsbau des Städel einen strahlenden Höhepunkt erlebt."

"Das Städel hat aufgrund seiner Geschichte und seiner Organisationsform als Bürgerstiftung eine lange Tradition in der Zusammenarbeit mit dem Bürger- und Unternehmertum", sagt Prof. Dr. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums. "Wir sind stolz darauf, dass wir in Frankfurt Bürger wie die Familie Metzler haben, die sich über Generationen hinweg der Stadt und deren sozialen und kulturellen Institutionen verpflichtet fühlen und diese so tatkräftig unterstützen. Gemeinsam werden wir nun in Frankfurt ein weitreichendes Zeichen für eine dynamische Entwicklung des Museums setzen."

Die Familie Metzler und das Städel

Johann Friedrich Städel bestimmte 1815 in seinem Stiftungsbrief, dass die Administratoren, "falls sie eine anderweitige Beratung für dienlich und zweckmäßig erachten sollten", sich vorzugsweise an den damaligen Bürgermeister Dr. Johann Wilhelm Metzler wenden sollten. Dies war der Beginn einer intensiven Beziehung zwischen Bürgerstiftung und der Familie Metzler. Der passionierte Kunstsammler Wilhelm Peter Metzler gehörte im 19. Jahrhundert lange Jahre der Verwaltung des Städelschen Kunstinstituts an.

Albert von Metzler war bereits seit den 1930er-Jahren Mitglied des Vorstands des Städelschen Museums-Vereins. Dort engagierte er sich für den Schutz jüdischer Mitglieder und das Überleben des Vereins. Der Verein stellte seine Tätigkeit nahezu ein, um so der Aufmerksamkeit der nationalsozialistischen Machthaber zu entgehen. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft bewegte Albert von Metzler mehrere Unternehmen zu großzügigen Spenden für das Städel, die den Grundstock zur Wiederbelebung des Vereins bildeten. 1960 wurde er in die Administration des Städelschen Kunstinstituts berufen, wo er sich bis 1975 mit "Herz und Tat" erfolgreich für die Stiftung engagierte.

Seine bereits seit vielen Jahren im Vorstand des Städelschen Museums-Vereins engagierte Tochter Barbara von Metzler gehörte von 1992 bis 2000 der Administration des Städelschen Kunstinstituts an und war ab 1994 deren Vorsitzende. Während dieser Zeit setzte sie sich mit großer Verve für die Bürgerstiftung ein. Unter ihrem Vorsitz kamen durch die "Gunst-Sammlung" Spenden von mehr als 23 Millionen D-Mark für die Erneuerung des Städel zusammen. Durch großzügige Zuwendungen erweiterte Barbara von Metzler den Kunstbesitz des Städel Museums.

Sylvia von Metzler ist seit 2006 Vorsitzende des Städelschen Museums-Vereins. Unter ihrem Vorsitz konnten zahlreiche Neuerwerbungen für das Städel realisiert, die Mitgliederzahl von 4.800 auf 6.000 gesteigert und zahlreiche neue Initiativen angestoßen werden. Dazu zählt unter anderem die Neugründung des über 30 Mitglieder umfassenden "Städelkomitees 21. Jahrhundert", das sich speziell für den Ankauf von Gegenwartskunst für das Städel einsetzt. Sylvia von Metzlers Engagement für den Städelschen Museums-Verein ist ein neuer Beleg für die lebendige Tradition und die große Bedeutung des Städel für das Bankhaus und die Familie Metzler.

Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co.

Das Frankfurter Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. ist die älteste deutsche Privatbank in ununterbrochenem Familienbesitz. Seit der Gründung im Jahr 1674 hat sich Metzler über die Stationen "Handelshaus" und "internationale Universalbank" zu einer modernen Investment- und Vermögensverwaltungsbank entwickelt. Das Haus Metzler konzentriert sich bewusst auf die individuelle Beratung von Institutionen und anspruchsvollen Privatkunden in den Kerngeschäftsfeldern Asset Management, Corporate Finance, Equities, Financial Markets und Private Banking. Dagegen spielen das Kredit- und Einlagengeschäft nur eine untergeordnete Rolle.

Der professionelle Rat in allen Kerngeschäftsfeldern beruht auf speziellem Know-how und auf Unabhängigkeit: Metzler hat seine geschäftspolitische Struktur so ausgerichtet, dass parallel zum Auftrag des Kunden keine anderen Geschäftsinteressen das Handeln bestimmen. Interessenkonflikte werden unter anderem dadurch vermieden, dass Metzler bewusst nicht in Emissionskonsortien vertreten ist und auf den Eigenhandel in Aktien verzichtet. Unabhängigkeit allein gewährleistet jedoch noch keine gute Beratung; erst zusammen mit dem umfassenden Kapitalmarkt-Know-how, der langjährigen Projekterfahrung, der Nähe zum weltweiten Börsengeschehen und der innovativen Technik entstehen daraus international anerkannte Spitzenleistungen in der Kapitalmarktberatung - strikt orientiert am Kundenbedarf.

Das Haus Metzler mit seinen rund 750 Mitarbeitern hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main sowie Geschäftsstellen und Niederlassungen in München, Stuttgart, Köln/Düsseldorf, Hamburg, Atlanta, Los Angeles, Seattle, Tokio und Dublin.

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