Freitag, 02. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 542103

Krampnitz öffnet sich nach Potsdam

Gutachterverfahren "Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz" Siegerentwurf gekürt

(lifePR) (Potsdam, ) Auf Einladung der Entwicklungsträger Potsdam GmbH haben fünf international agierende Arbeitsgemeinschaften aus Stadtplanern, Verkehrsplanern und Landschaftsarchitekten an dem Gutachterverfahren "Eingangsbereich ehemalige Kaserne Krampnitz" teilgenommen. Die mit angesehenen Fachleuten besetzte Jury hat einstimmig den Entwurf des renommierten Berliner Büros Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH zum Sieger gekürt und sich damit für eine städtebaulich besonders ansprechende Lösung entschieden. "Trotz sehr guter und äußerst vielfältiger Entwürfe haben sich alle Jurymitglieder geschlossen hinter diesen Entwurf gestellt", sagte Bert Nicke, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Potsdam GmbH.

"Mit dem Entwurf von Müller Reimann Architekten erfährt der Eingangsbereich in das neue Wohnquartier eine bedeutende Aufwertung", kommentierte Matthias Klipp, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam und Mitglied der Jury. "Gleichzeit stellt das mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossene Gutachterverfahren einen weiteren Meilenstein bei der Entwicklung des neuen Ortsteils dar und zeigt, dass die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit dem beauftragten Entwicklungsträger Potsdam entschlossen an der Umsetzung der Entwicklungsmaßnahme arbeitet." Mit dieser Planungsidee öffnet sich der Standort nach Potsdam. Der ehemalige Kaserneneingang wird zum Entrée für den neuen Ortsteil, das Quartier wird integraler Bestandteil der Stadt an dem man nicht mehr nur vorbeifährt. Der Entwurf ermöglicht es zudem, das Gebiet der ehemaligen Kaserne Krampnitz und den Uferpark am Krampnitzsee miteinander zu verbinden. Die gelungene Mischung aus Wohnen, Dienstleistungen, Gastronomie und wassersportaffinen Angeboten machen die Konzeption aus. Der Vorsitzender der Jury, der Architekt und Stadtplaner Uli Hellweg, stellte fest: "Der Siegerentwurf ist eine überzeugende, zukunftsfähige Lösung für die weitere Entwicklung der ehemaligen Kaserne Krampnitz." Das Wettbewerbsergebnis wird den hohen städtebaulichen, landschaftsplanerischen und verkehrlichen Anforderungen gerecht.

Auf Basis des Siegerentwurfs wird das Büro Müller Reimann Architekten nun einen Masterplan entwickeln, der Grundlage für die aufzustellenden Bebauungspläne werden soll. "Wir glauben, dass auch die Öffentlichkeit von dieser städtebaulichen Vision überzeugt wird", so Bert Nicke.

Mit dem abgeschlossenen Wettbewerb wird die Entwicklung des Quartiers durch den Entwicklungsträger planmäßig fortgeführt. Auf dem Gelände sollen 1.600 Wohnungen für circa 3.800 Menschen gebaut werden.

ProPotsdam GmbH

Zum Unternehmensverbund ProPotsdam gehören: ProPotsdam GmbH, GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam mbH, Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH, Entwicklungsträger Potsdam GmbH, Sanierungsträger Potsdam GmbH, POLO Beteiligungsgesellschaft mbH, ProPotsdam Facilitymanagement GmbH, Biosphäre Potsdam GmbH, Luftschiffhafen Potsdam GmbH, Baugesellschaft Bornstedter Feld mbH, Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft in der Landeshauptstadt Potsdam mbH, Terraingesellschaft Neu-Babelsberg AG i.L. und der Volkspark Potsdam.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2016: Große Überraschung beim Sonderpreis Ressourceneffizienz

, Bauen & Wohnen, Institut Bauen und Umwelt e.V

Ausgezeichnet wurden herausragende Strategien und Maßnahmen von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die zu einer Minimierung...

7. Dezember, 13 Uhr: "Wohnen in Bremer Nachbarschaften"

, Bauen & Wohnen, Hochschule Bremen

Am Mittwoch, dem 7. Dezember 2016, setzt unter dem Titel „BACKGROUND 16/17: Wohnen + X“ die Hochschule Bremen die öffentliche Mittags-Vorlesungsreihe...

Der FLiB auf der BAU 2017: Leckagesuche am Messestand live erleben

, Bauen & Wohnen, Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V.

Ob Neubau oder Sanierung: Die heutigen Anforderungen an Energieeffizienz lassen sich nur mit einer lückenlosen, dauerhaft dichten Gebäudehülle...

Disclaimer