Samstag, 10. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 61225

Viel Spannung, Action und zum Ende sintflutartige Regenfälle am zweiten Tag der Wörthersee Classics

Daniel Deusser / GER gewinnt die Regenschlacht um die AVR Classics - Dieter Köfler / AUT am vierten Platz

(lifePR) (Seewalchen am Attersee, ) Sintflutartige Regenfälle, Blitz und Donner prägten die AVR Classics, die mit einer Höhe von 1,55 Meter, die erste Qualifikation der Spitzenreiter für den Großen Preis darstellte und bei der es erstmals um Euro 20.000,- Dotation und Weltranglistenpunkte ging. Die 59 Aktiven ließen sich nicht von in sekundenschnelle völlig durchnässter Kleidung und schlechter Sicht abhalten und kämpften ehrgeizig um den Sieg. Diesen holte sich mit dem Gewinner der letzten World Global Tour Etappe in Valkensvaarde / NED, Daniel Deusser / GER, einer der Siegfavoriten. Wenn auch knapp, denn mit seiner Zeit von 62,24 Sekunden auf dem Bon Ami B-Nachkommen Isovlas Vasco lag er lediglich 15 Zehntel vor dem zweitplatzierten Yaniv Elad aus Israel, der heute seinen 11-jährigen Holsteinerwallach Libberty gesattelt hatte. Platz drei gehörte dem Sieger des Pappas Grand Prix der Amadeus Horse Indoors 2007, Markus Renzel / GER auf Ronaldo S (0/63,77).

Das beste österreichische Ergebnis kam einmal mehr aus Kärnten: Dieter Köfler hatte auf das richtige Pferd gesetzt. Sein 15-jähriger Giordano 13 bewährte sich auch heute wieder und sprang unter dem Kärnter auf Platz vier. In die Platzierung ritten weiters folgende Österreicher: Matthias Raisch (S) auf Lionel 38 (6.Pl/0/66,17), Wolfgang Ötschmaier (OÖ) auf Vasco da Gama 3 (9.Pl/0/69,51), Daniel Sonnberger (OÖ) auf Sign of the Time (14.Pl/0/72,72) und Julia Kayser (T) auf Pherna (15.Pl/0/73,48).

Action pur! Manfred Müller / SUI holt sich den Sieg im Land Rover & BMW Autohaus Frey Derby - Anton Martin Bauer / AUT am zweiten Platz - Rang drei für Kärntens Dieter Köfler

Es hat das Zeug zum Publikumshit! Das Derby, das auch heuer wieder unter dem Namen vom Land Rover & BMW Autohaus Frey stand, zog bereits am frühen Nachmittag das Publikum in Scharen zur Reitsportanlage des Reitsportzentrums Maria Wörth. Kein Wunder bot diese schwierige Springprüfung doch Action pur: Die Aktiven hatten zuerst 8 Sprünge im Parcours zu überwinden, gefolgt von drei Geländehindernissen, dem Wassereinsprung, der Kirche und dem Trakehner, die auf einer kräfteraubenden Galoppstrecke positioniert waren und als Abschluss kamen Ross und Reiter noch einmal in das Rund des Parcours um die letzten drei Sprünge im Parcours als Abschluss des Derby zu absolvieren. Der Schwierigkeiten sind dabei für Reiter und Pferd genug: Konzentration, Kraft, Kondition und Vorsichtigkeit über die gesamte Länge muss behalten werden, damit es zu keinem Abwurf kommt. Zusätzlich entscheiden auch Schnelligkeit und das Risiko enge Wege zu gehen darüber, wer auf der Ergebnisliste ganz vorne steht. Nur Einem gelang es diese Aufgabe perfekt zu lösen: Manfred Müller / SUI und seine 8-jährigen Karacondo-Tochter Karina IX CH zeigten sich als kongeniales Paar, kannten kein Zögern, setzten mit einem unglaublichen Sprung bergabwärts in den Teich, absolvierten die Geländehindernisse sowie die restlichen drei Sprünge ohne Fehler und kürten sich mit dieser Leistung zu den neuen Land Rover & BMW Autohaus Frey Derbysiegern 2008!

Von der Zeit her wären der vielfache österreichische Staatsmeister Anton Martin Bauer und sein Pepperoni nicht zu schlagen gewesen. Ihm sieht man den ehemaligen Vielseitigkeitsreiter an, alles wirkt einfach und kraftvoll. Mit der schnellsten Zwischenzeit kam der Alpenspanteamreiter nach der Geländestrecke zurück in den Parcours, nahm volles Risiko und kassierte unter dem Aufschrei des Publikums am vorletzten Sprung einen Flüchtigkeitsfehler. Ähnlich ging es seinem Teamkollegen, Kärntens Lokalmatador Dieter Köfler, der mit seinem erst 7-jährigen Fuchswallach Phinox in das Derby gegangen war. Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet der letzte Sprung, ein Alpenspanoxer, fiel. Platz zwei gab es somit für Anton Martin Bauer / AUT (St) auf Pepperoni (4/109,89) und Platz drei für Dieter Köfler / AUT (K) auf Phinox (4/116,42).

