Freitag, 09. Dezember 2016


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Mehr als nur ein Ferialjob

Ein Innovationspraktikum bei Salzburg Research weckt Lust auf Technik

(lifePR) (Salzburg, ) Forschen, experimentieren und die Ergebnisse coram publico präsentieren - das waren ein Monat lang die Tätigkeiten von drei InnovationspraktikantInnen bei Salzburg Research. Clemens Heistracher, Isabella Pospischil und Thomas Weigner, alle 16 Jahre, haben sich viel Know-how über Umweltsensoren und der Kommunikation über Sensornetzwerke angeeignet. Die Abschlusspräsentation am 22. August zeigte tolle Ergebnisse.

"Wir haben mit vier verschiedenen Sensoren das Raumklima gemessen: den CO2-Gehalt von Atemluft, Elektrosmog bei elektronischen Geräten, sowie Helligkeit und Druck. Die Werte wurden dann über SunSPOTs an eine base-station kommuniziert. Diese 'station' haben wir an einen Laptop angeschlossen, auf dem die Messergebnisse angezeigt wurden", fasst Thomas Weigner, er besucht den Mechatronik Zweig der HTL Braunau, die Ergebnisse des vierwöchigen Innovationspraktikums bei der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research zusammen.

"Das Innovationspraktikum war viel interessanter als herkömmliche Ferialjobs, bei denen man alleine einfach irgendwas machen muss", sind sich Clemens, Isabella und Thomas einig. Sie wurden während des Praktikums von DI Elisabeth Haid, Forschungsbereich für Mobile und Web-basierte Informationssysteme, betreut. Für Haid ging es darum, mit den SchülerInnen experimentell und praxisorientiert die Einsatzmöglichkeiten von SunSPOTs - eine Art Minicomputer von Sun Microsystems - auszuloten. "SunSPOTs sind kleine elektronische, programmierbare Geräte, mit denen man rasch Prototypen bauen kann", erklärt Thomas Weigner. "Sie werden zur Datenübermittlung eingesetzt; in unserem Fall zur Übermittlung von Sensordaten."

Für Nachhaltigkeit ist gesorgt

"Wir werden die Ergebnisse unserer InnovationspraktikantInnen weiter entwickeln und im Zuge der Langen Nacht der Forschung am 8. November 2008, zusammen mit Clemens, Isabella und Thomas präsentieren", kündigt Univ.-Doz. Dr. Siegfried Reich, Geschäftsführer der Salzburg Research, an.

Er ist hoch erfreut über die Leistungen der SchülerInnen und darüber, mit welchem Engagement sie an die technologischen Fragestellungen herangegangen sind. Für Salzburg Research ist die Teilnahme an Initiativen wie "Forschung macht Schule" Teil eines langfristigen Firmenkonzepts zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

"Unser Forschungsalltag zeigt es ebenso wie auch die Technologiegespräche in Alpbach, dass es in Österreich dringend notwendig ist, systematisch, flächendeckend und langfristig junge Menschen für Technik zu motivieren. Unabhängig von der Organisation kämpfen alle - Wirtschaft wie Forschung - mit einem Informatiker- und Technikermangel", so Reich. Für ihn sind Programme wie "Forschung macht Schule" oder beispielsweise das Frauenförderprogramm der Carnegie Mellon School of Computer Science aus Großbritannien richtungsweisend. Letzteres setzt unter anderem stark auf die Informatik-Qualifizierung der Lehrkräfte an Schulen und auf die Anpassung der Curricula.

Das Resümee der drei InnovationspraktikantInnen gibt Grund zur Hoffnung. Nicht nur die Arbeit im Salzburg Research-Team hat großen Spaß gemacht, vor allem das Recherchieren und Experimentieren mit innovativen Technologien war eine tolle Herausforderung. Alle drei können sich in Zukunft einen technischen Beruf vorstellen. Für Isabella soll Technik mit Kreativität verbunden sein, Thomas will in die Produktforschung und -entwicklung und Clemens kann sich ebenfalls gut vorstellen, der 'Sache treu zu bleiben'. Und auf die Frage, ob sie ein solches Innovationspraktikum wieder machen würden, gab es ein klares "Ja sofort", das keine Zweifel offen ließ.

Clemens Heistracher besucht das Gymnasium in Seekirchen, Thomas Weigner die HTL Braunau und Isabella Pospischil das BG-BRG Steinach in der Obersteiermark.

Forschung macht Schule ist eine Initiative von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk). Forschungseinrichtungen und Unternehmen konnten offene Innovationspraktika-Stellen anmelden.

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