Samstag, 03. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 138153

Special: reddot best practice

Ben van Berkel

(lifePR) (Essen, ) Gutes Design fällt nicht vom Himmel. Es sind kreative Menschen, die dahinter stecken. Menschen, die für ihre Ideen kämpfen und mit Herzblut an ihren Projekten arbeiten. Eine Auswahl der im red dot award: product design 2009 ausgezeichneten Designer möchten wir Ihnen in den kommenden Wochen in diesem Special vorstellen.

Der Niederländer Ben van Berkel leitet zusammen mit Caroline Bos das Designbüro UNStudio in Amsterdam. Für Walter Knoll entwarf er den MYChair Lounge Chair, der 2009 mit dem red dot: best of the best ausgezeichnet wurde.

"Unserer Erfahrung nach kommunizieren gute Designauszeichnungen Design nicht nur auf eine verbindlichere und angenehmere Art, auch die unabhängige Anerkennung ist für jedes Design unschätzbar. Der red dot design award ist international, dadurch ist er nicht nur sehr ansprechend für Designer, er stimuliert auch weltweit gutes Design", so van Berkel im Interview mit red dot.

red dot: Was hat Sie zu Ihrem Produkt inspiriert und was ist das Besondere daran?

Ben van Berkel: Ursprünglich war MYchair ein Design, das ich mir während eines Projekts für Ferienwohnungen vorgestellt hatte, oder ein Stuhl, den man am besten im Freien benutzt - auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten, an einem Platz, an dem man dem Alltag etwas entflieht. Aber dann entwickelte sich dieses Konzept zu einem Stuhl, der es dem Benutzer ermöglicht, diese Momente der Einkehr in seinem Heim und im Alltag zu erleben. Ich hoffe, dass MYchair zu dieser Möglichkeit zur Erholung vom Alltag wird.

red dot: Welche Designphilosophien beeinflussen Ihre Arbeit?

Ben van Berkel: Ich beobachte gern, wie Musiker ihre Schüler lehren. Eine Methode ist es, das eigene Spiel zu verbessern, indem man einfach Musik anhört. Im Bereich Design tendieren wir dazu, Designstrategien übermäßig zu intellektualisieren. In letzter Zeit sehe ich jedoch Design, das die Zusammenstellung und das Wiedergeben der Visionen und Ideen direkter zeigt. Es interessiert mich, Design durch einen organischen Prozess zu schaffen, im Gegensatz zu einer eher linearen oder linguistischen Methode.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Edle Schmuckstücke für die Pfälzischen Weinhoheiten

, Medien & Kommunikation, Pfalzwein e.V.

Die Pfälzische Weinkönigin Anastasia Kronauer und ihre Weinprinzessinnen strahlten um die Wette, denn jede der Hoheiten konnte sich über einen...

Mehr als 20.000 Patenschaften für geflüchtete Menschen

, Medien & Kommunikation, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Ich freue mich sehr, dass seit Mai 2016 mehr als 20.000 Patenschaften über unser Programm „Menschen stärken Menschen" entstanden sind und danke...

Wenn die Millionärstochter den Liftboy liebt oder ist Schmidt wirklich ein Rabenvater? – Sechs E-Books von Freitag bis Freitag zum Sonderpreis

, Medien & Kommunikation, EDITION digital Pekrul & Sohn GbR

Wer liest, der lernt wahrscheinlich mehr Menschen und Lebensgeschichten kennen als er in Wirklichkeit je erleben könnte. Er kann Zeiten und Kontinente...

Disclaimer