Freitag, 09. Dezember 2016


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Schikaneder neu: 10 Jahre sind genug, mehr als 100 Jahre nicht

(lifePR) (Wien, ) Das zweitälteste bestehende Wiener Kino geht neue, alte Wege nach der umfassenden Sanierung des Kinosaals und des angehängten Szene-Lokals. Eine weitere Phase des von departure geförderten Projektes "Future Cinema" wird eingeläutet und am 19. September gibt es den Startschuss mit exklusivem Kinoprogramm und einer cinephilen Wiedereröffnungsparty.

Schikaneder Kino, das zweitälteste und seit 1906 existierende Wiener Kino, hat die zweieinhalbmonatige Sommerpause für eine umfassende "Verjüngung" genutzt. Das nun seit zehn Jahren in seiner heutigen Form existierende Schikaneder Kino - mit der erweiterten Bar, die längst als unverzichtbarer Bestandteil des Wiener Nachtlebens gilt - will mit einem neuen Team, einschneidenden räumlichen und strukturellen Erneuerungen sowie einer adaptierten alternativen programmatischen Ausrichtung als eine Einheit aus Programmkino und Szenelokal ein neues Kapitel aufschlagen.

Neues Gesicht und neuer Elan

"Kein Stein bleibt auf dem anderen" ist das Motto der noch im Gange befindlichen Renovierungsarbeiten, das sich das neue Team rund um den Betreiber Johannes Wegenstein, den Programmverantwortlichen Bruno Batinic und die Fotokünstlerin Laura Samaraweerová vorgesetzt hat. Doch dahinter verbirgt sich kein leichtfertiger, radikaler Wunsch nach einem Bruch mit dem Schikaneder der vergangenen Jahre, sondern der wohlüberlegte Entschluss, es noch einmal zu wissen und die Multifunktionialität des Schikaneder als breit gefächertes, alternatives Programmkino, Ausstellungs- und Kommunikationsort sowie als Ort der Begegnung und Unterhaltung voll auszuschöpfen.

Hierfür wurden alle Sphären des Schikaneder in Angriff genommen: von den Außenschaukästen über die Sanitäranlagen, die Sitzmöbel im Barbereich, die Bestuhlung im Kinosaal bis zur Tonanlage und der Kinoleinwand - auch eine neue, "großzügigere"
Homepage ab dem 19. September verspricht das neue Team.

Exklusive Filme mit Freigetränken zur Wiedereröffnung

Als Wiederöffnungsprogramm bietet das Schikaneder Kino einen exklusiven Filmstart mit Der verborgene Wald (2005), dem "visuellen Gedicht" des japanischen Regisseurs Kohei Oguri und das amerikanische Independentjuwel Half Nelson (Ryan Fleck, USA 2006). Das Filmprogramm wird mit einem Überraschungsfilm abgerundet. Als Special gibt es zu jeder Kinokarte am Wiederöffnungsabend ein Freigetränk (Bier, Wein oder Antialkoholisches).

Auch abseits dessen ist das Schikaneder am 19. September mit einer Ausstellungseröffnung, der Präsentation einer "permanenten Wandzeichnung", Visuals und einer hochkarätigen DJ-Line unbedingt einen Besuch wert.

Programm mit Herz und für die Zukunft

Schikaneder soll auch in Zukunft im Sinne des Projektes "Future Cinema" als einzigartige kulturelle Institution weiterhin in erster Linie als Präsentationsraum für junge österreichische Film-, Theater-, Literatur-, Musik- und Kunstschaffende erhalten bleiben und forciert werden. Bewährte Programmreihen und Kooperationen - etwa mit der Theatertruppe Improtheater, dem FilmemacherInnennetzwerk kino5 und dem unabhängigen Fernsehsender Okto - werden auch in Zukunft fixe Programmpunkte bilden. Darüber hinaus nimmt sich das neue Team auch vor, Schikaneder Kino wieder mehr als "klassisches Programmkino" in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern, nicht ohne den positiven Besuchernebeneffekt für alternativere Reihen sich auszurechnen. Ebenso soll die Programmierung der Schikaneder-DJ-Line durch Elsa Okazaki (Kegawa Klub) neue Ecken und Kanten bekommen.

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