Samstag, 03. Dezember 2016


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Verbraucherschutzminister Meyer: Hohe Zufriedenheit der Schulen mit Obst- und Gemüseprogramm

Rekordzahl bei Bewerbungen - Fast alle Schulen machen weiter

(lifePR) (Hannover, ) Das Schulobst- und Schulgemüseprogramm der Europäischen Union (EU) entwickelt sich in Niedersachsen zu einem echten Erfolgsmodell. Jetzt liegen die ersten Rückmeldungen für die Neuauflage nach dem Start der Maßnahme im vergangenen Jahr vor. Danach wollen mehr als 91 Prozent der 634 Schulen, die seit 2015 mit Obst und Gemüse versorgt werden, ihre Teilnahme fortsetzen. "Das zeigt die hohe Zufriedenheit der Schulen und die Notwendigkeit der Teilnahme Niedersachsens am Obst- und Gemüseprogramm", sagte Verbraucherschutzminister Christian Meyer. Zusätzlich zu den bisher teilnehmenden Schulen haben sich nun 187 Grund- und Förderschulen neu beworben. "Ich freue mich über das riesige und weiter steigende Interesse an dem Programm", sagte Meyer. "Wir fördern damit nicht nur die gesunde Ernährung von Kindern, sondern auch den Absatz regional erzeugter Lebensmittel. Und tragen mit den pädagogischen Begleitmaßmahmen auch zu mehr Ernährungskunde bei Kindern bei."

Das Niedersächsische Verbraucherschutzministerium hat an alle teilnehmenden Schulen kostenlose Unterrichtsmaterialien verschickt, in denen kindgerecht über Obst und Gemüse informiert wird. "Immer noch kommen Kinder ohne Frühstück zur Schule. Manche kennen die angebotenen Obst- und Gemüsearten gar nicht", warnte Meyer. "Mit kostenlosem Obst und Gemüse in den Schulen bekommen die Mädchen und Jungen in Niedersachsen daher nicht nur eine schmackhafte und gesunde Vitaminportion, sondern sie lernen etwas über Ernährung und entdecken die ein oder andere für sie neue Obst- oder Gemüseart", so der Minister.

Die Rückmeldung der teilnehmenden Schulen belegt die sehr positive Bewertung des bisherigen Programms. Danach essen in drei Viertel aller Fälle die Kinder jetzt deutlich mehr Obst und Gemüse als vorher. Mehr als die Hälfte der Schulen gibt an, dass die Kinder bereits nach einem Jahr deutlich mehr über Obst und Gemüse wüssten. Insgesamt zeigten sich 73 Prozent der Schulen sehr zufrieden mit dem Schulobst- und Schulgemüseprogramm. Auch hat es demnach in vielen Fällen die Elternarbeit gestärkt. Das angelieferte Obst und Gemüse wird zumeist mit Hilfe der Eltern für den Verzehr vorbereitet.

Vor dem Hintergrund dieser hohen Zufriedenheit und des bisher reibungslosen und unbürokratischen Ablaufs der Lieferungen an die Schulen bekräftigte Meyer: "Die skeptische Position der Opposition im Landtag war falsch, ein weiteres Abwarten wäre nur zu Lasten der Kinder gegangen. Ich würde mir wünschen, dass CDU und FDP jetzt ihre ablehnende Haltung aufgeben und mit uns zusammen für eine gesunde Ernährung an Schulen sorgen."

Bisher kommen etwa 100.000 niedersächsische Schülerinnen und Schüler dreimal wöchentlich in den Genuss der kostenlosen Portion Obst oder Gemüse (je 100 Gramm). Niedersachsen hat das EU-Programm im laufenden Schuljahr erstmals umgesetzt. Für das Schuljahr 2015/16 werden die Mittel von 3,6 Millionen auf 4 Millionen Euro aufgestockt, ein Viertel davon trägt das Land. Somit können dann mindestens 110.000 Schüler in Grund- und Förderschulen, Landesbildungszentren sowie Schulkindergärten versorgt werden. Die Auswahl der Schulen erfolgt in den nächsten Wochen. Die Schulen müssen selbstständig eine Liefervereinbarung mit den Händlern oder Gemüsebauern abschließen. Mehr als 70 Prozent entschieden sich bisher für Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau. Das Schulobst- und Schulgemüseprogramm der EU schreibt vor, dass alle teilnehmenden Schulen ernährungspädagogische Begleitmaßnahmen anbieten. Hierzu zählen neben einem gesunden Schulfrühstück in der Klassengemeinschaft auch der Besuch eines Bauernhofes oder eines außerschulischen Lernortes.

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