Dienstag, 06. Dezember 2016


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Bewilligungsverfahren für neues Kraftwerk in Süditalien vorläufig sistiert

Rätia Energie ist an der Schweizer Börse SWX kotiert

(lifePR) (Poschiavo, ) Die Rätia-Energie-Tochtergesellschaft SEI S.p.A. will den Dialog mit der Bevölkerung und mit den Behörden im Hinblick auf den Bau eines Kohlekraftwerks in Saline Joniche (Kalabrien) vertiefen. Zu diesem Zweck sistiert sie das im Juni 2008 angestrengte Bewilligungsverfahren vorläufig. Dies nach einer Unterredung der beteiligten Parteien beim italienischen Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung (MSE, Ministero per lo sviluppo economico). Die SEI S.p.A. wird das Verfahren nach dem eingangs beschriebenen Dialog wieder aufnehmen.

Die SEI S.p.A. (Mailand) plant, auf einem ungenutzten Industriegelände in Saline Joniche ein modernes Kohlekraftwerk mit einer installierten Leistung von 1320 MW zu erstellen.

Rätia Energie AG

Rätia Energie (RE) ist ein international operierendes Unternehmen der Elektrizitätsbranche mit Hauptsitz in Poschiavo und weiteren Standorten in Klosters, Ilanz, Samedan, Zürich, Mailand, Menden und Prag. RE verkaufte im ersten Halbjahr 2008 rund 6,5 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom. Das Transaktionsvolumen im Handel mit Energiederivaten betrug 6131 GWh (+ 103%). Rätia Energie erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2008 einen Umsatz von 916 Millionen Franken. Schlüsselmärkte sind die Schweiz, Italien, Deutschland und Mittel-/Osteuropa.

In den eigenen Kraftwerken in Graubünden und in Italien produzierte RE im ersten Semester 2008 rund 1'205 Millionen kWh Strom (- 4%). Zudem ist die Gesellschaft an der Kraftwerke Hinterrhein AG beteiligt und verwertet das gesamte Energiepaket der Grischelectra AG. Als internationale Stromhändlerin ist RE an mehreren europäischen Strombörsen präsent.

Über 50'000 Kunden versorgt RE direkt mit elektrischer Energie und weitere 25'000 Kunden indirekt über lokale Wiederverkäufer. Im Kanton Graubünden versorgt RE das Engadin, das Prättigau, das Rheintal und die Surselva mit elektrischer Energie. In Italien verkauft die Tochter Dynameeting Strom an kleine und mittlere Unternehmungen und hält in diesem Segment einen Marktanteil von rund zehn Prozent: Sie setzte damit vom 1. Januar bis 30. Juni 2008 rund 1,7 TWh Strom ab.

Die Gruppe beschäftigt zurzeit rund 590 Mitarbeitende (plus 60 Lernende); etwa 75 Prozent davon im Kanton Graubünden.

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