Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Rundum attraktiv

Von Employer bis Employee Branding

(lifePR) (Mannheim, ) Trotz der drohenden Wirtschaftsflaute sind Fach- und Führungskräfte heiß begehrt. Angesichts einer globalen Perspektive für die Zukunft der Arbeitwelt sollen sie die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sichern. Um bei talentierten und kreativen Köpfen zu punkten, greifen Organisationen zunehmend zu Employer Branding: dem Aufbau einer authentischen und attraktiven Arbeitgebermarke. Welche neuen Trends sich dabei abzeichnen, illustrieren Vorträge und Podiumsdiskussionen am 9. und 10. September auf der Fachmesse Zukunft Personal.

Da Fachkräfte aufgrund des demographischen Wandels rar werden, richten Unternehmen ihre Aufmerksamkeit vor allem auf den Nachwuchs. Junge Talente gehören meist zu der Gruppe der so genannten "Digital Natives". Sie fühlen sich in der Online-Welt zu Hause und suchen deshalb mit Vorliebe im WWW nach attraktiven potenziellen Arbeitgebern. BearingPoint war das erste deutsche Unternehmen, das vor diesem Hintergrund Ende 2006 Video-Podcasts einsetzte, um Bewerbern einen Blick hinter die Kulissen des Unternehmens zu ermöglichen. Ein Videobeitrag dieser Serie, den die Kandidaten im Internet ansehen können, führt den Zuschauer durch einzelne Büros, in denen die Mitarbeiter über die Perspektiven im internationalen Beratungsgeschäft berichten. Andreas Tenkmann, der damals die neue Technik vorantrieb, ist inzwischen Director Human Resources bei Aramark in Neu-Isenburg. Welche Employer-Branding-Strategie im Internet er nun für den Großcaterer verfolgt, verrät er in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion von HRM.de und der Süddeutschen Zeitung (SZ) auf der Zukunft Personal. Wie die Online-Botschaft High-Potentials am besten erreicht, darüber diskutieren außerdem Pia Palmu, Leiterin Personalmarketing bei IKEA Deutschland, Prof. Dr. Wolfgang Jäger von der Fachhochschule Wiesbaden und Harald Lenz, Geschäftsbereichsleiter des SZ Stellenmarkts.

Auf videobasiertes Employer Branding im Internet setzt auch das Medienunternehmen Bertelsmann. Mit dem virtuellen Rundgang "discover Bertelsmann" können sich Bewerber über die verschiedenen Divisionen des Konzerns informieren. Sieben Nachwuchskräfte stellen sich und ihren Unternehmensbereiche kurz vor. Karrierefragen an den Zuschauer machen das Video zu einem interaktiven Self-Assessment, das am Ende eine Empfehlung hinsichtlich eines passenden Einstiegsprogramms abgibt. Gero Hesse, Vice President HR Services der Bertelsmann AG, und Joachim Diercks, Geschäftsführer der Cyquest GmbH, stellen gemeinsam vor, wie solche "Realistic Job Previews" funktionieren und welche Vorteile sie bringen. Weitere Praxisbeispiele für Employer Branding lernen die Fachbesucher in einer Podiumsdiskussion des TOP-Teams im F.A.Z. Institut für Management, Markt- und Medieninformationen kennen. Mit von der Partie sind unter anderem Frank Schmith von der Deutschen Lufthansa und Carolin Michalski vom Elektronikkonzern Rohde & Schwarz. Auch die Deutsche Employer Branding Akademie und der Karriere & Job Europa-Fachpresse-Verlag holen in einem gemeinsamen Vortrag spannende Praxisfälle aus ihrer Schatzkammer.

Um sich einen Namen als attraktiver Arbeitgeber zu machen, stehen Arbeitgeberwettbewerbe hoch im Kurs. Da das Angebot immer größer wird, beleuchtet Randolf Jessl, Chefredakteur des "personalmagazins", was die einzelnen Siegel den Teilnehmern bieten. Wie effektiv sie dabei sind, die angestrebten Ziele auch zu erreichen, ist die nächste Frage, auf die er gemeinsam mit Gewinnern verschiedener Arbeitgeberpreise eine Antwort sucht.

Employee Branding

Allein: Nicht nur das Management hat die Arbeitgebermarke in der Hand. Auch die Mitarbeiter sind wichtige Botschafter, da sie in ihrem Umfeld über ihre Arbeit sprechen und das Unternehmen loben oder tadeln. Mit Employee Branding versuchen Unternehmen deshalb, die Belegschaft an das Unternehmen zu binden und sie auch nach außen hin zu Fürsprechern zu machen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei für die Mitarbeiter, Leben und Arbeit in Einklang zu bringen. Wie Organisationen den Gedanken der Work-Life-Balance in die Unternehmenskultur integrieren können, steht im Mittelpunkt eines englischen Programmpunkts auf der Messe. In dem Vortrag "love and work" verdeutlicht Dan Baker, PhD, Senior Consultant and Analyst bei Talent Plus, welche psychologischen und organisationalen Aspekte das Zusammenspiel von Beruf und Privatleben positiv beeinflussen.

Vor allem für das Gesundheitswesen ist Work-Life-Balance ein Thema, denn Ärztemangel und Pflegenotstand forcieren familienbewusstes Personalmanagement. Wie Krankenhäuser qualifiziertes Personal gewinnen und Ausfälle vermeiden, erfahren Fachbesuchern in einem Gemeinschaftsvortrag von Barbara Locher-Otto, Geschäftsführerin der B/L/O Unternehmensentwicklung, Susanna Siegel von der Christophorus Trägergesellschaft mbH Coesfeld und Angela Dick vom Klinikums Links der Weser in Bremen.

Da auch der Messeveranstalter spring Messe Management die Work-Life-Balance der Fachbesucher unterstützen möchte, bietet das Unternehmen gemeinsam mit der pme Familienservice GmbH an beiden Messetagen eine Kinderbetreuung an. Die Kindertagesstätte liegt direkt auf der anderen Rheinseite an der Flora und dem Kölner Zoo. Sie ist von der koelnmesse in wenigen Minuten über die Zoobrücke zu erreichen. Weitere Informationen dazu sind unter www.familienservice.de erhältlich.

Das komplette Messeprogramm finden Interessierte unter www.zukunft-personal.de

spring Messe Managment GmbH

spring Messe Management organisiert in sechs Ländern Messen für Personalmanagement - in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, Russland und Spanien. Der private Messeveranstalter bringt Interessenten, Experten und Anbieter zusammen. Auf diese Weise fördert spring die Kommunikation und den Austausch der Marktteilnehmer. spring Messen sind ein Gradmesser für neue Produkte, Ideen und Managemententwicklungen.

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