Dienstag, 21. Mai 2013


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Urlauber als Lebensretter geehrt

(lifePR) (Konstanz, ) Für ihren selbstlosen Einsatz bei der Rettung eines in Not geratenen Schwimmers wurden zwei junge Pfälzer im Konstanzer Ratssaal geehrt.


Wie überaus wichtig es ist, in der entscheidenden Situation nicht weg zu sehen, sondern beherzt und ohne Zögern einzugreifen, wird in der Übergabe von Rettungsmedaillen, Urkunden und Ehrengaben des Landes Baden-Württemberg gewürdigt.

Lebensretter aus Zufall und mit viel Mut

Der Mann, der Mitte August 2011 beim Baden am Hörnlepark beinahe ertrunken wäre, ist eigentlich ein geübter Schwimmer.

Starke Windböen und ein Kreislaufproblem gelten als Ursache des Schwächeanfalls. Doch sicher ist, hätten Lena Gonschor und Alexander Steidel nicht unverzüglich reagiert, hätte der Badeausflug ein böses Ende genommen. Bürgermeister Claus Boldt überreichte heute die Auszeichnungen. Boldt sagte, dass es Glücksfall sei, wenn in Notsituationen selbstlose Helfer eingreifen. Man könne sich nur wünschen, dass noch mehr Menschen so aufmerksam sind, wie die beiden Geehrten. Als Dank für ihren Einsatz erhielten sie eine Urkunde des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Eine Ehrengabe und ein Bildband der Stadt Konstanz rundeten die Auszeichnung im Ratssaal ab. 

"Jemanden aus dem Wasser zu ziehen ist nicht so einfach, wie es in Filmen dargestellt wird."

Es war der letzte Ferientag für die beiden Retter am Bodensee. Die beiden Urlauber wären beinahe nicht rausgeschwommen, da die Wetterlage nicht gerade dazu einlud. Glücklicherweise sind sie dann doch Richtung Boje geschwommen und entdeckten auf dem Weg dorthin, den um Hilfe rufenden und völlig entkräfteten Mann. Unter Risiko ihres eigenen Lebens, zogen sie ihn trotz starker Strömung auf die Schwimminsel. Sie alarmierten die DLRG und den Rettungsdienst, der den bei Bewusstsein, aber stark entkräfteten Schwimmer aus dem See barg. Dieser lag noch eine Woche im Krankenhaus. Nach dem Vorfall kontaktierte der Gerettete seine Helfer. Er berichtete von seiner Genesung und dass er keine bleibenden Verletzungen davon getragen hätte.

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