Sonntag, 04. Dezember 2016


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American Le Mans Series Green Challenge: Porsche gewinnt Preis für beste Effizienz

(lifePR) (Stuttgart, ) Beim 1.000-Meilen-Rennen Petit Le Mans konnte Porsche in der American Le Mans Series (ALMS) nicht nur einen Vierfachsieg in der LMP2-Klasse und die Meistertitel in der Fahrer- und Teamwertung der LMP2- und GT2-Klasse feiern. Der Porsche RS Spyder mit dem neuen 3,4-Liter V8-Motor mit Benzindirekteinspritzung (DFI) von Sascha Maassen (Aachen), Patrick Long (USA) und Emmanuel Collard (Frankreich) gewann auch die erstmals ausgetragene Green Challenge, die für den effizientesten Sportprototypen vergeben wurde.

In die Wertung der Green Challenge fließen Faktoren wie Spritverbrauch, Umweltverträglichkeit und Durchschittsgeschwindigkeit ein. "Egal ob bei normalem Renntempo oder in Gelbphasen - die DFI-Technologie hat den Verbrauch unseres RS Spyder merklich gesenkt. Den selben Effekt spüren auch Porsche-Kunden im Straßenverkehr, die eines der neuen Modelle mit DFI-Motor fahren ", sagte Green Challenge-Sieger Sascha Maasen.

Genau wie bei den Serien-Pendants im Porsche Cayenne und 911 konnte die Leistung des RS Spyder Motors durch den Einsatz der Benzindirekteinspritzung erhöht und der Verbrauch gesenkt werden. Statt 476 PS leistet das seit dem sechsten Saisonrennen in Mid-Ohio eingesetzte Renntriebwerk 503 PS (370 kW) bei 10.000 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment stieg von 370 Nm bei 7.500 Umdrehungen auf 385 Nm bei 8.500 Umdrehungen.

Der neue Motor des Porsche RS Syder ist der erste Benzindirekteinspritzer, mit dem Drehzahlen von bis zu 11.000 Umdrehungen pro Minute realisiert werden. Bei der Entwicklung des Triebwerks wurden in hohem Maße gegenseitig Synergien in den Bereichen Serienentwicklung und Motorsport genutzt. Vor allem bei der Berechnung der Motoren wurden wichtige Details gemeinsam erarbeitet.

"Dass wir mit dem neuen DFI-Motor gleich die Premiere der Green Challenge gewinnen konnten zeigt, dass Porsche technologisch auf einem sehr hohen Niveau ist und dass wir mit der Benzindirekteinspritzung, genau wie bei der neuen Generation der Serienfahrzeuge Porsche 911 und Cayenne, auf die richtige Technologie gesetzt haben", sagte Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. "Beim diesem Rennen konnten wir zum ersten Mal das volle Potenzial der DFI-Technik ausschöpfen. Die Benzindirekteinspritz-Motoren in allen fünf RS Spyder sind über die gesamte Renndistanz völlig problemlos gelaufen", freute sich Thomas Laudenbach, der als Leiter der Abteilung Powertrain für die Entwicklung der Porsche-Rennmotoren verantwortlich ist.

Auch in Europa hat der Porsche RS Spyder in der Saison 2008 alle Effizienz-Wertungen gewonnen. Sowohl in der Le Mans Series, als auch bei den 24 Stunden von Le Mans siegte der Sportprototyp aus Weissach mit großem Abstand in der Michelin Energy Endurance Challenge.

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