Mittwoch, 07. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 135777

Wenig Bewegung in den Aktienportfolios institutioneller Investoren

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- Studie befragte institutionelle Investoren, Dachfondsmanager und Finanzberater zu ihrem Anlageverhalten
- Transparenz gilt als wichtigster Faktor bei der Auswahl
- Carmignac Gestion, Universal-Investment und Helaba sind die beliebtesten Anbieter

Institutionelle Investoren haben trotz der Erholung an den Aktienmärkten in den Sommermonaten nur wenige Gelder neu in Aktien investiert. Dies ist eines der Ergebnisse der aktuellen "Asset-Allocation-Studie 2009/10 - Marktüberblick und Trends der professionellen Kapitalanlage" des portfolio Verlags. Für die am 1. Dezember erschienene Studie wurden von Juni bis August dieses Jahres insgesamt 911 Investoren in Deutschland befragt. Im Blickpunkt der Umfrage standen die Verbreitung einzelner Asset-Klassen sowie ein Ausblick auf die Anlagestrategie für das kommende Jahr. Auch wurde nach den wichtigsten Faktoren für die Auswahl von Anlageprodukten und nach der Zufriedenheit mit einzelnen Fondsgesellschaften und Asset Managern gefragt. An der Studie nahmen neben 337 institutionellen Anlegern wie Versicherungen, Depot-A-Managern, Family Offices und Stiftungen auch 70 Dachfondsmanager und 506 Finanzberater teil.

Von den VAG-Unternehmen und Corporates, die sich an der Untersuchung beteiligten, gaben jeweils rund 85 Prozent an, im Sommer keinerlei Veränderung in ihrem Aktienportfolio vorgenommen zu haben.

Ein ähnliches Bild zeigte sich beim Blick auf die 50 befragten Stiftungen. Mit 90 Prozent hat die überwiegende Mehrheit Aktien weder neu allokiert noch abgestoßen. Etwas veränderungsfreudiger als diese drei Investorengruppen zeigten sich unterdessen Versicherungen und Depot A-Manager. Von den 50 befragten Versicherungen gaben immerhin 35 Prozent an, ihr Aktienportfolio umgeschichtet zu haben. Dabei handelte es sich in gleichem Maße um Neuinvestitionen wie auch um Mittelab?üsse. Unter den 94 befragten Depot A-Managern veränderten rund 30 Prozent ihr Aktienportfolio, wobei hier eher Gelder abgezogen als neu investiert wurden. Eine Ausnahmerolle unter den sechs befragten Investorengruppen bildeten die 50 teilnehmenden Family Offices. Laut der Studie hat etwa die Hälfte ihr Aktienportfolio verändert, zumeist wurde neu in deutsche oder europäische Aktien investiert. Auch die Emerging Markets waren von Interesse. Von den rund 25 Family Offices, die in den vergangenen Monaten ihr Aktienportfolio veränderten, haben sich 20 Prozent neu in Aktien aus den Emerging Markets engagiert. Wenige Veränderungen gab es auch in den Portfolios der alternativen Anlagen, zu denen in der Studie Hedgefonds, Private Equity und Immobilien gezählt wurden. Die überwiegende Mehrheit der 337 befragten institutionellen Investoren nahm weder Neuinvestitionen vor, noch wurden Gelder abgezogen. Ähnlich wie im Aktienbereich bildeten auch in dieser Anlageklasse die Family Offices eine Ausnahme. Immerhin knapp ein Drittel der Befragten veränderte ihr Alternatives-Portfolio. Dabei handelte es sich zumeist um Neuinvestitionen in Immobilien.

Als mit Abstand wichtigster Faktor für die Auswahl von Anlageprodukten im Rahmen der Asset Allocation ist bei den befragten Institutionen die Transparenz der Produkte. Auf den weiteren Plätzen folgen das Emittenten- bzw. Kontrahentenrisiko, die Performance und die Liquidität. Die Kosten und die Volatilität der Produkte werden dagegen als weniger bedeutend eingeschätzt. Bei den Antworten auf die Frage nach den bevorzugten Asset-Klassen und Anlageprodukten für die jeweiligen Anlagebedürfnisse gab es keine größeren Überraschungen: Als besonders geeignete Asset-Klassen werden Anleihen, Aktien und mit einigem Abstand Immobilien am häufigsten genannt. Erwähnenswert ist auch, dass alternative Investments und Private Equity häufiger genannt werden als die zuletzt sehr beliebten Unternehmensanleihen. Auf der Produktseite stehen Investmentfonds besonders hoch im Kurs.

Die Studie fragte auch nach der Zufriedenheit institutioneller Investoren mit Fondsgesellschaften und Vermögensverwaltern. Das Ergebnis: Ganz vorne in der Zufriedenheitsskala stehen Carmignac Gestion, Universal-Investment und Helaba. An vierter Stelle folgt die Deutsche Bank, die DWS liegt lediglich auf Platz zehn.

Weitere Informationen unter www.expertenstudie.com

portfolio Verlagsgesellschaft mbH

Die portfolio Verlagsgesellschaft mbH gilt als Kompetenzzentrum für Finanzinformationen zur institutionellen Kapitalanlage in Deutschland. Das Haus mit Sitz in Frankfurt am Main liefert unabhängige und aktuelle Informationen sowie fundierte Analysen für Finanzberater und institutionelle Investoren. Mit unserer tiefgehenden Kenntnis des deutschen Marktes haben wir uns als essenzielle Informationsquelle für die Entscheidungsträger der Kapitalanlagebranche sowie des institutionellen und Wholesale-Vertriebs etabliert. Neben den beiden Flaggschiffprodukten portfolio institutionell und portfolio international sowie unserem Online-Newsletter portfolio institutionell newsflash führen wir auch Fachveranstaltungen durch, etwa das portfolio institutionell Fachforum sowie das ETF-Forum.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

386.750 Kinder freuen sich über „Weihnachten im Schuhkarton®“

, Familie & Kind, Geschenke der Hoffnung e. V.

Pünktlich zum Nikolaustag steht die vorläufige Gesamtzahl der Kinder fest, die dieses Jahr durch die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“...

Benefizkonzert für Brot für die Welt am 3. Advent

, Familie & Kind, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Das Diakonische Werk Württemberg, Landesstelle Brot für die Welt, lädt zum festlichen Benefizkonzert des Stuttgarter Kammerorchesters für Brot...

Deutscher Engagementpreis 2016: "Demokratie lebt vom Mitmachen"

, Familie & Kind, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Bündnis für Gemeinnützigkeit hat heute (Montag) in Berlin den Deutschen Engagementpreis verliehen: Die wichtigste Auszeichnung für bürgerschaftliches...

Disclaimer