Samstag, 03. Dezember 2016


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Kühlung von Gebäuden: Alternativen zu Klimaanlagen

(lifePR) (Salzburg/Wien, ) Zwei Termine gilt es, sich schon jetzt für 2009 vorzumerken: vom 12. bis 15. Februar findet die >Bauen+Wohnen Salzburg< im Messezentrum Salzburg und vom 19. bis 22. Februar die >Bauen & Energie Wien< in der Messe Wien statt. Firmen, die Produkte für das Bauen, Renovieren, Sanieren und Energiesparen haben beziehungsweise Interessierte an neuen Kunden, die in nächster Zeit einen Neu-, Um- oder Ausbau realisieren, sind bei diesen beiden Messen genau richtig. "Diese Branchenplattformen sind Anlaufstellen für all jene, die sich zu diesen Themen ganz genau und direkt beim Experten informieren wollen", beschreibt Dir. Johann Jungreithmair, CEO von Reed Exhibitions in Österreich, den Vorteil dieser Fachmessen.

Fachteil: Heizen contra Kühlen

Erfolgreiche Fachmessen sind Vorreiter bei der Präsentation von technischen Innovationen. So werden auch die >Bauen+Wohnen Salzburg< sowie die >Bauen & Energie Wien< Neuheiten bzw. Alternativen zum Thema sinnvoll und effizient Kühlen zeigen. Zwar werden derzeit die meisten Österreicherinnen und Österreicher mehr an das Thema Heizen und die daraus resultierenden Energiekosten denken, jedoch die Frage gekühlter Gebäude rückt immer mehr in den Vordergrund - und jetzt ist die ideale Zeit, sich mit diesem Thema eingehend auseinander zu setzen. Denn spätestens, wenn im Frühjahr die ersten warmen Tage ins Land ziehen, wird in vielen Gebäuden die Klimaanlage wieder eingeschaltet und so für angenehme Raumtemperaturen gesorgt werden. Diese verbrauchen jedoch bis zu vier Mal soviel Energie wie für eine Heizung notwendig ist.

In spätestens 20 Jahren werde man in Österreich für Klimatisierung gleich viel Energie wie fürs Heizen benötigen. Beim Thema Energieverbrauch für die Gebäudekühlung gibt es noch die Chance, unnötigen Verbrauch zu verhindern und rechtzeitig auf alternative Kühlsysteme umzusteigen. Doch dazu ist eine Reihe von Maßnahmen nötig.

Alternative: Kühldecken

Eine Alternative sind Kühldecken. Sie wurden Anfang der neunziger Jahre entwickelt und in Österreich erstmals 1992 realisiert. Seither wurden bereits mehrere hunderttausend Quadratmeter Kühldecken verbaut und in Betrieb genommen. Die im Raum durch Personen oder elektrische Geräte erwärmte Luft steigt dabei an die Decke. Eine Abfuhr dieser Wärme erfolgt über die in der Decke eingearbeiteten Kaltwasser führenden Rohre. Die dadurch abgekühlte Luft fällt wieder zurück in den Raum und erzeugt ein angenehmes Raumklima. Der Vorteil von Kühldecken: sie haben weder Einfluss auf die Gesundheit noch auf die natürliche Luftfeuchtigkeit. Dazu kommt, dass der Einbau von Kühldecken in der Errichtung günstiger kommt, weniger Platz benötigt und geringere Instandhaltungskosten verursacht. Informationen zu dieser Technologie wird es 2009 auf beiden Reed-Baumessen sowohl in Salzburg wie auch in Wien geben.

Alternative: Fernkälte

Derzeit liegen Hochhäuser mit einer meist durchgehenden Glasfassade im Trend. Das ist aus Sicht der Wärmedämmung nicht besonders sinnvoll, längst zählen Klimaanlagen in ihrer "Heimat", den USA, zu den größten Energieverbrauchern. Spätestens wenn sommerliche Hitze herrscht, steigt auch in Österreich der Strombedarf um bis zu zehn Prozent. Doch es gibt auch andere Alternativen, Fernkälte ist eine solche Lösung. Ähnlich wie bei der Fernwärme wird hier Kälte zentral erzeugt und über Rohrleitungen verteilt. Dazu kommt, dass Fernkälte auch aus erneuerbaren Energieträgern wie Biomasse erzeugt werden kann.

Wie bei der Fernwärme werden auch bei Fernkälte mehrere Objekte zentral mit Klimatisierung versorgt. Wie intelligent natürliche "Kühlmittel" eingesetzt werden können, zeigt sich in Salzburg. Hier wird schon lange das Wasser des Almkanals für die Klimatisierung des Festspielhauses eingesetzt. Auch beim derzeit laufenden Umbau des "Haus der Natur" soll das kühlende Wasser verwendet werden.

Starkes Verkaufstool

Es hat sich bestätigt, dass Messen eines der stärksten Verkaufstools sind, sagt Max Poringer, themenverantwortlicher Messeleiter bei Reed Exhibitions: "Gerade bei diesen Branchenplattformen haben ausstellende Firmen die Möglichkeit, neue Produkte, Technologien, Lösungen sowie Dienstleistungen zu präsentieren und so ein breites Zielpublikum anzusprechen, dass auf anderen Wegen nur schwer oder gar nicht zu erreichen wäre. Dass diese beiden Messen einiges bewegen - das belegen die Zahlen von 2008: zur 31. >Bauen+Wohnen Salzburg< kamen mehr als 34.000 Besucher, rund 500 Aussteller aus dem In- und Ausland waren in 14 Hallen vertreten. Mit rund 570 Ausstellern präsentierte sich die >Bauen & Energie Wien - die Klimaschutz-Messe< als Kompetenzplattform; sie wurde von mehr als 48.500 Besuchern frequentiert.

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