Donnerstag, 19. Januar 2017


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Jahresauftakt in Hoppegarten mit Millionenpferd OVERDOSE

(lifePR) (Hoppegarten, ) .
- 4.000 Osterhasen auf der Rennbahn
- Rennbahn will dynamische Aufwärtsentwicklung fortsetzen

Die Galoppsaison 2010 auf der Rennbahn in Hoppegarten steht ganz im Zeichen eines weltweit beachteten Wunderpferdes: OVERDOSE heißt der fünfjährige Galopperhengst, der alle seine bisherigen 12 Rennen überlegen gewann. Bisher wurde er in Budapest trainiert, aber seit Januar ist seine Heimat die legendäre Rennbahn vor den Toren der Hauptstadt Berlin. Ein Pferd dieser Klasse hat man dort seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen, vielleicht sogar noch nie.

Fast sämtliche Galopp-Mogule Europas hatten sich im vergangenen Jahr um den Braunen gerissen; das höchste Angebot machte der Herrscher von Dubai. Doch der größte Rennstallbesitzer der Welt kam diesmal nicht zum Zuge: Das verhinderte ein Aufschrei der Empörung in Ungarn, wo der unschlagbare Galopper längst ein Nationalheld ist und 2008 sogar zum Sportler des Jahres gewählt wurde. Fünf magyarische Wirtschaftskapitäne machten das Thema zur Chefsache. Für 5 Millionen Euro bildeten sie ein Besitzersyndikat und kauften das Pferd.

Inzwischen ist OVERDOSE, der die 1.000 Meter mit fast 65 km/h abspulen kann und damit über diese Strecke vielleicht das schnellste Land-Lebewesen der Welt ist, ein echter Hoppegartener und war demzufolge auch das Hauptthema bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz der Rennbahn. Die fand gestern nicht in irgendeinem Hotel statt, sondern dem Anlass gemäß in der Botschaft der Republik Ungarn, Unter den Linden. Fast 60 in- und ausländische Journalisten lauschten Sándor Ribárszki, dem Trainer des Superpferdes und seinen Mitbesitzern Zoltán Mikóczy und Gábor Preisinger. Botschafter Sándor Peisch hatte eigens auch dazu Ungarns Reporterlegende Tivadar Farkasházy einfliegen lassen.

Alle betonten die gewaltige nationale Popularität des Pferdes, das es sogar schon auf die Titelseite der New York Times schaffte.

Am 2. April (Karfreitag) feiert "Dosi" seinen fünften Geburtstag. Am Ostersonntag wird er am Hoppegartener Eröffnungsrenntag dem Publikum öffentlich vorgeführt. Dazu erscheint auch der Botschafter zusammen mit Landesvater Matthias Platzeck, mit dem ihn eine persönliche Freundschaft verbindet. Aus Ungarn wird eine kopfstarke Fangruppe erwartet. An diesem Tag ist OVERDOSE quasi nur in Zivil unterwegs, aber seine Besitzer erwägen einen Aufbaustart an einem der folgenden Hoppegartener Renntage. Betreuer Ribárszki: "Er hat eine sehr lange Pause hinter sich, laborierte seit April 2009 an seinen empfindlichen Hufen. Aber das Training in Hoppegarten hat ein Wunder bewirkt. Seit vier Wochen ist Dosi wieder im Volltraining."

Um herauszufinden, wann der richtige Zeitpunkt für den ersten Start gekommen ist; dafür hat der erfahrene Pferdemann seine eigene Methode: "Das erfahre ich von OVERDOSE selbst, er hat immer das letzte Wort. Natürlich spricht er nicht wirklich, aber ich kenne ihn wie meinen Bruder. Ob es ihm gut geht und er starten möchte, sehe ich an seinen Augen, dem Ohrenspiel und dem Glanz des Haarkleides."

Millionenpferd OVERDOSE ist aber beileibe nicht die einzige große Attraktion am Osterrenntag. Hoppegarten lockt auch mit der größten Ostereiersuche in ganz Berlin und Umgebung: 4.000 Osterhäschen aus der Halloren-Schokoladenfabrik werden ab 12 Uhr im Innenraum der idyllischen Rennbahn versteckt sein. Danach geht's für die kleinen Besucher zu einer Malaktion, wie es sie nicht nur in Hoppegarten noch nie gegeben hat: Diesmal ist es nicht das obligatorische Kinderschminken, sondern es geht andersrum: Zwei lebende Pferde (natürlich Schimmel) dürfen mit Fingermalfarbe von den Kindern verschönert werden. Die jungen Künstler kreieren ihr eigenes Osterpferd.

Neun Renntage sind für die Saison 2010 geplant. Höhepunkte sind das Diana-Trial am Pfingstsonntag, umrandet von einem echten Mode-Highlight: dem Ladies' Day mit Prämierungen für die elegantesten Hüte und Outfits. Beim Westminster Preis der Deutschen Einheit am Nationalfeiertag, 3. Oktober, wird die Nachfolgerin des Fabelpferdes ANTARA gesucht. Die in Hoppegarten trainierte Stute profilierte sich in diesem Rennen 2009 zur besten Stute Deutschlands, wurde dabei auch von den Fanscouts von Scheich Mohammed al Maktoum entdeckt.

Rennbahneigner Gerhard Schöningh sieht sich mit seinen hohen Investitionen in die Publikumsbereiche und in die Aufwertung des sportlichen Programms auf dem richtigen Weg. "32 Prozent Steigerung bei den Besuchern und 30 Prozent bei den Wetteinsätzen sprechen für sich", freut sich der passionierte Galoppsportliebhaber. "Wir glauben, dass sich dieser Trend auch in der heutigen Zeit noch erheblich steigern lässt." Dazu soll gerade das preisgünstige Familienticket für 12 Euro beitragen.

OVERDOSE und Osterhasen, vier- und zweibeinige Prominenz, spannende Rennen und eine überaus vielgestaltige, preiswerte Gastronomie sollen dafür die Bausteine bilden - nicht nur am Eröffnungsrenntag zu Ostern.

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