Donnerstag, 19. Januar 2017


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Am 18. November ist Fu Longs grosser Tag

(lifePR) (Wien, ) Nun steht der Termin fest: Am 18. November wird der Pandabub Fu Long den Tiergarten Schönbrunn verlassen. In China wird "der glückliche Drache" in der Pandazucht- und Forschungsstation Bifengxia leben. Dort soll Fu Long in ein paar Jahren selbst für Nachwuchs sorgen und im Sinne des Zuchtprogramms zur Erhaltung seiner Art beitragen. Die Großen Pandas sind so stark gefährdet, dass große Anstrengungen nötig sind, um ihre Ausrottung zu verhindern.

Die Reise von Fu Long wird insgesamt rund 15 Stunden dauern. Im Frachtraum einer Cargo-Maschine fliegt der mittlerweile 50 Kilo schwere Panda von Wien über Shanghai nach Chengdu. Die letzten Kilometer wird er zur Pandabase gefahren. Fu Long wird von seiner persönlichen Betreuerin Eveline Dungl und Zootierarzt Thomas Voracek in sein neues Zuhause begleitet. Während des Transports haben die beiden stets direkten Zugang zu ihm und können ihn auch mit Bambus, Äpfeln, Süßkartoffeln, Pellets und Wasser versorgen. Seine Pflegerin wird einige Wochen in China bleiben, um ihm die Eingewöhnung zu erleichtern.

Training für die Reise

Fast zwei Monate wurde mit Fu Long für seine Reise nach China geübt. Pflegerin Eveline Dungl hat den Pandabären Schritt für Schritt mit seiner Transportkiste vertraut gemacht. In der riesigen Holzkiste wurden schon Fu Longs Eltern nach Wien gebracht. "Der Flug wird für Fu Long sicherlich problemlos. Seine Eltern Yang Yang und Long Hui haben vom Transport damals kaum etwas mit bekommen. Sie haben während des Fluges gefressen, getrunken und die restliche Zeit geschlafen", erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Laut Vertrag hätte Fu Long schon zu seinem zweiten Geburtstag am 23. August 2009 nach China müssen, allerdings wollte man ihm den Transport in den heißen Sommermonaten ersparen. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter wird mit nach China reisen und den Pandanachwuchs offiziell übergeben. Schratter: "Fu Long ist als einziges natürlich gezeugtes Pandababy in Europa ein großartiger Erfolg für die Zucht und für den Tiergarten Schönbrunn. Dem Zoo hat er internationales Renommee und viele Besucher gebracht. Ich werde ihn persönlich sehr vermissen und seinen weiteren Weg ganz genau mit verfolgen."

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