Donnerstag, 19. Januar 2017


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Wolf Silvester wieder Tabellenführer in Langstreckenmeisterschaft

(lifePR) (Lohmar, ) Beim 3. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am 24. April 2010 auf der Nordschleife des Nürburgring kam Wolf Silvester auf Platz zwei der Klasse SP3. Damit holte er sich die Tabellenführung in der Meisterschaft zurück.

Im Team von Bonk Motorsport nahm er wieder mit seinem Teamkollegen Mario Merten (Nürburg) mit einem BMW Z4 M Coupé am Rennen auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Nordschleife und Sprintstrecke teil. Leider wurde der Lauf knapp 30 Minuten vor dem Ende nach einem tragischen Unfall vorzeitig abgebrochen, so dass der sportliche Verlauf in den Hintergrund geriet.

Beim 90-minütigen Zeittraining am Samstagmorgen hatte man mit dem Z4 noch kleinere Elektronikprobleme, die das Team Bonk Motorsport aber in gewohnt souveräner Leistung schnell behob.

Von Startplatz acht ging es dann um Punkt 12.00 Uhr in das 4-Stunden-Rennen um den 52. ADAC ACAS H&R-Cup. Wolf Silvester holte mit einer furiosen Fahrt Runde um Runde auf und schnappte sich einen Kontrahenten nach dem anderen. Als er dann gegen Mitte des Rennens an seinen Teamkollegen übergab, zeigte der Monitor Platz eins an. "Es lief sehr gut", erklärte der Nürnberger zunächst. Und weiter: "Ich bin sicher, das Mario Merten den Sieg holen kann."

Zunächst aber gab es eine kleine Schrecksekunde, da Merten den Z4 über die Grand Prix-Strecke direkt wieder an die Box steuerte. Doch das kleinere technische Problem wurde erneut in Rekordzeit behoben. Erneut sah man im Team eine Aufholjagd und dann war es soweit: Merten holte sich die Führung zurück und setzte sich zunächst ab. Allerdings musste er nochmals kurz an die Box zum Tanken. Und das sollte entscheidend sein und das Ergebnis beeinflussen.

Während der schneller Nürburger, der nicht unweit des Kurses wohnt, an die Box fuhr, blieb sein Kontrahent im Honda S2000GT noch eine Runde auf der Strecke. Kurz danach erfolgte der Abbruch der Veranstaltung durch die Rennleitung und somit wurde das Duo Wolf Silvester / Mario Merten "nur" auf Platz zwei gewertet.

"Da das andere Team auch noch zum Tank hätte kommen müssen, wäre der Sieg für uns möglich gewesen. Aber da sind viele Konjunktive im Satz. Fakt ist, das es zum Abbruch nach dem tragischen Unfall kam und dadurch das Ergebnis auch in den Hintergrund tritt..", erklärte Wolf Silvester später.

In der Meisterschaft hat man nach dem erneuten Erfolg beste Chancen. Da in der Klasse SP3 insgesamt 33 Autos am Start waren, bekam man für Platz zwei auch viele Punkte und steht daher auf Platz 1.

Bevor es nun am 12. Juni 2010 in den vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft geht, steht vom 13. bis 16. Mai 2010 erstmal das 24 Stunden-Rennen für Wolf Silvester auf dem Programm.

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