Sonntag, 11. Dezember 2016


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Dokumentar-Spielfilm "Amok" läuft im wieder eröffneten Centralkino

Mitglieder der Filmcrew am 27. Oktober in Lingen anwesend / Mitglieder der Filmcrew am Donnerstag im Cinema anwesend/Mitglieder der Filmcrew am Mittwoch in der Gempt-Halle anwesend

(lifePR) (Lengerich, ) "Darf man einen Film zu diesem Thema überhaupt machen?" - diese Frage begleitete Regisseur Detlef Muckel von Beginn der Planung an und wurde in fast jedem Interview gestellt. Die Antwort ist simpel, denn es ist nicht die Frage ob man das darf, sondern dass solch ein Film einfach gemacht werden muss. Am 15. Oktober um 20 Uhr läuft der Film nun im Programm der Lengericher Gempt-Halle. Als besonderes Highlight kann der Besuch von Mitgliedern der Filmcrew vermeldet werden. Produzent Andy Besirov und voraussichtlich auch ein oder zwei der Schauspieler stehen nach der Vorführung für Fragen zur Verfügung.

Bei der Premiere am 12. September in Osnabrück erntete das Filmteam übrigens stehende Ovationen und durchweg positive Kritiken. "Ein beklemmender Blick in die verletzte Seele eines Serienmörders!", titelte die Zeitung "Die Glocke". Der WDR sagte in seinen TV- und Radiobeiträgen, dass es schwer sei "100 Schüler eine Stunde lang still auf Kinositzen zu halten,... "Amok" hat das hinbekommen." und ergänzte, dass bei den Arbeiten an "Amok" zum Schluss ein düsterer aber auch emotionaler Film herausgekommen sei!".

Nachdem bereits 2004 die ersten Drehbuchentwürfe entstanden, ließ der Amoklauf in Emsdetten die Arbeit nur kurz stoppen. "Wir sind in der Nachbarschaft von Emsdetten ansässig. Das war sicherlich ein Grund für die Pause.", erzählt Produzent Andy Besirov. "Aber da wir vor diesem tragischen Fall unseren Film "Amok" nicht angekündigt hatten, hätte man uns eventuell falsche Vorwürfe gemacht.", fügt Detlef Muckel hinzu. Falsche Vorwürfe, die aber zu keiner Zeit begründet waren. Denn in keinster Weise soll in dem Dokumentar-Spielfilm der Amoklauf aus Emsdetten oder ein anderer Amoklauf nachgestellt werden.

"Es war zwar nicht von vornherein klar welche Amokläufe im Film behandelt werden. Es stand für uns aber immer fest, dass kein Amokläufer mit Namen, in Bild oder Video vorkommen soll. Kein Amokläufer erhält in unserem Film eine Plattform um den Eindruck zu erwecken, ein Amoklauf macht einen zum Märtyrer!", so Detlef Muckel und Andy Besirov. Die Spielfilmszenen wurden komplett fiktiv in Szene gesetzt und zeigen einen Amoklauf, wie er überall und jederzeit stattfinden könnte.

In emotionalen Interviews kommen Menschen zu Wort, die selber Opfer eines Amoklaufes wurden oder Menschen durch eine solche tat verloren haben. Ergänzt werden diese Gespräche durch Aussagen von kriminalpsychologischen, pädagogischen und medientechnischen Fachleuten. Diese Mischung aus Dokumentation und Spielfilm, deswegen auch Dokumentar-Spielfilm, schafft es, dass im Anschluss an den Film nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen wird. "Wir können keine allgemeingültige Lösung für diese Probleme liefern, wer hat die schon. Viel wichtiger ist es, dass über dieses Thema geredet wird, denn nur so kann etwas bewegt werden!", so Muckel und Besirov.

"Amok" schafft es durch seine Umsetzung, dass der Film sowohl einem erwachsenen aber auch einem jüngeren, jugendlichen Publikum Zugang zu diesem sensiblen Thema zu verschaffen. Ab sofort ist "Amok" in vielen Kinos deutschlandweit zu sehen. Eintrittskarten für die Kinovorführung in der Lengericher Gempt-halle am 15.10. um 20 Uhr sind an der Abendkasse oder als Vorbestellung bei der Gempt-Halle (Tel.: +49(5481)305015 oder www.gempt-halle.de) erhältlich, wobei auch Sondertarife für Schulklassen möglich sind.

Eintrittskarten für die Kinovorführungen am 26. und 27.10. im Centralkino Lingen sind an der Abendkasse oder als Vorbestellung über www.centralkino-lingen.de erhältlich. Natürlich werden auch spezielle Schulvorführungen angeboten. Terminabsprachen sind jederzeit möglich.

Eintrittskarten für die Kinovorführung am 16.10. im Cinema Münster sind an der Abendkasse oder als Vorbestellung (Tel.: +49(251)30309) erhältlich. Lehrerinnen und Lehrer können, bei vorheriger Anmeldung, bei freiem Eintritt den Film sehen. Natürlich werden weiterhin spezielle Schulvorführungen, auch vormittags, angeboten. Terminabsprachen sind jederzeit möglich. Infos auf www.cinema-muenster.de

Trailer und Infos auf www.amok-derfilm.de

Kurzinhalt

Mit "Amok" ist dem Filmteam um Regisseur Detlef Muckel und Produzent Andy Besirov eine gekonnte Verknüpfung der Genres Spielfilm und Dokumentation geglückt. Der einstündige Film setzt sich mit dem Thema Amokläufe an Schulen auseinander. Interviews mit direkt oder indirekt von Amokläufen betroffenen Menschen geben einen emotionalen Einblick.

So kommt Eric T. Langer zu Wort, der seine Lebensgefährtin beim Amoklauf 2002 in Erfurt verloren hat. Schwer verletzt überlebte Bruno Kassel als 10jähriger Junge den Amoklauf an einer Volksschule in Köln-Volkhoven. Letzterer Fall ereignete sich 1964, womit auch bewiesen ist, dass Amokläufe kein ausschließliches Phänomen der jüngeren Vergangenheit sind. Außerdem erzählen Pädagogen, Kriminalpsychologen oder Medienfachleute ihre Erfahrungen mit dem Thema.

Die Spielfilmszenen zeigen einen fiktiven Amoklauf. Dabei gilt zu erwähnen, dass kein tatsächlicher Amoklauf, beispielsweise aus Erfurt oder Emsdetten nachgestellt wurde. Vielmehr beweisen die emotional starken Bilder, dass ein Amoklauf immer und auch überall stattfinden könnte. Besonderes Merkmal ist hier ein innerer Monolog, der die Zerrissenheit und Ausweglosigkeit des Amokläufers wiederspiegelt. Gesprochen wurde dieser Monolog von Tilman Rademacher. Neben den Interviews und der beeindruckenden Inszenierung erhält der Film "Amok" durch die atmosphärische Filmmusik von Marcus Urban Fischer eine weitere starke Facette.

Trailer und Infos auf www.amok-derfilm.de

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