Freitag, 02. Dezember 2016


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J/80 WM Kiel - Spanische "Bribon MOVISTAR" behält knapp die Führung

(lifePR) (Kiel, ) Die Kieler Förde in Kiel-Schilksee zeigte sich heute, nach dem sehr windigen Start gestern, von ihrer freundlichen Seite. Bei anfangs guter Brise und nachmittags schwächelnden Winden aus Süd-Westlichen Richtungen konnten heute 2 Wettfahrten gesegelt werden.

Auf Platz 1 liegt weiterhin die Spanische "Bribon MOVISTAR" mit Skipper Marc de Antonio aus Barcelona. Knapp gefolgt von dem zweit Platzierten "Co-Pilotes" aus Frankreich, der mit einem Sieg in der letzten Wettfahrt nur noch einen Punkt von der führenden Yacht entfernt ist. Auf dem 3. Rang ist nach 5 Wettfahrten weiterhin die Crew der "Princesa Yaiza", ebenfalls aus Spanien.

Martin Menzner ist mit seiner Crew als bestes Deutsche Team in der Gesamtwertung aus dem 2. Regattatag gegangen. Er liegt auf dem Gesamtrang 5 und damit vor der "Procedes Diva" mit Steuermann Björn Beilken, die im letzten Rennen mit einem 21. Platz fünf Plätze hinter der "Pike" von Menzner ins Ziel kamen.

"Im ersten Rennen des Tages hatten wir kein Glück und dann kam noch Pech dazu", fasste Steuermann Martin Menzner von der "Pike" das erste Rennen zusammen. "Wir haben uns nicht für eine Seite der Regattabahn klar entschieden und sind durch die Mitte gefahren. Im 2. Rennen des Tages sind wir gut gestartet und waren wieder in der Mitte. Der Plan war auf die rechte Seite zu fahren, hier haben wir uns aber zu spät entschieden und sind in der Mitte hängengeblieben", haderte Menzner ein wenig mit der verpassten Chance. Am Ende des Tages hatte er unter den Deutschen Teams trotzdem die Nase vorn.

Mit 44 Punkten hat Menzner aber einen deutlichen Abstand zum Dritt-Platzierten Rayco Tabares Alvarez aus Spanien, der nach 5 Wettfahrten einen Punktestand von lediglich 15 Punkten aufweist. Bei der J/80 WM gilt das sogenannte Low Point System, bei dem die jeweilige Platzierung als Punktanzahl addiert wird. Die Yacht mit den wenigsten Punkten wird am Freitag Nachmittag zum neuen Weltmeister gekürt.

Bei den vorherrschenden Windbedingungen hatte Wettfahrtleiter Fabian Bach kein leichtes Spiel mit dem Auslegen der Wettfahrtbahn. "Wir haben das Beste aus dem gemacht, was machbar war. Die erste Wettfahrt ging noch ohne Probleme durch, Wettfahrt Nr. 5 (das zweite Rennen des Tages) musste ich auf der 2. Kreuz aufgrund von immer weiter abflauendem Wind und einem Winddreher abbrechen, da ein faires Rennen nicht mehr möglich war", sagte Bach nach den Wettfahrten im Regattahaus in Schilksee. "Wir haben dann zwei Stunden gewartet und konnten im Anschluss das 5. Rennen regulär durchführen", ergänzte Bach.

Damit bleibt es spannend bei der WM der J/80 Klassen, die ersten drei Yachten liegen gerade einmal 3 Punkte auseinander. Somit sind an den verbleibenden 3 Regattatagen noch einige Platzierungswechsel möglich. Morgen starten die Regatten bereits um 10:00 Uhr, da für den Nachmittag Starkwind vorhergesagt wurde.

Dass es beim Regattasegeln auch einmal krachen kann, konnten die Teilnehmer der WM gestern auf dem Race Course leider selbst erleben. Damit im Schadensfall nicht auch noch ein größerer finanzieller Schaden auf die Beteiligten zukommt, ist die Pantaenius Yachtversicherung bei der WM dabei. Genau wie seit Jahrzehnten bei der Kieler Woche oder im vergangenen Jahr auf der ORC WM bietet Pantaenius allen Teilnehmern die Yachthaftpflichtversicherung mit der erforderlichen Deckungssumme an. So hat Pantaenius u.a. einem spanischen Teilnehmer zur erforderlichen Deckungssumme der Haftpflichtpolice von 3 Millionen Euro und somit zur WM Teilnahme verholfen.

Die J/80 Worlds werden unterstützt von den Sponsoren Helly Hansen, Faber+Münker, RWE, dem Friesischen Brauhaus zu Jever, Pantaenius Yachtversicherungen, der Segler Zeitung, WetterWelt, dem Offenen Kanal Kiel und der Landeshauptstadt Kiel.

Informationshungrige bekommen aktuelle News über die Eventhomepage www.j80worlds2015.com oder auf dem Facebook Kanal J/80 Worlds 2015.

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