Mittwoch, 18. Januar 2017


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Schritt für Schritt zur eigenen Blumenwiese

(lifePR) (Basel, ) Was haben Hauhechelbläuling, Langhornbiene oder Feldgrille gemeinsam? Ihr Überleben hängt von vielfältigen Blumenwiesen ab. Diese werden in der Schweiz aber immer weniger. In den vergangenen 60 Jahren sind 90% der artenreichen Wiesen und Weiden verloren gegangen. Mit der neuen Broschüre «Blumenwiesen anlegen und pflegen» zeigt Pro Natura, wie sowohl Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtner als auch Garten-Profis in Städten, Gemeinden und Wohnsiedlungen sterile Grünflächen wieder zu farbenfrohen, artenreichen und ökologisch wertvollen Wiesenparadiesen umgestalten können.

Eine Blumenwiese in voller Blüte erfreut die Herzen vieler. Trotzdem dominiert monotoner Rasen in privaten Gärten und auf öffentlichen Grünflächen. Pro Natura will dies ändern und zeigt, wie Hausbesitzerinnen und -besitzer, Mieterinnen und Mieter in ihrem Garten Blumenwiesen anlegen können. So entstehen wieder kleine Naturoasen innerhalb der Siedlungen. Freiräume in Städten und Dörfern ähneln durch ihre kleinräumige Struktur oft den historischen Wiesen und Weideflächen. Deswegen eignen sich Gärten und andere Grünflächen im Siedlungsgebiet hervorragend als Ersatzflächen für naturnahe Wiesen. Jetzt ist die Zeit, um die Wandlung hin zum Wiesenparadies einzuläuten. Die neue Pro Natura Broschüre «Blumenwiesen anlegen und pflegen» fasst Schritt für Schritt zusammen, wie man dem Ziel näher kommt.

Trendwende einläuten

Artenreiche Blumenwiesen sind Hotspots der Biodiversität. Sie sind faszinierende Lebensräume für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, insbesondere für Schmetterlinge, Heuschrecken und Bienen. Und sie sind Heimat von fast der Hälfte aller Pflanzenarten der Schweiz. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts nehmen Qualität und Fläche der Blumenwiesen in der Schweiz stetig ab. Die Gründe dafür liegen bei der Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung in günstigen Lagen, der Aufgabe der Nutzung an steilen Hängen, der Überbauung sonnenexponierter Lagen in Siedlungsgebieten und der Dominanz artenarmer Rasen auf öffentlichen Grünflächen und in privaten Gärten.

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