Samstag, 03. Dezember 2016


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RAG Montan Immobilien GmbH analysiert Gewerbeflächenpotenzial im nördlichen Ruhrgebiet

Erste Ergebnisse auf der Expo Real in München vorgestellt

(lifePR) (Essen, ) Ein weiterer Beitrag der RAG Montan Immobilien GmbH zur Zukunft des nördlichen Ruhrgebiets steht kurz vor seinem Abschluss. Auf der Immobilien-Messe Expo Real in München stellte sie erste Ergebnisse aus ihrer Studie "Gewerblich-industrielle Entwicklung im nördlichen Ruhrgebiet" vor. Untersucht werden Potentiale des Gewerbe- und Industrieflächenmarktes im Kreis Recklinghausen und in den Städten Gelsenkirchen und Herne.

Jörg Lennardt, Geschäftsführender Gesellschafter der beauftragten Beratungsgesellschaft ExperConsult aus Dortmund, ist sich sicher: "Mit einer Studie, die sich derartig intensiv sowohl mit den Chancen der eigenen Flächen als auch mit dem Konkurrenzangebot in einer abgegrenzten Region beschäftigt, haben wir Neuland beschritten. Erste Zwischenergebnisse lassen offenbar die Annahme zu, dass das bisher vermutete Überangebot an Flächen nicht grundsätzlich gilt. Anscheinend entwickelt sich die prognostizierte Nachfrage so, dass man insbesondere über die Qualität des Flächenangebotes noch mal dezidiert diskutieren muss."

Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, ergänzt: "Schon mit diesen ersten Zwischenergebnissen können aufgrund der Daten mit unseren kommunalen und regionalen Partnern neue und zeitnahe Wege gesucht werden, um neue Gewerbe- und Industrieflächen zu mobilisieren. Für die nachfrageorientierte und nachhaltige Flächenentwicklung in den kommenden Jahren sollten die Ergebnisse eine Grundlage der strategischen Flächenentwicklung der RAG Montan Immobilien sein. "

Dr. Jürgen Rupp, RAG-Vorstand, pflichtet bei: "Vor dem Hintergrund der Situation am Gewerbeflächenmarkt war eine Betrachtung der Entwicklungsperspektiven der RAG-Konzernflächen erforderlich. Insgesamt beläuft sich das Volumen von Entwicklungsflächen, die nach derzeitiger Kenntnis eine gewerbliche Grundeignung aufweisen, in der Emscher-Lippe Zone auf etwa 800 Hektar. Aufgrund der neuen Erkenntnisse für diesen Raum können nun Marktchancen, Zielbranchen und Profilierungsmöglichkeiten untersucht werden."

"Eine derartige Studie über kommunale Grenzen hinweg ist beispielhaft und eine ideale Unterstützung für unseren Ansatz die Region Ruhr als Ganzes zu vermarkten", ergänzt Hanns-Ludwig Brauser, Geschäftsführer Metropole Ruhr. "Besonders hervorzuheben ist dadurch die Chance auf eine zielgerichtete Entwicklung der Gewerbeflächen auch über die kommunalen Grenzen hinweg zum Vorteil der gesamten Region."

Ausgangslage für die Studie sind die Schwierigkeiten, die aus den Entwicklungen des regionalen Gewerbe- und Industrieflächenmarktes erwachsen. Angenommen wird, dass zahlreiche brachgefallene Flächen und die zusätzliche Ausweisung weiterer Industrie- und Gewerbegebiete das Flächenangebot erhöht und zu einer Verschärfung der Wettbewerbssituation beigetragen haben: Dem umfangreichen Angebot steht eine stagnierende Nachfrage in der Region gegenüber, was sich in einem deutlichen Angebotsüberhang äußert. Als Ergebnis dieser Marktentwicklungen habe sich ein massiver Preis- und Qualitätswettbewerb zwischen den bestehenden Gewerbe- und Industriegebieten in der Region herausgebildet, so die Annahme, die der Studie zu Grunde liegt.

Durchgeführt wurde die Studie unter Beteiligung der regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften in drei Phasen. Auf Basis von identifizierten regionalen und kommunalen Kompetenzfeldern sowie den Ergebnissen einer Standort- und Wettbewerbsanalyse wurden die gewerblichen Entwicklungspotenziale der Konzernflächen geprüft. Dadurch wurde eine Ableitung von Zielbranchen für die jeweiligen Standorte möglich und es können zeitliche Perspektiven für eine Entwicklung und Vermarktung der einzelnen Konzernflächen sowie erzielbare Erlöse aufgezeigt werden.

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