Donnerstag, 19. Januar 2017


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ES KRACHT - Die Gewittersaison 2015 ist eröffnet

nowcast kennt Stromstärke und Position jedes Blitzes

(lifePR) (München, ) Der Himmel verdunkelt sich, starker Wind kommt auf, die Luft knistert. Dann fängt es an zu regnen und bei lautem Groll erhellen die ersten Blitze den Himmel. Solche Naturschauspiele lassen sich jedes Jahr etwa 170 Mal in Deutschland erleben. Etwa 1 bis 2 Millionen Blitze zucken bundesweit pro Jahr über den Himmel. Die meisten von ihnen, etwa 90 Prozent, in den Monaten Mai bis September. In dieser Zeit herrscht bei nowcast Hochsaison. Das Münchner Unternehmen ist seit 2002 spezialisiert auf Blitzortung und bestimmt u.a. die genaue Höhe von Wolkenblitzen. "Wir haben quasi den Finger an jedem Blitz", sagt Prof. Dr. Hans-Dieter Betz, Erfinder des Blitzmessnetzes von nowcast.

Nowcast erhebt Blitzinformationen für zahlreiche Branchen wie z.B. staatliche Wetterdienste, große Versicherungskonzerne, Energieversorger, Unternehmen aus der Wissenschaft und Luftfahrt. "In der Gewittersaison sind unsere Daten besonders gefragt, wenn es zum Beispiel um die Prüfung von Versicherungsschäden geht", sagt Prof. Dr. Hans-Dieter Betz. "Allein in Deutschland können wir in den Monaten Mai bis September täglich mit mehreren tausend Blitzeinschlägen rechnen."

Warum es gerade in den Sommermonaten so häufig kracht? "Sommergewitter entstehen vor allem wenn es schwül ist", erklärt Prof. Dr. Hans-Dieter Betz. "Die intensive Sonneneinstrahlung im Sommer löst die Gewitterbildung aus. Die feuchte Luft am Boden wird stark erhitzt, während die Lufttemperatur in der Höhe kühl bleibt.

Dadurch entstehen starke Aufwinde, die feuchte Luft kondensiert in der kühleren Höhe zu Regen-, Graupel- und Hagelteilchen, die aneinander reiben und dadurch große statische Aufladungen erzeugen, die sich schließlich durch Blitze entladen."

Bei starken Sommergewittern zucken stündlich bis zu 60.000 Blitze am Himmel, von denen jedoch nur ein kleiner Teil den Erdboden erreicht (Bodenblitze oder Wolke- Bodenblitze). Der Großteil aller Blitze sind Wolkenblitze, die sich innerhalb einer oder zwischen zwei Wolken entladen.

Prof. Dr. Hans-Dieter Betz beschäftigt sich seit über 25 Jahren wissenschaftlich mit den sogenannten "Sferics" (Funkenentladungen) am Himmel und gilt als führender Experte auf diesem Gebiet. Ende der 1980er Jahre entwickelte er das Blitzortungssystem LINET (Lightning Detection Network), das die Grundlage für das 2002 gegründete Unternehmen nowcast bildete. Bis heute ist nowcast qualitätsführend in der Lokalisierung von Blitzen. Das Unternehmen misst mithilfe von 150 hochempfindlichen Sensoren europaweit die elektromagnetische Strahlung von Blitzen und ermöglicht ihre Ortung auf im Mittel 75 Meter genau. Neben der Analyse der aktuellen Gewittersituation ermöglicht nowcast auch die kurzfristige Vorhersage von Gewittersituationen. Diese stellt das Unternehmen auch mithilfe der BlitzAlarm-App (ab € 2,69) auch Endverbrauchern zur Verfügung. Die App informiert automatisch über die aktuelle Gefahrenlage und warnt den Benutzer mit Push- Meldungen, sobald sich ein Gewitter in der Nähe befindet.

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