Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 131717

NVV stockt Beteiligung an GWG Grevenbroich auf

Am 11. November wurden die Verträge unterzeichnet

(lifePR) (Mönchengladbach, ) Die Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG (NVV), Mönchengladbach, erhöht ihre Beteiligung an der Gas- und Wasserwerk Grevenbroich GmbH (GWG) zum 01.01.2010 von 50% auf 60%. Als Gegenleistung für die Kapitalaufstockung bringt die NVV ihren Stromversorgungsbetrieb in Grevenbroich mit den Stromkunden und den Stromversorgungsanlagen in die GWG ein. Hinsichtlich der Stromversorgungsanlagen tritt die GWG an Stelle der NVV als Verpächter in den mit der NEW Netz GmbH als Netzbetreiber bestehenden Pachtvertrag. Bisher umfasste das GWG-Portfolio die Gas- (Vertrieb und Netz) und Wasserversorgung sowie die Nahwärmedienstleistungen in der Stadt Grevenbroich. Für die Stromversorgung (Vertrieb und Netz) und die Straßenbeleuchtung war die Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG (NVV), Mönchengladbach, verantwortlich.

Im Rahmen dieser Neuordnung werden darüber hinaus auch die wesentlichen Prozessabläufe neu geordnet, um eine betriebswirtschaftlich effiziente Organisation unter weitestgehender

Nutzung von Synergien und Rationalisierungsmöglichkeiten sicherzustellen:

- Die GWG wird zukünftig den gesamten technischen Betrieb der Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung in Grevenbroich operativ durchführen. Die für den Strombereich notwendigen technischen Mitarbeiter wechseln aus dem Teilbetrieb Stromversorgung Grevenbroich der NVV zur GWG, die für die Abwicklung notwendigen technischen und organisatorischen Ressourcen gehen über. Die bisher schon für Gas und Wasser bei der GWG verantwortlichen technischen Mitarbeiter verbleiben bei der GWG.
- Die NVV bzw. deren Töchter NEW Energie GmbH, NEW Netz GmbH und NEW Service GmbH werden zukünftig alle über den operativ-technischen Betrieb hinausgehenden Funktionen dienstleistend für die GWG wahrnehmen. Dies sind insbesondere:

- Netzmanagement (Strom und Gas) gemäß Energiewirtschaftsgesetz, insbesondere Vermarktung Netzkapazitäten, Kalkulation von Netznutzungsentgelten, Vertragsgestaltungen für Netze Strom und Gas sowie Netzcontrolling,
- Vertrieb (einschließlich Beschaffung) einheitlich für alle Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserkunden im Namen und für Rechnung von GWG,
- zentrale Dienste, wie insbesondere Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen, Revision, Recht,
- Informationsverarbeitung und Organisation.

Durch die Übernahme des neuen Geschäftsfeldes Strom wird die GWG in die Lage versetzt, attraktive Arbeitsplätze in Grevenbroich langfristig zu sichern und einen Beitrag zur Qualität des Wirtschaftsstandortes Grevenbroich zu leisten. Mit der Portfolioerweiterung um die Strom-sparte wird GWG im Hinblick auf den starken Kosten- und Marktdruck durch die Öffnung des Gasmarktes besser aufgestellt sein. Das gilt umso mehr, wenn man berücksichtigt, dass zur Erfüllung der Anforderungen des EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) und im Hinblick auf ein funktionierendes Beschaffungs- und

Vertriebsmanagements (Strom und Gas) der Personalbestand und die vorhandenen Qualifikationen aufzustocken wären und hohe Investitionen in die IT-Infrastruktur (Hard- und Software) anstehen würden.

Die Integration der kaufmännischen, betrieb- und vertrieblichen sowie personalwirtschaftlichen Prozesse in die Strukturen der NVV verbessert auch die Effizienz der Prozessabläufe und des Ressourceneinsatzes bei der NVV nachhaltig. Die hier entstehenden Synergien und sonstigen Vorteile, wie z. B. durch gemeinsame erweiterte Energiebeschaffung und gemeinsamen Marktauftritt im Produkt- und Preismarketing, kommen der GWG unmittelbar zugute und stabilisieren deren Jahresergebnis.

Die Standortinteressen beider Partner werden berücksichtigt. Durch den gegenseitigen ausgewogenen Personaltausch ändert sich die Anzahl der Arbeitsplätze an den jeweiligen Standorten nicht. Auch die derzeitigen Besitzstände der Mitarbeiter bleiben gewahrt. Betriebsbedingte Kündigungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Vorhabens werden ausgeschlossen.

Das verstärkte Engagement in Grevenbroich ist die Fortsetzung der langfristigen Beteiligungsstrategie der NVV. Zusammenarbeit mit Partnern ist dann erfolgreich, wenn eine regionale geografische Zusammengehörigkeit besteht. Dies gilt im Kreis Heinsberg mit der WestEnergie und Verkehr genauso wie in Viersen mit den Niederrheinwerken, so Herr Friedhelm Kirchhartz, Vorstandsvorsitzender der NVV.

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