Dienstag, 06. Dezember 2016


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Schweizer Engagement an EU-Forschungsprojekt

SBB Cargo liefert Impulse für kundennahe Logistiklösungen im internationalen Güterverkehr

(lifePR) (Bern, ) SBB Cargo engagiert sich für einen wettbewerbsfähigen internationalen Güterverkehr auf der Schiene und beteiligt sich erstmals an einem EU-Forschungsprojekt. Zusammen mit der ETH Zürich und dem Wagenvermieter Wascosa entwickelt SBB Cargo einen neuen Wagen für den kombinierten Verkehr. Dieser ermöglicht ein vereinfachtes Be- und Entladen von Containern direkt im Anschlussgleis der Kunden und sorgt damit für weitere effiziente Transport- und Logistikmöglichkeiten mit der Bahn.

Mit dem heute Montag in Hannover gestarteten Programm «ViWaS» beteiligt sich die SBB zum ersten Mal an einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt der EU. In den nächsten drei Jahren erarbeiten zehn Unternehmen und Institutionen zukunftsfähige Lösungen für den Gütertransport auf der Schiene. Aus der Schweiz beteili­gen sich neben SBB Cargo die ETH Zürich und der Güterwagenhalter Wascosa aus Luzern. «Dieses europäische Projekt eignet sich bestens, um unsere vielfältige Logistikerfahrung in die Weiterentwicklung des Schienengüterverkehrs einzubring­en», sagt Daniel Bürgy, Gesamtprojektleiter Kombinierter Verkehr bei SBB Cargo.

SBB Cargo mit Vorbildfunktion

Im europäischen Wagenladungsverkehr sind innovative Lösungen gefragt. In der Schweiz begegnet SBB Cargo dem wirtschaftlichen Druck mit Pionierleistungen wie etwa dem Einsatz effizienter Hybridloks zur umweltschonenden Zustellung von Wagen an ihre Kunden. Die neue Hybridlok Eem 923 von SBB Cargo fand europaweit bereits grosse Beachtung. Ebenso arbeitet SBB Cargo intensiv am Ausbau kundenfreundlicher Lösungen im kombinierten Verkehr mit Containern und Wechselbehältern, die sich einfach und schnell von der Strasse auf die Schiene umladen lassen. Inzwischen betreibt SBB Cargo acht moderne Umschlagterminals in der ganzen Schweiz, die den Kunden auch gute Anschlüsse ans internationale Bahnnetz bieten.

Mit Containern direkt per Bahn zum Endkunden

Doch SBB Cargo will noch einen Schritt weitergehen. Deshalb unterstützen ihre Fachleute die Arbeiten des Projekts «ViWaS», die anschliessend im Betrieb getestet werden sollen. Im Fokus steht dabei seitens SBB Cargo in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und Wascosa die Entwicklung eines neuen Wagentyps für Container­transporte. Dieser erlaubt ein vereinfachtes Be- und Entladen von Wagen mit Containern direkt im Anschlussgleis. Im geplanten Gateway Limmattal ist vorgese­hen, Container nicht nur von der Schiene auf Lastwagen, sondern überwiegend für den Weitertransport auf der Schiene umzuschlagen. Container aus der ganzen Welt treffen gebündelt im Gateway ein, werden dort sortiert und per Bahn über bestehen­de Verteilnetze direkt ins Anschlussgleis der Kunden oder in die dezentralen Umschlagsterminals befördert, was zu einer spürbaren Entlastung der Strassen führt.

«Das Gateway-Konzept findet Beachtung in Europa. Selbstverständlich hoffen wir als grösstes Transportunternehmen der Schweiz ebenfalls von den Erfahrungen im EU-Projekt profitieren zu können», sagt Daniel Bürgy. «Denn dank unserem Konzept kann der Wagenladungsverkehr vom boomenden Containerverkehr profitieren. Das ist eine nicht wegzudenkende, umweltschonende Alternative zum Strassentransport, besonders für grössere Frachtmengen über mittlere und längere Distanzen.»

Was ist «ViWaS»?

«ViWaS» steht für Viable Waggonload production Schemes, also zukunftsfähige Produktionsmodelle für den Transport einzelner Wagen und Wagengruppen (Wagenladungsverkehr) auf der Schiene. Dabei handelt es sich um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt der EU, das mit 2,9 Mio. Euro aus dem 7. EU-Forschungs­rahmenprogramm gefördert wird. Ziel von «ViWaS» ist es, den Wagenladungs­verkehr an die Anforderungen der modernen Logistik anzupassen und damit langfristig zu sichern. Dazu gehören zum Beispiel Effizienzsteigerungen für die Bedienung der letzten Meile, eine bessere Nutzung des Rollmaterials, kürzere Transportzeiten oder eine höhere Qualität von Verkehren und Kundeninformation.

«ViWaS» wird von der HaCon Ingenieurgesellschaft mbH (D) koordiniert. Nebst SBB Cargo, der ETH Zürich, Wascosa und HaCon beteiligen sich die Bentheimer Eisenbahn AG (D), die Eureka Navigation Solutions AG (D), Fret SNCF (F), Consorzio IB Innovation (I), Newopera Aisbl (B) sowie die Technische Universität Berlin zu den Partnern im Entwicklungsprojekt, das von September 2012 bis August 2015 dauert.

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