Samstag, 10. Dezember 2016


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Keine zweistellige Gaspreiserhöhung in Essen - Gaspreiserhöhung ab Oktober unter fünf Prozent

(lifePR) (Essen, ) Wie die Stadtwerke Essen AG aktuell mitteilte, erhöht das Unternehmen zum 1. Oktober den Erdgaspreis um 0,31 Cent (Brutto) pro Kilowattstunde. Das bedeutet für den Gaskunden, dass seine Erdgasrechnung um rund 4,5 Prozent steigt. Die Grundpreise bleiben konstant.

Bernhard Görgens, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Essen AG: "Die Preissteigerung ist sicher schmerzhaft, aber wir haben es geschafft, weit unter den zur Zeit allgemein angekündigten Preissteigerungen in der Branche zu bleiben. Selbst den letzten Tarifabschluss in Höhe von 5,1 Prozent haben wir durch Kosteneinsparungen aufgefangen. Ob dies in der Zukunft weiter gelingt, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht prognostizieren."

2007 sanken die Gaspreise in Essen

"Rückblickend auf die letzten Jahre haben sich unsere Preisanpassungen immer an unseren Bezugskosten orientiert. Das hat in 2007 zu einer Gaspreissenkung von rund 10 Prozent geführt. Leider kam nicht alles, auf Grund der gleichzeitige Erhöhung der Mehrwertsteuer, bei unseren Kunden an", so Michael Klumpp, Abteilungsleiter bei der Stadtwerke Essen AG . Zwar steigen seit 2008 die Preise wieder, jedoch liegt das Unternehmen unterhalb des Branchentrends. Der Steueranteil am Erdgaspreis beträgt 24 Prozent. Neben diesem üppigen Anteil verdient der Staat auch an jeder Preissteigerung durch die Mehrwertsteuer kräftig mit. Die Bezugskosten machen 58 Prozent aus. Bei der Stadtwerke Essen AG verbleiben 18 Prozent. Hiervon finanziert das Unternehmen das Rohrnetz, den 24-Stunden-Entstörungsdienst, die Abrechnung und den Kundenservice.

Stadtwerke Essen - ein Wirtschaftsmotor für die Region

Die Studie zu den wirtschaftlichen Effekten des Unternehmens in der Region "Pro Regio" hat ergeben, dass von jedem Euro, den die Stadtwerke Essen für Güter und Leistungen ausgeben, 72 Cent in der Region Essen verbleiben.

Für die Zukunft sieht Görgens noch viel Bewegung auf dem Energiemarkt: "Energie ist eines der Schlüsselthemen des 21. Jahrhunderts. Und ganz egal, ob wir Sonne oder Öl, Steinkohle, Wasser oder Wind nutzen, werden die Fragen nach Verfügbarkeit, Effizienz und Preis immer drängender." Dazu Dietmar Bückemeyer, technischer Vorstand der Stadtwerke Essen AG: "Wir bemühen uns, Kosten zu senken und unsere Bezugskosten zu optimieren. So beteiligen wir uns mit drei weiteren Partnern an der Errichtung eines Salzstocks im münsterländischen Epe mit einer Speicherkapazität von etwa 180 Millionen Kubikmeter Arbeitsgas; dies entspricht rund zwei Milliarden Kilowattstunden Erdgas."

Energieeffizienz - Stadtwerke bieten Förderprogramm und Informationen an

Ob Benzin, Öl oder Gas - alles wird teurer. Umso mehr lohnt es, sich gewissenhafter mit einer effizienteren Nutzung der Energie zu befassen. Auf seiner Internetseite gibt das Unternehmen Hilfestellungen. Ein Förderprogramm bei Umstellung auf Brennwerttechnik idealer weise in Kombination mit Solarthermie oder Energieeffizienzthemen findet man unter "www.stadtwerke-essen.de". Auch unter "www.sparsdir.info" finden Interessenten viele Informationen rund um das Thema Energiesparmaßnahmen.

Rechenbeispiele für Preisanpassungen - Preisabstand bei Klaro! bleibt erhalten

Zwar werden auch die Klaro!-Tarife zum 1.Oktober erhöht, aber der Preisvorteil bleibt erhalten.

Die Preiserhöhung für die Kilowattstunde Erdgas wird 0,31 Cent betragen. Eine Kilowattstunde (Klaro M) kostet dann 6,59 Cent. Das bedeutet für die Haushaltskunden eine Preissteigerung je nach Erdgasverbrauch von 4,4 Prozent. Die Grundpreise bleiben konstant.

So sparen Bewohner eines Einfamilienhauses mit dem Klaro Tarif und einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden rund 105 Euro pro Jahr.

Bei einem Verbrauch von 45.000 Kilowattstunden im Zweifamilienhaus beträgt die jährliche Ersparnis pro Wohneinheit 122 Euro pro Jahr.

Der Mieter in einem Achtfamilienhaus mit einem Gesamtverbrauch von 90.000 Kilowattstunden spart mit Klaro! rund 58 Euro im Jahr.

Bei einem Wechsel zu Klaro! haben Kunden je nach Erdgasverbrauch die Möglichkeit, bares Geld zu sparen. Die kundenfreundlichen Preise resultieren unter anderem aus der Optimierung bestehender, interner Prozesse. Eine Voraussetzung für Klaro! ist so zum Beispiel die Erteilung einer Einzugsermächtigung, um die Abrechnungsprozesse weniger aufwendig gestalten zu können.

Auswirkungen auf die Kunden in den sonstigen Tarifen Die Preiserhöhung für die Kilowattstunde Erdgas wird 0,31 Cent betragen. Eine Kilowattstunde (Sonderabkommen I) kostet dann 7,14Cent. Das bedeutet für die Haushaltskunden eine Preissteigerung je nach Erdgasverbrauch von 4,5 Prozent. Die Grundpreise bleiben konstant.

Für Kunden mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden (Etagenwohnung mit Warmwasserbereitung / Einfamilienhaus) erhöht sich die monatliche Belastung um 5,17 Euro.

Bei einem Verbrauch von 45.000 Kilowattstunden (Ein- oder Zweifamilienhaus) erhöhen sich die monatlichen Ausgaben um 5,81 Euro pro Mietpartei.

Für eine Wohnung in einem typischen Achtfamilienhaus beträgt die Kostenerhöhung 2,91 Euro pro Monat pro Wohnung. Die konstant gebliebenen Grundpreise sowie die Mehrwertsteuer sind in diesen Rechenbeispielen enthalten.

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