Erster Sieg im EY-Cup für Monika Noskovichova / SVK - Platz zwei für Kärntens Marianne Schindele / AUT

In schnellen 38,55 Sekunden brauste die 19-jährige Slovakin Monika Noskovichova auf ihrem erst 8-jährigen Holsteinerwallach Crazy Boy 11 über den 1,40 Meter hohen Parcours und zu ihrem ersten Sieg im European Youngster Cup. Lediglich 42 Hundertstel trennten wiederum Kärntens Nachwuchshoffnung Marianne Schindele (0/38,97) vom Sieg. Mit ihrem Topp-Pferd Lanomee, einem 14-jährigen Lavall I-Sohn, hatte die 21-Jährige ihr ganzes Können ausgespielt, war zweimal Null geblieben und sich mit dieser Leistung am 2. Platz eingereiht. Die Drittplatzierte des EY-Cup Eröffnungsspringens von gestern, Stefanie Breitenstein / SUI, konnte ihr gestriges Ergebnis wiederholen: Platz drei für die 25-Jährige auf Convento, einem 10-jährigen Holsteinerwallach nach Concerto II, in 45,07 Sekunden.

Steirischer Sieg durch Gudrun Pirker / AUT in der TPA Amateur Gold Tour

Auch der Sieg in der TPA Horwath Amateur Gold Tour, die dankenswerterweise von der Firma TPA Horwath gesponsert wurde, ging an Österreich: In schnellen 62,27 Sekunden jumpte Gudrun Pirker auf ihrem in Österreich gezogenen 12-jährigen Wallach Woodstock 17 über den 1,20m hohen Parcours. Dass sich Talent vererbt zeigte Niklas Engemann / GER. Der junge Spross aus der Topp-Reiterfamilie Engemann platzierte sich in fehlerfreien 63,18 Sekunden mit seinem 9-jährigen Arpeggio-Sohn Amos 59 am zweiten Rang. Platz drei ging mit Stefania Perfetti und Lassergut Inconnue (0/63,43) an die Schweiz. Für Österreich ritten weiters die Niederösterreicherin Bettina Bauer auf Le Prechon Z (5.Pl/0/65,98), die beiden Kärntnerinnen Kathrin Kurat auf Latina 0160 (7.Pl/0/66,71) und Nicole Wrumnig auf Darwin Praille (9.Pl/0/68,72), die beiden Steirerinnen Susanne Kresch auf Heartbreaker 4 (10.Pl/0/68,72) und Petra Mylius auf Archibald 4 (11.Pl/0/70,12) sowie für Niederösterreich Isabella Hofmann auf Contiki (12.Pl/0/75,27) in die Platzierungen.

Sieg für Daniela Raisch / AUT in der TPA Horwath Amateur Tour Silver

Die Siegergene hat er im Blut: War Hugo Simon mit dem "Herrn Papa" Hors La Loi II noch in der vorangegangenen Springprüfung siegreich, so holte sich in der darauf folgenden TPA Horwath Amateur Tour Silver Daniela Raisch / AUT mit dessen Sohn, dem 6-jährigen Holländerwallach V.I.P. N, den ersten Platz und verwies damit Rudolf Schwarz / AUT auf Corleone 0041 und Bassil Kalai / SYR mit Olala auf die Ränge zwei und drei.

Österreich vor! Platz eins für Hugo Simon / AUT im Preis des bit-Schulungszentrums - Matthias Raisch / AUT am dritten Platz

Mit 66 Jahren ist noch lange nicht Schluss... Zur Musik von Udo Jürgens galoppierte der 66-jährige Hugo Simon mit seinem Fuchswallach Hors La Loi II verschmitz lächelnd bei der Ehrenrunde vor seinen jüngeren Mitstreitern. Zuvor war der für die Steiermark startende Evergreen den anderen im 1,40m hohen Parcours als letzter Starter auf und davon gesprungen: Fast drei Sekunden Vorsprung hatte er auf den holländischen Starreiter Roloef Bril im Sattel von Calover und schon satte 5 Sekunden auf Landsmann Matthias Raisch / AUT (S), der hier mit dem 10-jährigen Oldenburgerwallach Atlantico unterwegs gewesen war, herausgeholt. Im morgendlichen Springen um den Preis des bit-Schulungszentrums hatten sich auch noch andere ÖsterreicherInnen stark gezeigt: Platz sechs gab es für Roland Englbrecht (OÖ) auf dem sprunggewaltigen Hengst Lassergut Cinnamon, Rang 10 für Christian Knoll (K) auf der Indoctro-Tochter Miss Martha und Platz elf für Alice Janout (NÖ) auf Romance IV, einer 10-jährigen Lord Lepanto Tochter.

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