Donnerstag, 08. Dezember 2016


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American Le Mans Series, 8. Lauf in Bowmanville (Kanada), Qualifying: Bestzeit für Porsche RS Spyder

(lifePR) (Stuttgart, ) Romain Dumas (Frankreich) fuhr beim Zeittraining zum 8. Lauf der American Le Mans Series (ALMS) auf dem Mosport International Raceway in Kanada die schnellste Zeit der LMP2-Klasse. Dumas, der die Meisterschaft zusammen mit seinem Teamkollegen Timo Bernhard (Dittweiler) im Porsche RS Spyder des Teams Penske Racing anführt, verbesserte seine Bestzeit aus dem Vorjahr um 1,6 Sekunden. Damit gehen Dumas/Bernhard direkt hinter den beiden über 200 PS stärkeren und vom Leistungsgewicht deutlich überlegenen Audi R10 aus der zweiten Startreihe ins Rennen.

"Schneller ging es nicht. Die Runde war wirklich optimal", freute sich Dumas über seine 16. Klassenbestzeit in der ALMS. "Ein Großteil der Zeitverbesserung geht auf das Konto unseres neuen DFI-Motors mit Benzindirekteinspritzung. Aber auch beim Setup des Autos haben wir uns gegenüber 2007 stark verbessert. Obwohl ich fast drei Zehntel schneller war als der beste Acura, wird es im Rennen sicher sehr eng werden."

Im zweiten von Penske Racing eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 6 belegte Sascha Maassen (Aachen) den sechsten Platz seiner Klasse. Dahinter landeten Marino Franchitti (Großbritannien) und Chris Dyson (USA) in den RS Spyder des von Porsche unterstützten US-Privatteams Dyson Racing.

"Wir haben gegen Ende des Qualifyings noch einmal eine Veränderung am Auto vorgenommen, die sich ausgezahlt hat", sagte Sascha Maassen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das Auto für das Rennen noch ein wenig schneller machen können."

In der Klasse GT2 für modifizierte Seriensportwagen erzielte Dirk Werner (Kissenbrück) im GT3 RSR von Farnbacher Loles Racing die zweitschnellste Zeit. Wolf Henzler (Nürtingen) fuhr im Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports mit nur 33 Hundertstelsekunden Rückstand auf Platz vier. Fünfter wurde Patrick Pilet im zweiten Flying Lizard-Porsche. "Mit Startplatz zwei bin ich sehr zufrieden. Viel mehr war heute nicht möglich", sagte Dirk Werner, der das Rennen zusammen Pierre Kaffer (Burgbrohl) bestreiten wird.

"Ich erwarte morgen ein sehr spannendes Rennen auf dieser fahrerisch äußerst anspruchsvollen Strecke. Die Qualifying-Runde von Romain war eine grandiose Leistung", sagte Uwe Brettel, Leiter Porsche-Kundensport. "Auch in der GT2-Klasse könnte es enger kaum zugehen. Der Ausgang des Rennens ist komplett offen."

Das Rennen in Bowmanville startet am Sonntag um 15.05 Uhr Ortszeit (21.05 Uhr MESZ) und geht über 2:45 Stunden.

Ergebnis Qualifying

1. Dindo Capello (I), Audi R10 (LMP1), 1:04,094 Minuten
2. Marco Werner (D), Audi R10 (LMP1), 0,094 Sekunden zurück
3. Romain Dumas (F), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,224
4. David Brabham (AUS), Acura ARX-01B (LMP2), 0,509
5. Franck Montagny (F), Acura ARX-01B (LMP2), 0,525
6. Luis Diaz (MEX), Acura ARX.01B (LMP2), 1,059
7. Simon Pagenaud (F), Acura ARX-01B (LMP2), 1,062
8. Sascha Maassen (D), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,072
9. Marino Franchitti (GB), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,076
10. Chris Dyson (USA), Porsche RS Spyder (LMP2), 1,335

Daten und Fakten

Das ist die American Le Mans Series

Die American Le Mans Series (ALMS) wurde 1999 ins Leben gerufen. Das Reglement basiert auf dem Regelwerk der 24 Stunden von Le Mans. In dieser Saison werden elf Rennen in den USA und Kanada gefahren. Die traditionellen Höhepunkte sind die 12 Stunden von Sebring und das 1000-Meilen-Rennen "Petit Le Mans" in Road Atlanta. Die meisten Rennen dauern 2:45 Stunden. Die ALMS ist das amerikanische Gegenstück zur in Europa beheimateten Le Mans Series (LMS).

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Sportfahrzeug-Kategorien: Sportprototypen und Seriensportwagen. Sie sind in vier Klassen eingeteilt:

Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 750 PS und einem Mindestgewicht von 925 Kilogramm (in der LMS: 750 PS/900 Kilogramm).

Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 500 PS (bei Saugmotoren) und 800 Kilogramm Mindestgewicht (in der LMS: 500 PS/825 Kilogramm). Leistungsgewicht: rund 1,7 kg/PS. In dieser Klasse startet der Porsche RS Spyder.

Klasse GT1: Stark modifizierte Seriensportwagen mit bis zu 650 PS und einem hohen Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 650 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm).

Klasse GT2: Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 450 bis 470 PS und einem Mindestgewicht von 1.125 - 1.325 Kilogramm (in der LMS: 450 bis 470 PS/1.125 - 1.325 Kilogramm). In dieser Klasse ist der Porsche 911 GT3 RSR am Start.

Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Dieses System sorgt für abwechslungsreiche und spannende Rennen mit vielen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse. Meistertitel werden in den Klassen LMP1 und LMP2 für Fahrer, Chassis- und Motorenhersteller, Teams und Reifenlieferanten vergeben, in den Klassen GT1 und GT2 für Fahrer, Automobilhersteller und Teams. Porsche gewann mit dem RS Spyder sowohl 2006 als auch 2007 die Meistertitel für Fahrer (Sascha Maassen/Lucas Luhr bzw. Timo Bernhard/Romain Dumas) sowie für Hersteller Chassis, Hersteller Motor und Team (Penske Racing).

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