Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Reinrassige Rennwagen bei der Langenburg Historic

(lifePR) (Langenburg, ) Das spannende Thema DRM- und DTM-Meisterschaft ist das Sonderthema der diesjährigen Langenburg Historic vom 23. bis 25. April 2010. Demnach können die Zuschauer des Bergtags geschichtsträchtige Boliden dieser Fahrzeuggattungen beim Bergsprint von Bächlingen nach Langenburg erleben. Am meisten Sorgen bereitet Organisationsleiter Klaus Groninger der Platzbedarf, der zum Betrieb dieser reinrassigen Rennwagen notwendig ist. "Da kommen zehn Meter lange LKW's", stöhnt Groninger. Doch das rührige Organisationsteam der Historic Events GbR wird auch dieses Problem lösen.

Zugesagt hat beispielsweise eine wahre Rarität der frühen DTM, der Mercedes 380, den Jörg Leininger in der Saison 1984 fuhr. Somit war er der erste Fahrer, der in der DRM/DTM überhaupt einen Mercedes einsetzte.

Der Motorsport in den sechziger Jahren wurde durch zu viele Klassen immer unübersichtlicher. Nach vielen Versuchen, durch ein klares Reglement den Motorsport dem Zuschauer noch näher zu bringen, gebaren drei Männer Anfang der siebziger Jahre eine Idee, die sich zur besten Produktionswagen-Serie Europas entwickeln sollte. Hugo Emde, Chef des Bilstein-Motorsportdienstes, Jochen Neerpasch, damals noch Rennleiter bei Ford in Köln, und Fritz Jüttner, Leiter des Bosch-Motorensportdienstes, schlugen vor, die deutsche Rundstreckenmeisterschaft ab sofort umzutaufen und nach klarem Reglement zu fahren: Nur noch zwei Divisionen (bis zwei Liter und über zwei Liter Hubraum), Punktevergabe nach dem CanAm-System (also 20 Punkte für den Ersten, 15 für den Zweiten, 12-10-8-6-4-3- 2-1) pro Division. Die Serie wurde "Deutsche Rennsportmeisterschaft" (DRM) getauft und in jedem Lauf wurden zwei Rennen gefahren. Der Vorschlag wurde angenommen und im Jahr 1972 erstmals gezündet. Jochen Neerpasch erinnert sich: "Ich habe immer die Ansicht vertreten, dass der Motorsport auf zwei Beinen stehen muss: mit dem Formel-Sport auf der einen und dem Produktionswagensport auf der anderen Seite." Dieses System geht bis heute auf. Die DRM wurde im Laufe der Jahre immer populärer und wurde bis 1979 ausgetragen. Die besten Fahrer waren Hans Hayer, Klaus Ludwig und Bob Wollek. Aber auch Rolf Stommelen, Hans Stuck oder Manfred Winkelhock trugen sich in die Siegerlisten ein. Den krönenden Abschluss markierte Klaus Ludwig mit dem Kremer Porsche 935 K3: Zehn Siege aus elf Rennen und der logische DRM-Titelgewinn im Jahr 1979. Danach kam die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft (DTM), die einen ähnlichen Siegszug antrat.

Nähere Informationen finden Sie unter www.langenburg-historic.de.

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