Sonntag, 11. Dezember 2016


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RAG Montan Immobilien verkauft 20.000 Quadratmeter Fläche auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Consol 3/4/9

(lifePR) (Gelsenkirchen, ) Der Verkauf eines 20.000 Quadratmeter großen Grundstücks auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Consol 3/4/9 ist perfekt. Die Bepro Blech & Profilstahl GmbH & Co. KG aus Gelsenkirchen hat die Fläche von der RAG Montan Immobilien GmbH erworben, um dort eine Stahllagerhalle mit Verwaltungsgebäude zu errichten. Das rund 10.000 Quadratmeter große Gebäude wird in unmittelbarer Nachbarschaft des jetzigen Firmensitzes voraussichtlich im nächsten Jahr errichtet. Verbunden mit der Betriebserweiterung ist die Schaffung von 10 zusätzlichen Arbeitsplätzen bei der Bepro-Stahl.

"Der Flächenverkauf an Bepro-Stahl ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Revitalisierung des ehemaligen Zechengeländes und zur Integration der Fläche in den Stadtteil Bismarck. Zudem sehe ich den Kauf auch als Initialimpuls für den Verkauf der letzten Restfläche", freut sich Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, über den Verkaufserfolg auf dem Gelände der im Juni 1997 stillgelegten Schachtanlage Consol 3/4/9. Von der Gesamtfläche in Größe von 170.000 Quadratmetern stehen jetzt auf Consol nur noch rund 12.000 Quadratmeter Fläche zur Vermarktung an.

"Der Bau der Stahlhalle mit seiner geplanten speziellen Ästhetik wird sich organisch in die Quartiersbildung des Stadtteils Bismarck einfügen und kein Fremdkörper sein", ergänzt Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. "Außerdem freue ich mich für Gelsenkirchen, dass Bepro-Stahl mit dieser Betriebserweiterung nun auf Consol eine sichere Heimat gefunden hat und dort auch weitere Arbeitsplätze schafft."

Die rund 10.000 Quadratmeter große Stahllagerhalle wird eine Höhe von 10 Meter und das komplette Dach eine Grünbepflanzung haben. Zudem wird auf rund 1000 Quadratmeter Photovoltaik integriert. Die Erschließung soll über die Consolstraße mit überdachter und teilweise verglaster LKW-Einfahrt erfolgen. Dadurch wird eine zusätzliche Lärmbelästigung für die Anwohner ausgeschlossen.

"Bei unserer neuen Stahllagerhalle sind wir auf die besonderen Wünsche der Stadt eingegangen. So haben wir die rote Consol-Klinkerfarbe für das Gebäude übernommen und hier in der Solarstadt Gelsenkirchen Wert auf die Integration der Photovoltaik-Technik gelegt", sagt Bepro-Stahl-Geschäftsführer Sören Filipczak.

"Trotz Mehrkosten wollten wir uns unbedingt am Standort Gelsenkirchen erweitern. Wir geben der Stahlbranche für die Zukunft gute Chancen und rechnen mit einer weltweit steigenden Stahlverwendung. Stahl hat wieder Wert gewonnen. Und mit der Betriebserweiterung stellt sich Bepro-Stahl auf diese Entwicklung ein."

1996 verlegte Bepro-Stahl seinen bis dahin auf drei Standorte in Essen verteilten Betrieb nach Gelsenkirchen. Dort hatte sie im Gewerbegebiet Ahlmannshof ein gut 30.000 Quadratmeter großes Gelände mit 15.000 Quadratmeter Hallenfläche und einem 6000 Quadratmeter großen Freilager von Thyssen Krupp erworben. Bepro-Stahl begann als klassisches Ein-Mann-Unternehmen in Peter Schorrs damaliger Privatwohnung in Mülheim an der Ruhr und hat mittlerweile 50 Mitarbeiter beschäftigt. Sie handeln mit Blechen und Profilen, die auch in ausgefallenen Abmessungen und Qualitäten vorrätig gehalten werden. Mehr als 1200 Kunden zählt das Unternehmen im In- und Ausland. Abnehmer sind der Kran- und Brückenbau, der Stahlbau, der Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, die Energiewirtschaft, die Offshore-Industrie sowie Werften. Der Exportanteil beträgt über 70 Prozent. Die Kunden verteilen sich auf ganz Europa, aber auch auf außereuropäische Destinationen wie beispielsweise Indien, China, USA, Singapur und die Arabischen Emirate. Das Warenlager bewegt sich zwischen 25.000 und 30.000 Tonnen. Das noch in Essen betriebene knapp 7000 Quadratmeter große Lager mit zwei Lagerhallen wird von Bepro-Stahl derzeit zum Verkauf angeboten. Der Erlös wird in die Betriebserweiterung in Gelsenkirchen reinvestiert.

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