Freitag, 09. Dezember 2016


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Cappella Istropolitana

Mittwoch, 01. Oktober 2008, 19.45 Uhr, STADEUM

(lifePR) (Stade, ) Endlich wieder Klassik! Die Konzert-Saison beginnt im Stadeum mit einem Konzert der Cappella Istropolitana unter der Leitung von Volker Schmidt-Gertenbach, und zwar am Mittwoch, 1. Oktober, um 19.45 Uhr.

Der Abend steht ganz im Zeichen einer Wiederentdeckung: Die Geigerin Jeanne Christée, die einen Faible für in Vergessenheit geratene Werke hat, präsentiert das Violinkonzert e-moll von Ferdinand Ries. Bereits zu Lebzeiten erfreute sich der 1784 in Bonn geborene Ries eines hervorragenden Rufes als Virtuose, Komponist und Lehrer. Seine Verbindung zu Ludwig van Beethoven war prägend. Während sein Vater Franz ein Lehrer Beethovens war, wurde Ferdinand Ries dessen Klavierschüler und Sekretär, der sehr von Beethoven gefördert wurde.

Ries' Kompositionsstil ist stark durch Beethoven beeinflusst, greift aber in erstaunlicher Weise der kommenden Romantik vor. Das im Stadeum zu hörende Violinkonzert ist ein gutes Beispiel dafür und gibt der Solistin gleichzeitig Gelegenheit, ihre Virtuosität zu zei-gen. Eingerahmt wird diese bemerkenswerte Wiederentdeckung von Dmitri Schostako-witschs Kammersinfonie c-moll und Franz Schuberts Sinfonie Nr. 5. Um 18.45 Uhr lädt das Stadeum zu einer kostenlosen Einführung in der Konferenzzone ein.

Eintrittskarten gibt es zum Preis von 17,18 / 26,25 / 28,45 / 30,65 / 32,85 Euro telefonisch unter 04141/409140, im Internet unter www.stadeum.de sowie bei allen bekannten Sta-deum-Vorverkaufsstellen. Schüler, Studenten und Schwerbehinderte zahlen den ermäßigten Preis in Höhe von 9,37 / 13,88 / 14,98 / 16,08 / 17,18 Euro.

Hintergrundinformationen:

Jeanne Christée

Die in Deutschland geborene Künstlerin begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 4 Jahren und gewann ihren ersten Wettbewerb mit 8 Jahren. Nach Studien bei Nathan Milstein, Tibor Varga, Herman Krebbers und Franco Gulli konzertierte sie in den bekannten Musikzentren Europas wie Berlin, London, Amsterdam, Budapest, Prag, sowie in den USA und in Mexiko.

Jeanne Christée trat als Solistin mit bedeutenden Orchestern auf, wie Russisches Nationalorchester, Sinfonia Varsovia, Berliner Symphoniker, Neues Collegium Musicum Bachensis des Leipziger Gewandhauses, Tschaikovsky Symphony Orchestra, Budapester Philharmoniker, Cappella Istropolitana, Festival Strings Lucerne und Franz Liszt Kammerorchester.

Mit ihrem umfangreichen Repertoire - auch in der Kammermusik - trat sie regelmäßig auch bei internationalen Festivals auf, mehrfach auch beim Schleswig Holstein Musikfestival. Außerdem gab sie Meisterkurse in Italien und Mexiko.

Jeanne Christées Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik, was durch einige Uraufführungen von Werken, die für sie geschrieben wurden, dokumentiert ist. Sie erhielt Einladungen europäischer Rundfunk- und Fernsehsender und spielte mehrere CDs ein.

CAPPELLA ISTROPOLITANA

Das Kammerorchester Cappella Istropolitana wurde 1983 in seiner Heimatstadt Bratislava gegründet. Seine Mitglieder verbindet Freude am Musizieren und Begeisterung für das gemeinsame Spiel im Kammerensemble. Jeder einzelne Musiker bringt große instrumentale Virtuosität, Klangkultur und eine enorme Interpretationsdisziplin mit. Aufgrund seines herausragenden künstlerischen Niveaus wurde das Ensemble 1991 vom Magistrat der Stadt Bratislava zum Kammerorchester der Stadt ernannt.

Seit Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit gastierte das Ensemble mittlerweile in allen Ländern Europas, in den USA, Kanada, Israel, Ägypten, Japan, Korea, China, Macao, Hong Kong, Neuseeland, nahm an vielen internationalen Festivals teil, wie Schleswig Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg, Rheingau Musik Festival, Schwetzinger Mozartfest, Dresdner Musikfestspiele, Augsburger Mozartsommer, Weilburger Schlosskonzerte, Prager Frühling u.a.

Cappella Istropolitana arbeitet regelmäßig mit international renommierten Dirigenten und Solisten zusammen. Das Orchester spielte mit solchen Künstlern wie z.B. Alfred Brendel, Barbara Hendricks, Cyprien Katsaris, Boris Pergamenchikov, Stefan Vladar, Frank Peter Zimmermann.

Das Repertoire war zunächst auf die Musik des Barock und des 20. Jahrhunderts ausgerichtet. Heutzutage spielt das Ensemble sehr oft auch in größerer Besetzung, was ihm erlaubt sämtliche Werke der Wiener Klassik bis hin zu Schubert zur Aufführung zu bringen.

Das Ensemble kann bereits über 80 CD Produktionen vorweisen, die für verschiedene Gesellschaften aufgenommen wurden (zuletzt für EMI) und die weltweit angeboten werden. Für diese Tätigkeit erhielt Cappella Istropolitana zweimal eine CD in Platin. Ihre Aufnahme mit den Ignaz Pleyel Symphonien wurde im Jahre 2000 von BBC Music Magazine anerkannt und unter den 60 besten CDs des Jahres eingereiht.

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