Sonntag, 19. Mai 2013


  • Pressemitteilung BoxID 330242

Natur- und Tierpark Goldau - eine vorzügliche Kinderstube

Jungtiere im Sommer

(lifePR) (Goldau, ) Wie jeden Frühling kamen auch dieses Jahr viele verschiedene Tierkinder im Tierpark auf die Welt. Aber nicht nur für Tiere in Gehegen ist der Park eine ideale Kinderstube, auch Tierarten, die den Park selbständig als Lebensraum ausgewählt haben, ziehen ihre Jungtiere im Park äusserst erfolgreich auf. So zum Beispiel das Blässhuhn - oft einfach «Taucherli» genannt. Mehrere Paare brüten jedes Jahr erfolgreich an den Ufern des Blauweihers. Jetzt im Sommer können unsere Besucher auf dem Rundgang um den Blauweiher die Eltern mit ihrem Nachwuchs bestens beobachten.


Die einen sind erst frisch geschlüpft und werden noch im Nest von ihren Eltern mit Futter versorgt. Fürsorglich betreuen die schwarzen Wasserhühner mit der weissen Blässe auf der Stirn ihre Jungen. Sie haben ein stabiles Nest aus Zweigen gebaut, das auch bei starkem Wellengang die Blässhuhnküken schützt. Freundlicherweise haben sie das Nest so angelegt, dass man vom Besucherweg einen einzigartigen Blick in die Kinderstube hat. Abwechslungsweise bringen Mutter und Vater in den ersten Tagen nach dem Schlupf Futter ins Nest. Geschickt klettern die Elterntiere mit ihren riesigen Ruderfüssen über die Zweige zu ihren Jungen. Die schnabelgerechten Futterbrocken stecken sie ihnen zielgenau in die winzigen Schnäbelchen. Die Jungen fallen in diesem Alter durch ihren orangeroten Flaum am Kopf auf. Im Vergleich zu ihren Eltern sind sie richtig farbenprächtig. Die Blässhuhnpaare verteidigen ihr Nest gegen alle Eindringlinge. Ein paar Meter weiter kann man ein weiteres Blässhuhnpaar beobachten, dessen Junge schon fast zwei Monate alt sind. Diese folgen natürlich schon längst ihren Eltern auf dem Wasser und lassen sich ins Wasservogelleben einführen. Die Jungen haben ihren farbigen Babyflaum bereits gegen das grauweisse Jugendkleid ausgetauscht. Die Eltern zeigen ihnen wo sie Futter finden, was essbar ist und von wem sie sich in acht nehmen müssen.

Natürlich kann man im Sommer im Park nicht nur das Familienleben bei den Blässhühnern beobachten: Auch bei den Murmeltieren tummeln sich die Jungen bereits auf der Wiese und futtern emsig, um in den wenigen Monaten bis zum Herbst ihr Winterschlafgewicht zu erreichen. Die jungen Wildkatzen spielen zusammen Katz und Maus und erlernen so das Beutefangverhalten. Die jungen Sikahirsche mit ihren weissen Bambitupfen wagen sich seit wenigen Tagen nun auch schon mit ihren Müttern zu den Besuchern, dies zur besonderen Freude unseres jungen Publikums.

Über Natur- und Tierpark Goldau

Der Natur- und Tierpark Goldau wurde 1925 gegründet. Er beherbergt auf 34 Hektaren über 100 Tierarten. Er ist ein wissenschaftlich geführter Zoo und setzt sich für die Aufzucht bedrohter oder ausgestorbener Tierarten ein. Der Tierpark Goldau beschäftigt 57 Vollzeit- Mitarbeitende und während der Saison bis 150 Personen. Er ist seit 2005 als gemeinnütziges Unternehmen ZEWO-zertifiziert. Das Gütesigel zeichnet vertrauenswürdig Institutionen aus. Es steht für einen zweckbestimmten und effizienten Einsatz der finanziellen Mittel.

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