Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Südafrika: Tierbeobachtung aus 'ungewöhnlichen'Perspektiven

Der Busch lässt sich immer wieder neu entdecken: geführte Wanderungen, Mountainbiketouren, Bootsfahrten, Ausritte auf Pferd oder Elefant bis hin zu ungeahnten Höhen in einem Heißluftballon

(lifePR) (Frankfurt, ) Mit seiner unvergleichlichen Tierwelt und den einzigartigen Landschaften ist Südafrika ein wahres Safari-Paradies. Dabei sind die klassischen Geländewagen-Safaris lange nicht mehr die einzige Möglichkeit, den Busch zu erforschen. Ob mit dem Boot, auf dem Pferde- oder Elefantenrücken, zu Fuß, mit dem Mountainbike oder in luftiger Höhe im Heißluftballon: "Alles ist möglich".

Vom Wasser aus - ob Fluss, See oder Meer - lassen sich wilde Tiere besonders gut beobachten. So bietet sich zum Beispiel im Isimangaliso Wetland Park in KwaZulu-Natal die besondere Gelegenheit, während einer Boot-Safari (z.B. in der Hluhluwe River Lodge) eines der zahlreichen Krokodile und/oder Nilpferde vor die Linse zu bekommen.

Ein Höhepunkt einer jeden Reise ist auch eine Begegnung mit Walen und Delfinen.

Diese kann man hervorragend zwischen Juli und Dezember entlang der Küste von Durban bis Kapstadt z.B. im Grootbos Nature Reserve bei Gaansbai beobachten.

Die Safari im Sattel bietet eine besonders persönliche Erfahrung. Zu Pferde kommen die Teilnehmer der Tierwelt besonders nahe, während sie zusammen mit Giraffen, Zebras, Büffeln und Co. durch den Busch galoppieren. Reitsafaris können zum Beispiel mit South Africa Horseback Safaris im Songimvelo Game Reserve in den Tälern der Barberton Berge in Mpumalanga unternommen werden.

Auf einem für Europäer eher ungewöhnlichen Reittier können Südafrika-Reisende den Wildtieren im Kapama Game Reserve in Limpopo näher kommen. Dort leben im Camp Jabulani 13 ausgewachsene Elefanten, die zur Wildtierbeobachtung eingesetzt werden. Das luxuriöse Zeltcamp wurde nach dem ersten Elefanten des Camps benannt, dem die jetzige Besitzerin, als dieser gerade einmal drei Monate alt war, das Leben rettete. Bei den Addo Elephant Back Safaris in den Zuurberg Mountains des Greater Addo können Besucher die Elefanten nicht nur reiten, sondern auch bei der Fütterung und Pflege der Tiere helfen.

Ein noch intensiveres Wildtiererlebnis bieten Safaris zu Fuß. Die sieben Wilderness Trails im Krüger Nationalpark sind so beliebt, dass sie bereits Monate im voraus ausgebucht sind. Fuß-Safaris sind häufig auch Bestandteil des Freizeit-Angebotes der Nationalparks und privaten Lodges. Bei dieser Art von Safari erleben die Teilnehmer den Busch hautnah und können neben den Big Five (Elefant, Löwe, Büffel, Nashorn und Leopard) auch die kleineren Bewohner des Busches genau unter die Lupe nehmen. Ranger sorgen für die Sicherheit der Teilnehmer und bringen diesen den Busch sowie seine Tierwelt näher.

Immer mehr Safari-Lodges und staatliche Restcamps, wie zum Beispiel das Olifants Restcamp im Krüger National Park, ermöglichen Mountainbike-Safaris. Der Busch ist ein ideales Gelände für das Mountainbike und dieses wiederum perfekt geeignet, um sich nah an die Tiere heranzupirschen. Um nicht in Entscheidungsnot zu geraten, können Safari-Fans in The Ant's Collection (Ant's Nest und Ant's Hill Lodges) in der Waterberg Region mit der Kombination aus Mountainbike-, Reit- und Fuß-Safari sogar einen Safari-Triathlon absolvieren.

In luftige Höhen geht es bei einer Heißluftballon-Safari. Die Teilnehmer haben eine einmalige Aussicht über Südafrikas atemberaubende Landschaften und können die Big Five aus einer sicheren Entfernung beobachten. Die Fahrten starten mit dem Sonnenaufgang, wenn die Landschaften in einem einzigartigen Licht erstrahlen und dauern mindestens eine Stunde. Veranstalter sind u.a. Suncatchers Hot Air Balloon Safaris nahe des Krüger Nationalparks und African Classic Encounters in Sun City.

Wer sich einmal selbst als Wildhüter versuchen möchte, hat bei einem der zahlreichen Ranger Trainings die beste Gelegenheit dazu. Das Moholoholo Rehabilitation Centre in Limpopo, das sich der Rehabilitierung verletzter Wildtiere widmet, bietet zwölftägige Lehrgänge für Gruppen von maximal zwölf Personen an. Das umfassende Programm beinhaltet viele Aspekte des Wildpark-Managements, die Bestimmung von Vögeln, Insekten und Bäumen sowie die Deutung von Wildtierlauten und Tierspuren. Weitere Anbieter sind das Shamwari Game Reserve in der Nähe von Port Elizabeth und das Phinda Private Game Reserve im Norden von KwaZulu-Natal.

Preislich ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, wobei die Angebote der staatlichen Anbieter in der Regel etwas günstiger sind. Die Preise reichen von einzelnen buchbaren Leistungen, wie die Mountainbike Touren im Olifants Restcamp für bereits ca. 13 EUR, bis hin zu mehrtägigen Komplett-Angeboten wie das Ranger Training im Moholoholo Rehabilitation Centre für ca. 570 EUR (jeweils pro Person).

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Weitere deutschsprachige Informationen zu Südafrika sind erhältlich unter:

www.dein-suedafrika.de und www.southafrica.net sowie der kostenfreien Service-Nummer 0800 118 9 118.

Aktuelle Reiseangebote deutscher Veranstalter unter www.tierischsuedafrika.de

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