Sonntag, 04. Dezember 2016


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Der "Grand Seigneur der Guten Laune" kommt wieder auf Tournee

(lifePR) (Bayreuth, ) "Da müssen wohl einige etwas falsch verstanden haben", meint James "Hansi" Last schmunzelnd. Bei seiner enorm erfolgreichen Tournee zu seinem 80. Geburtstag glaubten viele, dass dies die letzte des erfolgreichsten deutschen Orchester-Leiters sei. Aber ein so agiler wie leidenschaftlicher Musiker wie James Last denkt überhaupt nicht in Begriffen wie "Abschied" oder "zu alt". "Erst wenn der Deckel zuklappt, ist es vorbei", meint der 81-Jährige trocken. Und so geht James Last von März bis April 2011 wie immer nicht auf Kur, sondern auf Tour (wie er selbst gerne bemerkt).

Vielleicht ist es ja wirklich so, dass Musik jung hält. Und wenn es dafür eines Beweises bedarf, dann liefert ihn der gebürtige Bremer. "Ich weiß gar nicht, die wievielte Tour das sein wird, aber eines weiß ich sicher, es wird wieder spannend", erzählt der 81-jährige. Ob er an neuen Arrangements arbeitet, ob er sich Gedanken um die Bühnen- oder Lichtgestaltung macht, oder ob er darüber nachsinnt, mit welcher Überraschung die neue Show beginnen wird, immer strahlt James Last eine unbändige Leidenschaft und einen Enthusiasmus aus, der ansteckend wirkt.

Kein Mann großer Worte

James "Hansi" Last ist nichts in den Schoß gefallen. Ärmel hoch krempeln und hart arbeiten waren die Voraussetzungen, die seine lange Laufbahn erst möglich gemacht haben und die durchaus von einigen Nackenschlägen begleitet wurde. Seine erste Klavierlehrerin meinte einst: "Hans, aus dir wird nichts!" - Der Bremer hat schnell das Gegenteil bewiesen. Zuerst als Bassist - von 1950 bis 1952 wurde er dreimal hintereinander vom "Deutschen Jazzpoll" zum besten Jazzbassisten des Jahres gewählt. Später als Arrangeur, Komponist und schließlich als Orchesterleiter. "Sie müssen verstehen, dass ich immer Musik machen wollte. Davon habe ich mich auch nie abbringen lassen."

Die 1960er und 1970er Jahre waren eine Zeit epochaler Erfolge. Man denke nur an legendäre Schallplatten wie "Nonstop Dancing", "Hammond à gogo", "Beachparty" oder "Biscaya". Mit seinem Happy-Sound verzauberte James Last Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Es gab und gibt unzählige Versuche, die Besonderheiten dieses Happy-Sounds zu charakterisieren. Aber letztlich blieb es beim Versuch. Selbst James Last muss passen: "Ich kann es nicht sagen. Ich schreibe halt die Arrangements und dann klingt das so", meint er nüchtern.

James Last, der "Karajan der kleinen Leute", wie ihn der Ex-WDR-Intendant Friedrich Nowottny einmal bezeichnete, ist ein äußerst vielseitiger Musiker, der sich stilistisch nicht festlegen lässt und immer mit der Zeit geht. Ob Pop oder Polka, Rock'n'Roll oder Walzer, Jazz oder Klassik - James Last beherrscht jede musikalische Spielart. Auch deshalb genießt er ein so hohes Ansehen bei seinen Kollegen. Anlässlich seines 75. Geburtstags versammelten sich auf der CD "They Call Me Hansi" hochkarätige Künstler wie Tom Jones, Herbert Grönemeyer, Jan Delay, RZA, Nina Hagen oder Xavier Naidoo, um gemeinsam mit dem Jubilar zu musizieren.

Zeitlose Shows

Anno 2011 wird sich James Last mit seinem Orchester erneut auf eine ausgedehnte Tournee begeben. "Es ist der Spaß an der Sache. Wenn man nach der langen Vorbereitung endlich auf der Bühne stehen und die Begeisterung der Leute auskosten kann, dann ist das eine tolle Sache. Außerdem hat bei uns auch jeder Musiker Spaß. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer."

Bei der bevorstehenden Tournee wird Last neben Songklassikern aus über fünf Jahrzehnten auch wieder topaktuelle Hits im Programm präsentieren. "Nicht einfach nur Musik, sondern bestes Entertainment, das begeistert mich. Ich wähle nur Songs aus, die mir selbst gefallen, sonst würde es auf der Bühne nicht funktionieren. Aber man muss auch mit der Zeit gehen und das bedeutet, dass man den etwas älteren Songs neue Klamotten verpassen muss. Das Gleiche gilt natürlich für die technische Show auf der Bühne. Wenn man wach bleibt, hat man auch immer wieder neue Ideen."

In seinem multikulturell, wieder brillant besetzten Orchester sind Musiker aus allen Ecken der Welt. Dabei verlangt der Orchesterchef neben den notwendigen technischen Qualitäten von seinen Kollegen nur zwei Dinge: "Sie müssen normale Menschen sein und Spaß an der Musik haben." - So einfach ist das für James Last. Er ist kein Mann großer Worte. Er wurde nie von Erweckungsfantastereien heimgesucht, er wollte und will Spaß und gute Laune verbreiten. Das ist sein Credo.

Nach über sechs Jahrzehnten auf der Bühne, nach Tausenden Konzerten vor hunderttausenden begeisterten und glücklichen Zuschauern und nach den zahllosen Ehrungen und Preisen, die ihm in seiner langen Karriere zu Teil wurden, muss James Last nichts mehr beweisen. Und weil er es nicht muss, genießt der Entertainer die Anerkennung des Publikums. Wenn man ihn fragt, welche Träume er noch hat, sagt er: "Ich habe kürzlich zwei Gemälde geschenkt bekommen. Und auf beiden steht: Weitermachen!"

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