Dienstag, 06. Dezember 2016


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Die Lehre aus der Geschichte zeigt: Nur eine nachhaltige Sanierung der PK SBB hat Zukunft

Sanierung der Pensionskasse SBB

(lifePR) (Bern, ) Stiftungsrat und Geschäftsleitung der Pensionskasse SBB (PK SBB) begrüssen den Entscheid des Bundesrates, den eidgenössischen Räten einen Beitrag von mindestens 1148 Millionen Franken an die Sanierung der PK SBB zu beantragen. Die PK SBB weist darauf hin, dass zur nachhaltigen Sanierung Wertschwankungsreserven sowie eine vollständige Ausfinanzierung unerlässlich sind. Andernfalls droht die Wiederholung der Geschichte: Da der Bund der PK SBB bei der Ausgründung 1999 keine Schwankungsreserven zugestand, fiel die Kasse schon kurz nach der Gründung bei der ersten Börsenkrise in die Unterdeckung. Davon konnte sich die PK SBB seither nicht erholen.

Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung der Pensionskasse SBB begrüssen es, dass der Bundesrat in dieser Angelegenheit endlich entschieden hat. Damit kann jetzt ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigen Sanierung der PK SBB umgesetzt werden. Die Versicherten, die SBB und die PK SBB bemühen sich seit 2003 mit grossem finanziellem Engagement um die Sanierung der PK SBB. Der Bund leistete bislang keinen Beitrag an die nötige Sanierung, obwohl die Ausfinanzierung durch den Bund 1999 nur unvollständig erfolgte und die Versicherten der PK SBB damals im Vergleich zu anderen bundesnahen Kassen schlechter gestellt worden waren, weil sie insbesondere die Altrentner übernehmen mussten. Aufgrund der ungenügenden Ausfinanzierung fiel die PK SBB bereits bei der ersten Börsenkrise 2001 in die Unterdeckung und konnte sich seither nie mehr erholen. Bereits Ende 2002 lag der Deckungsgrad der jungen PK SBB bei 80,5%, das heisst: Nur vier Jahre nach ihrer Gründung war die PK SBB ein Sanierungsfall. Ende 2009 lag der Deckungsgrad der PK SBB bei 84,4%. Die Deckungslücke zu einem Deckungsgrad von 100% betrug 2215 Millionen Franken.

Stiftungsrat und Geschäftsleitung weisen darauf hin, dass mit der Erreichung eines Deckungsgrades von 100% die PK SBB nicht nachhaltig saniert ist. Für eine nachhaltige Sanierung sind Wertschwankungsreserven von mindestens 15% unerlässlich. Es braucht einen Deckungsgrad von mindestens 115%. Dies machte auch die zurückliegende Finanzkrise deutlich: Kassen ohne Wertschwankungsreserven fielen infolge der Einbrüche an den Finanzmärkten umgehend in die Unterdeckung und mussten saniert werden.

Für die Sanierung der PK SBB wirkt sich der hohe Rentneranteil von über 50% der Versicherten - im Gegensatz zu anderen bundesnahen Kassen integrierte die PK SBB bei ihrer Ausgründung die Rentenbezüger in die neue Kasse - erschwerend aus: Diese können nicht aktiv mit Sanierungsbeiträgen zur Gesundung der Kassen herangezogen werden. Zudem sind die Leistungen der Rentner gesetzlich geschützt. Die Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Sanierung der PK SBB ist auch deshalb unerlässlich, weil SBB und Versicherte die Sanierung nicht alleine bewältigen können, ohne die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der SBB zu gefährden.

SBB, Versicherte und PK SBB bemühen sich seit bald acht Jahren um die Sanierung der Pensionskasse. Stiftungsrat und Geschäftsleitung danken der SBB und den Versicherten für die grossen Sanierungsanstrengungen: Insgesamt erbrachten SBB und Versicherte bis Ende 2009 bereits Sanierungsleistungen von insgesamt 1661 Millionen Franken. Zusätzlich mussten die Versicherten zwischen 2007 und 2009 Verluste aufgrund der Minderverzinsung der Altersguthaben von 253 Millionen Franken akzeptieren. Das vom Stiftungsrat der PK SBB im Herbst 2009 verabschiedete zusätzliche Sanierungspaket verlangt von SBB und Versicherten weitere gewichtige Sanierungsleistungen im Umfang von je rund einer Milliarde Franken.

Jetzt ist es am Bund, seinen Beitrag endlich zu leisten. Zur Sanierung der PK SBB braucht es einen namhaften Beitrag des Bundes. Stiftungsrat und Geschäftsleitung der PK SBB fordern die eidgenössischen Räte auf, den Sanierungsbeitrag von mindestens 1148 Millionen zu genehmigen.

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