Samstag, 03. Dezember 2016


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Tagung zur Stärkung der Stadtzentren beleuchtet Effekte des Onlinehandels

(lifePR) (Karlsruhe, ) Der Onlinehandel ist zweifellos eine Herausforderung für den stationären Einzelhandel und die Innenstadtentwicklung. Dabei bietet die Digitalisierung des Handels jedoch auch enorme Potenziale. Zu diesem Fazit kamen Ende vergangener Woche (12.06.15) bei der Fachtagung "Attr@ktive Innenstadt" im Haus der Wirtschaft in Karlsruhe die über 100 Besucher aus Einzelhandel, Gastronomie, Marketing und Stadtplanung. Die Veranstalter, IHK Karlsruhe und Regionalverband Mittlerer Oberrhein, zeigten sich mit der Teilnehmerresonanz und den Tagungsergebnissen sehr zufrieden.

Bei seiner Begrüßung appellierte IHK-Vizepräsident Roland Fitterer an die Anwesenden, die Innenstadt als gesellschaftlichen Mittelpunkt zu stärken und der Innenstadt ein Erlebnis zu bieten. "Das Erscheinungsbild unserer zentralen Einkaufslagen von morgen hängt von den innovativen Ideen und zielgerichteten Maßnahmen ab, die wir heute entwickeln." Landrat Christoph Schnaudigel, Vorsitzender des Regionalverbandes, ergänzte: "Wir haben hier in der Region allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Unsere Bevölkerung wächst, die Wirtschaft ist stark, Region und Kommunen gehen bei der Einzelhandelsentwicklung Hand in Hand". Damit leitete er über zu den planerischen Steuerungsmöglichkeiten auf regionaler Ebene. Unter dem Titel "Kauf da, wo Du lebst" zeigte Verbandsdirektor Gerd Hager die thematische Verknüpfung mit der Regionalplanung auf. "Mit unserem Einzelhandelskonzept haben wir die Einkaufsmagnete wieder ins Zentrum gerückt. Damit trägt die Regionalplanung zu einer verbrauchernahen Versorgung und lebendigen Innenstädten bei. Mit dem persönlichen Einkaufserlebnis kann der anonyme Onlinehandel nicht konkurrieren", so Hager. "So konnten die Innenstädte in unserer Region in den letzten Jahren eine enorme Dynamik entfalten, zum Beispiel in Bühl, Bruchsal oder Rastatt." Gleichzeitig müssten sich die Stadt- und Regionalplaner über die räumliche Verteilung von Logistikzentren und Abholstationen Gedanken machen, um dem durch Online-Handel zunehmenden Lieferverkehr zu begegnen.

Jenny Geis, Bereichsleiterin Handel der IHK Karlsruhe, resümierte hinsichtlich der Ergebnisse, dass der Besuch einer Innenstadt nicht austauschbar sein dürfe. Daher seien Erlebnisse der Schlüssel zur Attraktivierung der Innenstädte. Hier sei die Zusammenarbeit aller Akteure gefordert.

IHK-Handelsreferent Nicolas Schruff betont aber auch die Chancen, die sich durch die Digitalisierung bieten: "Die Tagung macht deutlich, dass die digitalen Marketing-Potenziale derzeit noch nicht genutzt werden. Wir wären sehr froh, wenn unsere heutige Veranstaltung Impulse hierzu gegeben hat. Die Veranstaltungsreihe "Digitalisierung im Handel" wird diesen Aspekt mit dem Auftakt am 26. Juni 2015 ebenfalls aufgreifen."

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