Dienstag, 06. Dezember 2016


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MVG zieht nach 16 Tagen Großeinsatz erfreuliches Wiesn-Fazit - rund 3,6 Millionen Fahrgäste

(lifePR) (München, ) Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zieht zum Abschluss des diesjährigen Oktoberfests wieder eine positive Bilanz: In den 16 Tagen hat die MVG rund 3,6 Millionen Fahrgäste zur Theresienwiese befördert.Damit entschieden sich auch heuer rund 60 Prozent aller Oktoberfestgäste für eine sichere und stressfreie An- und Abreise mit U-Bahn, Bus und Tram und gegen eine nervenaufreibende und zeitaufwändige Parkplatzsuche.

Trotz dieses hohen Fahrgastaufkommens verlief die Wiesn 2008 aus Sicht der MVG im wesentlichen reibungslos und friedlich, wenn auch mit einer Zunahme alkoholbedingter Probleme. Wie bereits in den letzten beiden Jahren war zu beobachten, dass sich die Festbesucher an den Wiesn- Wochenenden schon sehr früh am Tag auf den Weg zur Theresienwiese machten: Am ersten Wiesn-Samstag nahmen sie bereits ab 7 Uhr die UBahn zur Theresienwiese. Ein beträchtlicher Teil der Besucher drängte sich dann an allen Wochenendtagen und am Feiertag schon zwischen 8 und 11 Uhr morgens in der U-Bahn Richtung Wiesn. An den Werktagen war in der zweiten Wiesn-Woche ein deutlich höheres Fahrgastaufkommen zur Wiesn festzustellen. Mit einem zusätzlichen Personaleinsatz von bis zu 200 Mitarbeitern täglich konnte die MVG aber zu jeder Zeit einen sicheren Betriebsablauf gewährleisten.

Allein im Fahrdienst wurden 250 Extra-Schichten gefahren. Zusätzliche Mitarbeiter im MVG-Betriebszentrum und bei der U-Bahnwache, die durch Sonderstreifen zeitweise um bis zu 100 Prozent verstärkt wurde, sowie beim Reinigungsdienst sorgten für Sicherheit und Sauberkeit auf der Fahrt von und zur Theresienwiese. Durch zusätzliches Personal am U-Bahnhof"Theresienwiese" und an den anderen wichtigen Umsteigebahnhöfen konnte eine rasche und sichere Zugabfertigung gewährleistet werden. Unterstützung erhielt das Wiesn-erprobte MVG-Team auch in diesem Jahr von 12 Kolleginnen und Kollegen aus Berlin, Hamburg, Nürnberg, Stuttgart und Wien. Zur Information der Fahrgäste waren neben den ganzjährig geöffneten sieben MVG-Infopoints und drei MVG-Kundencentern im Stadtgebiet auch die MVG-Infopoints an den U-Bahnhöfen rund um die Theresienwiese besetzt. Die längeren Öffnungszeiten gerade an den MVG-Servicepoints Theresienwiese und Goetheplatz (bis 1 Uhr morgens) wurde von den Fahrgästen sehr positiv aufgenommen. Studentische "Wiesn-Schaffner" standen den Fahrgästen zusätzlich an den "Wiesn-Bahnhöfen" und weiteren wichtigen Umsteigebahnhöfen sowie den U-Bahnhöfen "Fröttmaning" und "Messestadt- Ost" für Auskünfte und zum Verkauf von Fahrkarten zur Verfügung.

Beliebtestes Verkehrsmittel war wieder die U-Bahn - vor allem die U-Bahn- Linien U4 und U5, die die Festwiese direkt ansteuern. Den Bahnhof "Theresienwiese"nutzten über zwei Drittel der Oktoberfestgäste, die mit der UBahn anfuhren. Dieser Bahnhof musste wegen Überfüllung auch mehrmals kurzzeitig geschlossen werden. Stark frequentiert, vor allem für den Heimweg der Wiesnbesucher, waren auch die U-Bahnlinien U3 und U6 mit den"Wiesn-nahen" Ausgängen "Goetheplatz" und "Poccistraße. Alle vier UBahnlinien wurden ausschließlich mit Langzügen bedient und waren im kürzestmöglichen Takt unterwegs.

Auffällig war heuer, dass einige jüngere Wiesn-Besucher schon in angetrunkenem Zustand Richtung Festwiese fuhren. Generell nahmen Probleme aufgrund überhöhten Alkoholgenusses (unvorsichtiges oder aggressives Verhalten, Auseinandersetzungen zwischen Fahrgästen, Stürze und Verletzungen)tendenziell zu. Mehr als einmal "verirrte" sich ein betrunkener Fahrgast in den Gleisbereich oder provozierte eine Rangelei. Ein 29jähriger Mann stürzte am 23. September im Bahnhof Fraunhofer Straße vor die einfahrende U-Bahn und wurde schwer verletzt. Weitere Unfälle konnten durch das aufmerksame und stark präsente MVG-Personal sowie die UBahnwache verhindert werden.

Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung und SWM Geschäftsführer Verkehr: "Wir freuen uns, dass wir den Wiesn-Verkehr auch in diesem Jahr reibungslos bewältigt haben. Hinzu kamen ja noch das Zentral- Landwirtschaftsfest und sechs Fußballspiele in der Arena in Fröttmaning.Gerade ausverkaufte Fußballspiele stellen eine zusätzliche Herausforderung dar. Durch den Pendelverkehr zwischen Fröttmaning und Theresienwiese vor dem Spiel kam es vor allem im Bereich der U3/U6 zu erheblichen Überfüllungen der Bahnhöfe und Züge in der Innenstadt. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich die MVG in den Vorjahren immer wieder gegen die Durchführung von Fußballspielen zeitgleich zu Spitzenbesuchszeiten der Wiesn ausgesprochen.

Die Wiesn ist für uns immer eine ganz besondere Herausforderung im Jahresverlauf, auch wenn wir mit dieser viel Erfahrung haben. Als Beispiel: Mit den U-Bahnlinien U4 und U5 haben wir heuer auf dem Abschnitt Hauptbahnhof
- Theresienwiese in Spitzenzeiten rund vier Mal so viele Fahrgäste befördert als in Spitzenzeiten an einem normalen Werktag! Für uns bedeutet das erhöhte Fahrgastaufkommen, das ja neben dem ganz normalen Fahrgastaufkommen von täglich rund 1 Million Fahrgäste zu bewältigen ist, eine Höchstanforderung, auf die wir uns stets sehr gut vorbereiten. Durch vorgezogene Wartungsarbeiten können wir während der Wiesn zusätzliche Fahrzeuge bei U-Bahn, Bus und Tram einsetzen. Und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die während des Oktoberfests Urlaubssperre haben, leisten im Rahmen des Zulässigen Zusatzstunden, damit wir ausreichend Personal zur Verfügung haben, um den Fahrgastansturm zu bewältigen.Für dieses Engagement gebührt wieder allen Dank!"

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