Freitag, 09. Dezember 2016


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PVS Rhein-Ruhr fördert Stipendienprogramm der RWTH Aachen

(lifePR) (Stuttgart, ) Als langjähriger Partner der Medizinischen Fakultät unterstützt die Privatärztliche VerrechnungsStelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg (PVS) ein neues Stipendienprogramm der RWTH Aachen. Gefördert werden überdurchschnittliche Leistungen und individuelle Begabungen der Studierenden im Aachener Modellstudiengang Medizin. Die PVS entsprach damit einer Initiative des Prodekans Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Dott.

Die PVS will mit ihrer Förderung ihren Beitrag zum Aufbau einer lebendigen Stipendienkultur in Deutschland leisten und das große Potenzial, das die Studierenden für die Entwicklung des Exzellenzstandortes Deutschland bieten, gezielt fördern. Die PVS hat für ihr Engagement mit der RWTH Aachen einen adäquaten Partner gefunden, weil sie ihren Studierenden sehr gute Ausbildungsbedingungen ermöglicht, was diverse Preise und Auszeichnungen belegen. Im Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) 2009 konnte sich der Aachener Modellstudiengang Medizin gut platzieren und hält einen Spitzenplatz in NRW. Überhaupt schnitten die Modellstudiengänge im Fachbereich Medizin hier deutlich besser ab, als die herkömmliche Medizinerausbildung.

Das neue Stipendienprogramm der RWTH wurde zum Wintersemester 2009/2010 gestartet. Unterstützt und bezuschusst vom NRW-Wissenschaftsministerium werden besonders begabte Medizinstudenten mit einem leistungsbezogenen und einkommensunabhängigen Stipendium. Kern des Stipendienmodells ist die Zusage der Landesregierung, Studierende mit monatlich 150 Euro aus Mitteln des kürzlich eingerichteten Matching Funds zu unterstützen - wenn Wirtschaftsunternehmen den Betrag in gleicher Höhe beisteuern. Die 300 Euro werden maximal bis zum Ende der Regelstudienzeit gezahlt.

Von einer «wunderbaren Zeremonie» sprach Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst M. Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, als die Stipendiaten und ihre Geldgeber am 3.12.2009 in der Aula des RWTH-Hauptgebäudes im Mittelpunkt einer Feierstunde standen. Roswitha Hunds, Leiterin der PVS Geschäftsstelle in Aachen, lernte die beiden Stipendiaten, die durch die PVS Rhein-Ruhr gefördert werden, bei der Übergabe der Stipendienurkunden persönlich kennen. Es handelt sich um die Medizinstudenten Benedikt Braun (7. Semester) und Michael Gröne (5. Semester).

NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart möchte über eine Bundesrats-Initiative erreichen, dass dieses Fördermodell bundesweit flächendeckend ausgedehnt wird. Einen entsprechenden Beschluss hat die Landesregierung kürzlich bereits gefasst. Im Koalitionsvertrag der neuen schwarz-gelben Bundesregierung ist die geplante Einführung dieses Modells bereits berücksichtigt.

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