Samstag, 10. Dezember 2016


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Rahmenkunst - Auf Spurensuche in der Alten Pinakothek

(lifePR) (München, ) Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen besitzen nicht nur einen riesigen Bestand an gerahmten Bildern, sondern auch eine große Sammlung an Rahmen. Für diese Ausstellung wurde jedoch die Auswahl nicht im Rahmendepot, sondern ausschließlich in den Gemäldedepots der Alten Pinakothek getroffen. Nur dort ist im Bestand noch die Sammlungsgeschichte von Rahmen und Bild zu erforschen.

Etwa 4000 Rahmen und Bilder konnten gesichtet und erfasst werden, aus denen dann die Auswahl von 92 Rahmen getroffen wurde. Diese Ausstellung präsentiert Rahmenkunst und Rahmengeschichte aus vier Jahrhunderten. Der Bogen spannt sich vom Kapselrahmen des 16. Jahrhunderts bis zu den Rahmen des Klassizismus und Empire. Vom Prunkrahmen bis zum Miniaturrahmen zeigt diese Präsentation sämtliche Gattungen der Rahmenkunst: Besonders hervorzuheben sind dabei der holländische Kabinett- und Lutmarahmen sowie Rahmen mit Intarsien und die Trophäenrahmen des Rokoko.

Künstlerische Höhepunkte der Ausstellung bilden die Rahmen von Paul Egell (1691-1752), Melchior Hefele (1716-1798) und Johann Wolfgang von der Auwera (1708-1758). Rahmen von und nach Joseph Effner (1687-1745), François Cuvilliés d.Ä. (1695-1768), Karl Albrecht von Lespilliez (1723-1796) und Leo von Klenze (1784-1864) krönen den Abschluss der Schau.

Die Spurensuche in der Alten Pinakothek führte die Kuratorin zu den eindrucksvollen Exemplaren der Rahmenkunst, die aus den folgenden Galerien und Kabinetten stammen: aus der Grünen Galerie in der Residenz in München, aus den Schlössern und Residenzen Schleißheim, Nymphenburg, Ansbach, Bayreuth, Mainz, Passau, Würzburg und aus den Düsseldorfer, Mannheimer und Zweibrücker Sammlungen.

Die Rahmenwerkstatt Karl Pfefferle zeigt die Techniken der Rahmenherstellung und der Vergoldung an ausgewählten Beispielen. Darüber hinaus bietet die Ausstellung einen Überblick über die Geschichte der Rahmen in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die durch die verschiedenen Provenienzen von hohem Interesse und von unglaublicher Vielfalt sind.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog von 264 Seiten, in dem in mehreren Beiträgen die Herstellung von Rahmen, die Darstellung von Rahmen in Gemälden und die Geschichte der Rahmensammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen behandelt werden. Ein Beitrag von Verena Friedrich bietet Einblick in die neuesten Forschungen zur Rahmengeschichte in Würzburg.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Konservatorenführungen
FR 29.01. | 15.00
SO 31.01. | 07.02. | 28.02.| 28.03. | 11.00
DI 23.02.| 02.03.| 16.03.| 18.30

Pressevorbesichtigung: 27.01.2010, 11.00
Eröffnung: 27.01.2010, 19.00
Ausstellungsdauer: 28.01. - 18.04.2010

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