Samstag, 03. Dezember 2016


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5 Jahre neues Busnetz: MVG zieht positive Bilanz; mehr Fahrgäste - weniger Kosten

(lifePR) (München, ) Fünf Jahre nach dem Start des neuen MVG-Busnetzes am 12.12.2004 zieht die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) eine durchweg positive Bilanz. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: Zum einen sind die Fahrgastzahlen in den letzten fünf Jahren kontinuierlich gestiegen. Zum anderen gingen die Kosten zurück. Beide großen Ziele der Busnetz-Umstellung wurden damit erreicht - übrigens nicht erst jetzt, sondern Jahr für Jahr seit 2004.

15 Millionen mehr Fahrgäste

Augenfällig ist der Erfolg vor allem bei den Fahrgastzahlen: Nach vielen Jahren mit rückläufiger Nachfrage stieg die Zahl der Buskunden nach Einführung des neuen Busnetzes wieder kontinuierlich an. Im Jahr 2008 verzeichnete die MVG mit 171 Millionen Fahrgästen rund 15 Millionen Buskunden mehr als 2004. Das entspricht einem Plus von rund 10 Prozent. Besonders beliebt sind die vor fünf Jahren neu eingeführten MetroBus-Linien auf den Hauptrouten des Busnetzes. Sie weisen die höchsten Zuwachsraten auf. Überdurchschnittlich zulegen konnte aber auch eine Reihe von StadtBus-Linien: So wird zum Beispiel die StadtBus-Linie 152 vom Ostbahnhof Richtung Sendlinger Tor von knapp 60% Fahrgästen mehr genutzt als vor der Busnetzumstellung. Stark nachgefragt werden auch die meisten neu geschaffenen Strecken, so die "Isarparallele" (StadtBus 132; vor dem letzten Fahrplanwechsel StadtBus 131). Das MVG-Busnetz ist heute rund 50 km länger als vor 5 Jahren (464 gegenüber 417 km) und zählt 91 Haltestelle mehr als 2004.

5 Millionen Euro weniger pro Jahr

Die gestiegene Wirtschaftlichkeit des MVG-Busnetzes ist aber nicht nur auf zusätzliche Einnahmen durch mehr Fahrgäste zurückzuführen, sondern auch auf eine Effizienzsteigerung in der Betriebsgestaltung. So wurden Überbedienungen abgebaut, Linienwege neu verknüpft und Fahrzeugumläufe intelligenter organisiert. Ergebnis: Der Betriebsaufwand ging im ersten Jahr nach der Netzreform um rund 5 Millionen Euro zurück. Dieses Ergebnis hat sich in den Folgejahren stabilisiert; weitere Einspareffekte, etwa durch Netzoptimierungen und Beschleunigungsmaßnahmen einerseits und Angebotsausweitungen aufgrund gestiegener Nachfrage oder neu eingerichteter Linien andererseits, hielten sich dabei in etwa die Waage. Insgesamt ging der erforderliche Fahrzeugeinsatz seit der Neukonzeption um rund 14 Prozent zurück, während der Leistungsumfang im gleichen Zeitraum um rund 7 Prozent gesteigert werden konnte.

König: Busnetz hat sich bewährt

MVG-Chef Herbert König: "Unser Ziel war ein attraktives Bussystem aus einem Guss, das sich besser an den Verkehrsbedürfnissen orientiert, damit also Fahrgastzuwächse erzielt, und gleichzeitig wirtschaftlicher wird, also für die Kunden bezahlbar bleibt. Fünf Jahre später lässt sich feststellen: Das neue Netz ist ein dauerhafter Erfolg. Wir verzeichnen mehr Fahrgäste und weniger Kosten. Bewährt hat sich auch die Differenzierung unseres Busangebots in drei Produkte. Insbesondere die Einführung von MetroBus-Linien ermöglichte es, die wichtigsten Strecken als Grundgerüst des neuen Busnetzes hervorzuheben. Das schafft Transparenz, sorgt für Durchblick und hat das Busfahren im Vergleich zu Tram und U-Bahn deutlich aufgewertet. In den nächsten Jahren soll durch die Beschleunigung weiterer Linien das Busangebot für die Fahrgäste noch attraktiver werden."

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